01.10.2018 - Deutsche Sporthilfe | Presse

Deutschlands Spitzensportler haben gewählt: Kristina Vogel ist „Die Beste 2018“

Kristina Vogel - Die Beste 2018
Kristina Vogel - Die Beste 2018
Bahnradfahrerin Kristina Vogel ist von den 4.000 Sporthilfe-geförderten Athleten als „Die Beste 2018“ ausgezeichnet worden. Im exklusiven Sporthilfe-Interview spricht die 27-jährige Rekordweltmeisterin über diesen besonderen Titel, ihre persönliche und private Zukunft sowie ihre Ziele als Botschafterin.

„Die Beste 2018“ Kristina Vogel im Exklusiv-Interview: „Dieser Titel ist einer der wichtigsten, den man im Sport gewinnen kann“

Costa del Sol (Spanien)/Frankfurt am Main, 30.09.2018 – Die nach einem schweren Unfall im Juni querschnittsgelähmte Bahnrad-Olympiasiegerin Kristina Vogel zeigte sich gerührt von der Auszeichnung als „Die Beste 2018“. „Diesen Titel zu tragen ist bei allen Medaillen und Olympiasiegen eine der wichtigsten Sachen, die man im Sport gewinnen kann“, sagte die 27-Jährige im exklusiven Sporthilfe-Video-Interview. Jeder, der seine Stimme abgebe, wisse um die Qualen im Kraftraum, bei Wind und Wetter und um das große Investment für ein Leben als Leistungssportler. „Deshalb ist es der ehrlichste Preis, den man als Sportler gewinnen kann – weil er eben aus unserer Mitte kommt.“ Zur Wahl waren rund 4.000 von der Deutschen Sporthilfe geförderte Spitzen- und Nachwuchsathleten aufgerufen.

Vogel war bereits zweimal (2014 und 2017) für die Auszeichnung nominiert, die damals noch unter dem Vorgängernamen „Champion des Jahres“ firmierte. Sie ist nun die erste Gewinnerin des neuen Preises „Der Beste oder Die Beste“. Die Erfurterin zeigte sich im Sporthilfe-Interview gerührt von der großen Anteilnahme an ihrem Schicksal. „Das hat mir ein bisschen die Augen geöffnet, dass ich nicht die ganz kleine Kristina Vogel bin, die ihr Fahrrad fährt. Sondern dass doch mehr Leute an meinem Schicksal teilnehmen.“ Sie habe unglaublich viele Nachrichten bekommen, wie sehr sie die Menschen inspiriere. „Dabei mache ich eigentlich gar nichts“, so Vogel.

Künftig will sie ihren Schicksalsschlag aber dafür nutzen, um anderen Mut zu machen. „An mir sieht man, dass es zwar ein einschneidendes Erlebnis ist, aber nicht den Weltuntergang bedeutet. Rollstuhl heißt eben nicht Friedhof.“ Es gebe viele tolle Sachen, die sie mit dem Rollstuhl machen könne. Nach dem Unfall habe sie deswegen den „Reset-Knopf gedrückt“. „Es ist ein schönes Gefühl, weil ich niemandem mehr etwas beweisen muss. Das musste ich zwar vorher auch nicht, aber nun weiß ich es endlich.“

Die nächsten Wochen wird Vogel noch im Berliner Unfallkrankenhaus verbringen. Sollte es ihr bis Dezember körperlich gutgehen, wird sie noch vor Weihnachten entlassen. Bis dahin will die Bundespolizisten entscheiden, wie es privat und beruflich für sie weitergeht. „Zuhause ist vieles schwerer und braucht mehr Zeit als früher, aber es ist machbar.“

Eines ist für sie aber sicher: Als Titelverteidigerin ist sie bereits für den Sporthilfe Club der Besten 2019 im Aldiana Club Fuerteventura qualifiziert. „Ich habe dieses Jahr verpasst, nächstes Jahr werde ich dabei sein. Dafür setze ich Himmel und Hölle in Bewegung. So schnell werdet ihr mich nicht los“, sagte die 27-Jährige mit einem Schmunzeln. Das Besondere am Sporthilfe Club der Besten sei das fantastische Miteinander mit anderen Athleten, das seltene Zusammenkommen von Winter- und Sommersportlern. „Diese Woche gibt einem einfach so viel, so dass man jedes Jahr wieder mit hin möchte“, so Vogel.

Als „Die Beste 2018“ tritt Vogel die Nachfolge von Speerwerfer Johannes Vetter an. Neben der Auszeichnung erhält sie einen smart EQ fortwo, den das Unternehmen gemeinsam mit der Athletin auf ihre besonderen Bedürfnisse anpassen wird. Aldiana lädt Vogel darüber hinaus zu einem einwöchigen Aufenthalt in einen ihrer Clubs ein.

Die Wahl von Kristina Vogel ergab sich aus einem zweistufigen Wahlverfahren. Im ersten Wahlgang hatte eine Jury bestehend aus den Athletenvertretern der Sportfachverbände aus einer Longlist mit rund 200 Athleten aus 38 Sportarten 13 Athleten nominiert. Im zweiten Wahlgang wurden diese 13 Nominierten per Online-Voting allen 4.000 sporthilfe-geförderten Athleten zur Wahl gestellt, darunter Zehnkampf-Europameister Arthur Abele, Biathlon-Doppel-Olympiasiegerin Laura Dahlmeier und der Nordische Kombinierer Eric Frenzel.

Nominees (in alphabetischer Reihenfolge)
• Arthur Abele (Leichtathletik)
• Sebastian Brendel (Kanurennsport)
• Laura Dahlmeier (Biathlon)
• Thomas Dreßen (Ski Alpin)
• Eric Frenzel (Nord. Kombination)
• Francesco Friedrich (Bobsport)
• Jan Frodeno (Triathlon)
• Max Hartung (Fechten)
• Gesa Krause (Leichtathletik)
• Arnd Peiffer (Biathlon)
• Markus Rehm (Para-Leichtathletik)
• Aljona Savchenko (Eiskunstlauf)
• Kristina Vogel (Bahnrad)

Auszeichnung emotionaler Höhepunkt beim Sporthilfe Club der Besten Die Auszeichnung von Kristina Vogel, die per Live-Schalte die stimmungsvolle Gala im Aldiana Club Costa del Sol in Andalusien mitverfolgte, war der emotionale Höhepunkt des Sporthilfe Club der Besten, einer weltweit einmaligen Urlaubs- und Eventwoche für Deutschlands erfolgreichste Athleten eines Jahres, an der neben den Medaillengewinnern der Olympischen Spiele in PyeongChang auch zahlreiche erfolgreiche Leichtathleten, Ruderer, Kanuten, Radsportler sowie Athleten anderer Sportarten teilnehmen.

Mit dem Sporthilfe Club der Besten honoriert die Deutsche Sporthilfe als Veranstalter die großartigen Erfolge deutscher Athleten. Als Top-Partner der Veranstaltung ermöglichen Aldiana, smart, die Zurich Versicherung und die DFL Deutsche Fußball Liga als Premium-Partner der Sporthilfe dieses besondere Event für Deutschlands beste Athleten. Als offizieller Ausrüster unterstützt adidas die Veranstaltung.




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Luise Malzahn gewinnt die EM-Silbermedaille

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Drei Neue für die „Hall of Fame des deutschen Sports“: Verena Bentele, Georg Hackl und Thomas Lange

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Jury wählt Para-Biathletin, Rodel-Ikone und Ruder-Olympiasieger in die „Hall of Fame“

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Ruder-EM: 8 Medaillen für das deutsche Team, Deutschland-Achter holt Gold

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Mit acht Medaillen im Gepäck – davon sechs in den olympischen und paralympischen Bootsklassen – fahren die Athletinnen und Athleten des Deutschen Ruderverbandes von der Europameisterschaft in Poznań (Polen) nach Hause. Damit beendet der DRV die „niederländischen Festspiele“ – die Holländer holten insgesamt elf Medaillen, darunter achtmal Gold – auf dem vierten Rang in der Nationenwertung.

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Das deutsche Team ist heiß auf die Ruder-EM in Poznań

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Am kommenden Wochenende (09.-11. Oktober 2020) finden in Poznań, Polen, die Ruder-Europameisterschaften statt. Nach der Absage aller Weltcups und der Verschiebung der Olympischen Spiele in Tokio ist es für die Athletinnen und Athleten des Deutschen Ruderverbandes der einzige internationale Wettkampf in diesem Jahr.

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Kanu-Slalom: Elena Apel und Paulina Pirro sind neue Europameisterinnen

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In den Kajak-Damen Disziplinen hatten die deutschen heute ganz die Nase vorn. Insgesamt standen acht deutsche Boote im Finale.

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DRV geht bei der U23-Heim-EM in Duisburg in allen Bootsklassen an den Start

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Am kommenden Wochenende (05./06. September 2020) findet in Duisburg die U23-Europameisterschaft statt. Der Ausrichter, die International Wedau Regatta e.V., freut sich über ein Rekordmeldeergebnis von 650 Teilnehmenden aus 32 Ländern. Der Deutsche Ruderverband geht in allen Bootsklassen an den Start und stellt damit die größte Mannschaft.

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