24.01.2019 - DOSB | Presse

Wieder auf dem Weg an die Spitze

Die Mentees des aktuellen DOSB-Mentoring-Programms besuchen das IOC in Lausanne zu einem Studienaufenthalt

Donna de Varona ist eine beeindruckende Persönlichkeit: Als Schwimmerin wurde sie für die USA 1964 in Tokio Olympiasiegerin über 400 Meter Lagen und mit der 4×100-Meter-Freistilstaffel. Nach dem Ende ihrer Sportkarriere war sie eine der ersten Frauen, die es als Sportkommentatorin ins Fernsehen schaffte: Sie arbeitete für ABC. Und bereits bei dem Olympischen Kongress 1981 in Baden Baden engagierte sie sich für die Weiterentwicklung der Olympischen Bewegung. Das tut sie noch heute leidenschaftlich, etwa in der IOC-Kommission „Women in sport“. In dieser Rolle lernten die Teilnehmenden am aktuellen Durchgang des Mentoring-Programms des Deutschen Olympischen Sportbundes sie kennen.

Ihre Geschichte war einer der Höhepunkte eines dreitägigen Study-Visits beim Internationalen Olympischen Komitee in Lausanne. Die Mentees, alles ehemalige Spitzenathletinnen, erlebten mit De Varona hautnah ein Vorbild für das, was sie selbst anstreben: nach ihrer sportlichen Karriere eine weitere Laufbahn im Sport oder Sportumfeld. Der DOSB fördert mit seinem Programm diese Bestrebungen und bewahrt so auch das enorme Wissen und den Erfahrungsschatz der Athletinnen für den Sport.
Um bei dieser Förderung Wissen über internationale Strukturen und Netzwerke nicht nur theoretisch zu vermitteln, organisierte der Dachverband für seine insgesamt neun Mentees und ihre Mentoren/innen diesen Studienaufenthalt.

Gleich zu Beginn stand ein Gespräch mit IOC-Präsident Dr. Thomas Bach auf dem Programm. Seine Karriere vom Olympiasieger bis zum Chef der Olympischen Bewegung ist beeindruckend. Entsprechend viele Fragen gab es aus dem Mentoringprogramm, der IOC-Präsident nahm sich fast zwei Stunden lang dafür Zeit. So wollten die Mentees unter anderem wissen, wie herausfordernd es ist, persönliche Wünsche sportpolitischen Interessen nachzuordnen und wie es ihm gelingt, im Sitzungs- und Terminmarathon auch mal Raum für Privates zu haben. Auf die Frage nach besonders prägnanten Erlebnissen im Rahmen seiner Karriere nannte er den Boykott der Olympischen Sommerspiele 1980 in Moskau sowie die Niederlage im Rahmen der Münchner Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2018. Mit Blick auf die aktuell schwierig scheinende Situation, Austragungsorte für die Olympischen und Paralympi-schen Spiele zu finden, zeigte er sich optimistisch, dass die Agenda 2020 Früchte trage, bereits jetzt gebe es Interessenbekundungen verschiedener Metropolen für die Austragung 2032 – mit einem Augenzwinkern an die deutsche Delegation ergänzte er, dass weitere Interessierte will-kommen seien.

Zwei Themen beschäftigten die Anwesenden ganz besonders. Zum einen die Frage, wie es gelingen kann, Gleichstellung auf allen Ebenen des Sports zu erreichen. Auch hier verwies Bach unter anderem auf die Agenda 2020, die Gleichstellung als ein eigenes Handlungsfeld ausdrück-lich bekräftigt. So sieht er etwa in Mixed-Wettbewerbe eine gute Chance, ein gleichberechtigtes Miteinander auf dem „Spielfeld“ zu praktizieren. Dies würde von zunehmend mehr Verbänden aufgegriffen.

Doch auch der umstrittene Umgang mit den russischen Sportler/innen im Rahmen der Olympi-schen Spiele in Rio 2016 war Thema des Gespräches. Vor allem für die Mentees, die 2016 als Aktive die Entscheidung des IOC unmittelbar erlebt hatten, war dies ein emotionales Anliegen. Bach widmete sich auch dieser Frage sehr ausführlich und machte den Entscheidungsprozess für die Mentees transparent und nachvollziehbar.

Wie langwierig der Weg von Frauen in die olympische Bewegung war, verdeutlichte DOSB-Vizepräsidentin Frauen und Gleichstellung, Dr. Petra Tzschoppe, zugleich Sportsoziologin an der Universität in Leipzig, mit einem Vortrag. Katrin Grafarend, Ressortleiterin Internationales im DOSB, lieferte einen Überblick über die internationalen Sportstrukturen.

Am zweiten Tag stand das Thema „Kommunikation im internationalen Umfeld“ auf der Agenda. Die auf internationaler Ebene erfahrene Kommunikationsagentur JTA zeigte mit einem Mix aus theoretischem Wissen und praktischen Übungen auf, wie wichtig es ist – ob als Person oder Organisation – dieses Thema strategisch und mit entsprechenden Ressourcen zu gestalten. Die Mentees simulierten u.a. Interviewsituationen zum Umgang mit schwierigen sportpolitischen Fragen.

Im Anschluss wurde der Gender Equality Report des IOC mit den daraus abgeleiteten Maßnah-men vorgestellt. An dessen Entstehen hatte Donna de Varona wie auch Prof. Gudrun Doll-Tepper, DOSB-Vizepräsidentin Bildung und Olympische Erziehung und erste Präsidentin des International Council of Sport Science and Physical Education (ICSSPE), wesentlichen Anteil. Beide teilten als äußerst lebhafte „Geschichtsbücher“ ihre spannenden Erfahrungen mit den Mentees und Mentoren/innen. Britta Heidemann, Mitglied der IOC-Athletenkommission, stand den Mentees und Mentoren/innen für einen lockeren Austausch zur Verfügung.

Abgeschlossen wurde die Studienreise mit Besuchen des Olympic Studies Centre (OSC) und des Olympischen Museums. Maria Bogner, Leiterin des OSC, informierte über ihre Tätigkeit, Anliegen und vielfältige Möglichkeiten für wissenschaftliche Nutzung sowie über Stipendienpro-gramme des OSC.

Bereichert um zahlreiche Einblicke in internationale Sportpolitik und anregende Gespräche mit prominenten Vorbildern der internationalen Sportpolitik verabschiedeten sich die Mentees aus Lausanne. Fazit: ein erkenntnisreicher und inspirierender Aufenthalt für alle Teilnehmenden – motivierend!




BSSA-Aktive holen insgesamt neun DM-Medaillen

16.07.2019 - BSSA
(DBS/BSSA, 16.07.2019). Bei den Internationalen Deutschen Para Leichtathletik-Meisterschaften am vergangenen Wochenende in Singen holten die Aktiven des BSSA neun Medaillen und erzielten eine ganze Reihe von sehr guten Ergebnissen.

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Sommer-Universiade 2025: Letter of Intention abgegeben

15.07.2019 - ADH
Gestern ging in Neapel die 30. Sommer-Universiade, die größte Multisportveranstaltung nach den Olympischen Spielen, zu Ende. Nach dem sehr erfolgreichen Abschneiden des deutschen Teams mit 18 Medaillen richtet der Allgemeine Deutsche Hochschulsportverband (adh) jetzt den Blick nach vorne. In der zweiten Juni-Hälfte hat der adh beim Weltverband des Hochschulsports (FISU) den „Letter of Intention“ abgegeben und ist damit offiziell in den Bewerbungsprozess um eine Universiade-Ausrichtung eingestiegen.

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30. Sommer-Universiade 2019 in Neapel eröffnet

04.07.2019 - ADH / OSP
Unter dem Motto „Neapel im Zentrum der Welt“ wurde heute die 30. Sommer-Universiade feierlich eröffnet. Vom 3. bis 14. Juli finden die Weltspiele der Studierenden in der italienischen Metropole statt. 124 Sportlerinnen und Sportler von 70 Hochschulen vertreten in den kommenden Tagen die deutschen Farben, angeführt von Tischtennisspieler Liang Qiu (Uni Hohenheim).

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Olympia-Zuschlag für Mailand und Cortina d’Ampezzo

26.06.2019 - DOSB - Presse
Die Olympischen Winterspiele 2026 finden in Italien statt: Die Bewerbung von Mailand und Cortina d'Ampezzo setzte sich gegen Stockholm durch.

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Rudern: Weltcup Poznań – zwei Gold- und zwei Bronzemedaillen für das deutsche Team

24.06.2019 - DRV - Presse
Zwei Gold- und zwei Bronzemedaillen sind die Ausbeute des deutschen Teams beim Ruder-Weltcup in Poznań (Polen) an diesem Wochenende. Bei zum Teil kräftigem Gegenwind sind sowohl der Deutschland-Achter als auch der leichte Männer-Doppelzweier zum Sieg gerudert. Der Frauen-Doppelvierer und der Männer-Doppelzweier holten Bronze.

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BSSA: Eskau bei EC und Cologne Classics

13.06.2019 - BSSA
Eskau gewinnt in Köln

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30. Universiade im italienischen Neapel

12.06.2019 - ADH
Knapp 120 Studierende bereits für Sommer-Universiade 2019 nominiert │adh-Sportdirektor Thorsten Hütsch: „Wir werden auch in diesem Jahr in Neapel mit einem konkurrenzfähigen Team antreten.“

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HALPLUS Werfertage: Brämer-Skowronek auf WM-Kurs

04.06.2019 - BSSA/DBS
(BSSA/DBS, 04.06.2019) Bei den HALPLUS–Werfertagen 2019 bekräftigte Marie Brämer-Skowronek (SC Magdeburg) ihre Ambitionen auf ihren Start in der Kugelstoß-Konkurrenz bei der WM Para Leichtathletik im November in Dubai.

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Rudern: Fünf Goldmedaillen für das deutsche Team bei der EM in Luzern

03.06.2019 - DRV - Presse / OSP
Eine aus deutscher Sicht sehr erfolgreiche Europameisterschaft ist heute auf dem Rotsee in Luzern zu Ende gegangen. Die Athletinnen und Athleten des Deutschen Ruderverbandes haben bei insgesamt neun Finalteilnahmen fünf Gold, eine Silber- und eine Bronzemedaille gewonnen.

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HALPLUS Werfertage: Fallen am Wochenende die 90m?

31.05.2019 - HALPLUS Werfertage
Am vergangenen Sonnabend erst konnte Bernhard Seifert beim Speerwurf – Meeting in Offenburg seine Bestleistung von 85,17 m auf 89,06 m steigern. Am kommenden Wochenende wird er bei den HALPLUS – Werfertagen antreten.

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RUDERN: DRV reist mit 60 Athletinnen und Athleten zur EM nach Luzern

29.05.2019 - DRV - PRESSE
Am kommenden Freitag beginnen die Europameisterschaften in Luzern, Schweiz (31.05.-02.06.). Der Deutsche Ruderverband hat 60 Athletinnen und Athleten - darunter 15 Ersatzleute - in 16 Bootsklassen für die Titelkämpfe auf dem Rotsee nominiert.

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Gute Platzierungen beim Weltcup Para Kanu

28.05.2019 - ECA/DKV/BSSA
Nach ihrem erfolgreichen Abschneiden mit Bronze bei der Europameisterschaft sicherte sich Anja Adler (HKC 54) auch beim Weltcup am vergangenen Wochenende im polnischen Poznań Rang drei in der Startklasse VL 3 (Va’a).

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Parakanu: EM-Bronze für Anja Adler

24.05.2019 - BSSA - Presse
(ECA/BSSA 22.05.2019) Am gestrigen ersten Tag der Europameisterschaften im Para Kanu im polnischen Poznań gelang es Anja Adler vom Halleschen Kanu Club (HKC) 54 ihren Erfolg vom Vorjahr zu wiederholen und sich der Startklasse VL 3 (Va’a) die Bronzemedaille zu sichern.

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Europameisterin Christin Hussong wirft in Halle

23.05.2019 - HALPLUS Werfertage
Christin Hussong hatte im letzten Jahr im Finale der Europameisterschaften von Berlin nicht viel für Spannung übrig.

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149 Athleten/innen im European Games Team Deutschland

23.05.2019 - DOSB-PRESSE
Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) wird mit 149 Athletinnen und Athleten zu den European Games nach Minsk (21.-30. Juni) fahren. Drei Verbände (Badminton, Kanu, Tischtennis) hatten für die Nominierung durch den DOSB-Vorstand am 7. Mai jeweils einen Pool von Teilnehmerinnen und Teilnehmern vorgeschlagen, weil noch nationale Qualifikationen anstanden.

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100 Jahre Bauhaus: Gibt es Verbindungen zum Sport?

23.05.2019 - Prof. Detlef Kuhlmann
(DOSB-PRESSE) In diesen Wochen und Monaten wird überall im Land der Gründung des „Staatlichen Bauhauses in Weimar“ vor 100 Jahren gedacht und mit zahlreichen Veranstaltungen gefeiert. Bereits im Jahre 2015 hatte der Deutsche Bundestag den Beschluss gefasst, das Bauhausjubiläum zu einem nationalem Ereignis mit internationaler Ausstrahlung zu gestalten und ein umfangreiches Jubiläumsprogramm vorbereiten zu lassen - nicht nur, aber auch an den Bauhaus-Standorten Weimar, Dessau und Berlin. Also ist zu fragen: „100 Jahre Bauhaus“ - gibt es dabei auch Verbindungen zum Sport?

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Mehr Geld für deutsche Spitzensportler

22.05.2019 - DOSB-Presse
Die monatliche Grundförderung für deutsche Spitzensportler wird deutlich erhöht. Das teilte der Informationsdienst „Heute im Bundestag“ (hib 570/2019) in der vorigen Woche (15. Mai) in der folgenden Meldung über die Sitzung des Sportausschusses des Deutschen Bundestages mit.

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Ringen: Erik Thiele erkämpft souverän den Deutschen Meistertitel - Johann Steinforth wird Vizemeister!

21.05.2019 - Andreas Kraus
Am frühen Freitag- Vormittag mussten die beiden Ringer Erik Thiele, Johann Steinforth und Trainer Sven Thiele die lange, strapaziöse Reise ins Saarland antreten.
Der KV 03 Riegelsberg wurde vom DRB mit der Durchführung der diesjährigen Deutschen Meisterschaften der Männer und Frauen im Freistil beauflagt. Topfit präsentierten sich unsere beiden Starter aus Sachsen –Anhalt Erik Thiele vom KAV Mansfelder Land und Johann Steinforth vom RS Sudenburg bei diesen Meisterschaften.

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Rudern: 8x Gold, 3x Silber und 2x Bronze - Junioren räumen bei der EM ab

20.05.2019 - DRV | Presse
Was für eine erfolgreiche Junioren-Europameisterschaft. Vor heimischen Publikum auf dem Baldeneysee in Essen ruderten 13 der 14 deutschen Boote zu einer Medaille. 8x Gold, 3x Silber und 2x Bronze stehen am Ende auf dem Medaillenkonto. Damit ist der Deutsche Ruderverband die erfolgreichste Nation.

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US-Werfer nutzen die Chance

20.05.2019 - HALPLUS Werfertage
Einige US-Amerikanische Werfer nutzen die Chance und reisen in diesem Jahr zu den HALPLUS-Werfertagen nach Halle. Von der Veranstaltungen in den Brandbergen haben sie alle schon gehört und gelesen, jetzt wollen sie gern selbst dabei sein.

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