15.04.2019 - DRV | Presse

Rudern: Deutsche Kleinbootmeisterschaften - Zeidler krönt "seinen harten Weg"

Bei sonnigen, aber sehr wechselhaften Bedingungen, wurde am heutigen Sonntag auf dem Fühlinger See in Köln um die Deutschen Meistertitel gerudert. In allen Bootsklassen konnten sich die Favoriten durchsetzen.

Oksche/Höffgen verteidigen Titel
Das erste Rennen des Tages war das Finale des Frauen-Zweiers ohne Steuerfrau. Hier konnten sich die Vorjahressiegerinnen Sophie Oksche und Alexandra Höffgen schon früh von der Konkurrenz lösen und ihren Vorsprung bis ins Ziel auf zwei Bootslängen ausbauen. Silber ging an Christin Stöhner und Annabel Oertel, Bronze holten Charlotte Körner und Marie-Sophie Zeidler. „Wir konnten uns im Rennverlauf immer weiter steigern, hätten aber nicht damit gerechnet, dass es am Ende so deutlich wird“, freut sich Alexandra Höffgen über die Titelverteidigung.

Dritter Titel in Folge für Schmidt/Jakschik
Das Finale des Männer-Zweiers ohne Steuermann lief am Ende wie zu erwarten auf das Duell Richard Schmidt/Malte Jakschik und Torben Johannesen/Johannes Weißenfeld hinaus. Die Vorjahressieger Schmidt/Jakschik setzten sich vom Start weg an die Spitze des Feldes und lagen nach 1.000 m eine Bootslänge vor den Verfolgern. 300 m vor dem Ziel zogen Johannesen und Weißenfeld zu einem starken Endspurt an, aber es sollte nicht reichen. Mit einer halben Bootslänge Vorsprung überquerten Schmidt und Jakschik als Erste die Ziellinie - damit gewinnen sie zum dritten Mal in Folge den Deutschen Meistertitel. „Wir wissen, dass wir am Anfang schnell sind, das konnten wir auch gut umsetzen. Den Endspurt von Torben und Johannes haben wir gut abgewehrt“, so Schmidt, der sich über seinen insgesamt siebten DM-Titel freut. Erstmals wurde den Gewinnern auch der Dr. Claus Heß Gedächtnispreis überreicht.

Disziplintrainer Uwe Bender zeigte sich sehr zufrieden mit den Leistungen seiner Athleten. „Die Abstände sind gering geworden, das hatten wir uns vorgenommen. Im Winter haben wir einige Zweier umbesetzt, das hat sich jetzt ausgezahlt. Es ist nur etwas schade, dass der Wind jetzt so eine Rolle gespielt hat, aber das kann man in einer Outdoor-Sportart nicht verhindern.“

Hämmerling neue deutsche Meisterin
Im letzten Jahr gewann Frieda Hämmerling das B-Finale – 12 Monate später siegt sie im A-Finale und krönt sich mit dem Deutschen Meistertitel. Unter den Augen der Vorjahressiegerin Annekatrin Thiele, die aufgrund eines Rippenbruches nicht an den Start gehen konnte, unterstrich die Kielerin ihre aktuell starke Form. Nach der 1.000 m Marke konnte sich Hämmerling mit einem starken Zwischenspurt von ihren Gegnerinnen lösen und den Sieg ungefährdet ins Ziel rudern. Michaela Staelberg – Dritte im letzten Jahr – freut sich über Silber, Bronze geht an Franziska Kampmann. „Ich habe in den ersten Rennen gemerkt, dass ich mich zwischen 1.000 und 1.500 m gut absetzen kann. Der Endspurt heute hat Spaß gemacht. Ich wusste, die anderen können mich nicht mehr einholen und deshalb konnte ich es richtig genießen“, so Frieda Hämmerling, die in diesem Jahr gerne wieder im Doppelvierer sitzen möchte.

Zeidler krönt „seinen harten Weg“
Oliver Zeidler ist der neue Deutsche Meister im Männer-Einer. 25 Monate nachdem der ehemalige Leistungsschwimmer zum Rudern wechselte, gewinnt er seine erste Goldmedaille. Nach der verletzungsbedingten Abmeldung von Tim Ole Naske nach dem gestrigen Viertelfinale war es nur noch Stephan Krüger, der Olli Zeidler Paroli bieten konnte. Auf den ersten 1.000 m gelang dies noch gut, doch dann musste auch Krüger den WM-Sechsten von Plovdiv ziehen lassen und das Rennen war entschieden. Mit mehr als zwei Bootslängen Vorsprung überquerte Zeidler als Erster die Ziellinie, Krüger holt Silber, Timo Piontek freut sich über Bronze. „Das Rennen ist nach Plan gelaufen. Mit dem Gegenwind war es schon anstrengend, da waren die Arme am Ende fest“, erklärt Zeidler. „Mein Weg hierher – die letzten 25 Monate – waren wirklich hart, das ist nun der verdiente Lohn dafür. Jetzt will ich die Olympiaquali im Einer holen“, so der 22-Jährige selbstbewusst.

Dräger will in den leichter Doppelzweier
Marie-Louise Dräger hat ihre Ambitionen auf einen Platz im leichten Doppelzweier unterstrichen. Die 38-Jährige konnte sich im Finale des leichten Frauen-Einers auf der zweiten Streckenhälfte von der Konkurrenz lösen und mit etwas mehr als einer Bootslänge Vorsprung gewinnen. Dahinter wurde es noch einmal richtig spannend. Am Ende waren es vier Hundertstel, die Leonie Pieper vor Leonie Pless lag. „Ich konnte alles so umsetzen, wie ich mir vorgenommen habe. Auf den letzten 200 m hatte ich etwas Rückenprobleme und bin froh, dass ich den Sieg noch ins Ziel fahren konnte“, so Dräger.

Rommelmann freut sich über ersten DM-Titel
Das Finale im leichten Männer-Einer dominierte Jonathan Rommelmann. In Abwesenheit des erkrankten Jason Osborne konnte der Krefelder schon früh eine große Lücke reißen und den Sieg ungefährdet ins Ziel rudern. Dahinter lieferten sich Max Röger und Lucas Schäfer einen spannenden Zweikampf. Am Ende wird es Silber für Röger, Schäfer holt Bronze. „Ich bin sehr zufrieden, wie das Rennen gelaufen ist. Es war alles, wie ich vermutet hatte“, so Rommelmann, der sich über seinen ersten deutschen Meistertitel freut. Erstmals wieder ein Finale im leichten Frauen-Zweier ohne

Nach langer Zeit wurde erstmals wieder ein Finale im leichten Frauen-Zweier ohne bei den Deutschen Kleinbootmeisterschaften ausgetragen. Bei nur zwei teilnehmenden Teams gewann das Duo Samantha Nesajda/Cara Pakszies vor Sina Schäfer und Maike Eckert. Im leichten Männer-Zweier ohne setzten sich Julius Wagner und Henning Sproßmann vor Johannes Neubauer und Benjamin Nelles durch. Bronze sicherten sich Collin Götze und Carsten Dehler.

"Generell haben sich die Favoriten durchgesetzt, es gab keine großen Überraschungen", so der leitende Bundestrainer Ralf Holtmeyer. "Die Sportlerinnen und Sportler haben ihre Leistungen aus dem Vortest bestätigt. In Duisburg bei der Internationalen Wedau Regatta im Mai werden wir aber noch einmal etwas probieren."

Der DRV-Vorsitzende Siegfried Kaidel zeigte sich ebenfalls zufrieden. "Trotz der Kälte waren es gute Wettkämpfe. Die Favoriten haben sich durchgesetzt. Jetzt beginnt für die Trainer die Arbeit, die richtigen Kombinationen zu finden."

 Alle Ergebnisse gibt es hier.




Investitionsoffensive zur Sanierung kommunaler Sportstätten

13.04.2021 - DOSB -Presse
DOSB schätzt den Bedarf auf mindestens 31 Milliarden Euro

Lesen


Erster Gradmesser für das deutsche Team bei der Ruder-EM in Varese

08.04.2021 - DRV - Presse
Die diesjährige Ruder-Europameisterschaft in Varese, Italien, (09.-11. April 2021) steht kurz vor der Tür. Für die Athletinnen und Athleten des Deutschen Ruderverbandes ist es der erste internationale Gradmesser in der Vorbereitung auf die Olympischen Spiele im Sommer.

Lesen


Canoe Slalom Extreme (CSLX): Der Weltmeister kommt aus Deutschland

26.03.2021 - Kanu-Slalom - Presse
Wie Ende vergangenen Jahres bekannt wurde, wird Boatercross 2024 in das olympische Programm aufgenommen. Der aktuelle Weltmeister kommt aus Deutschland, Stefan Hengst. Die Titelkämpfe 2020 fielen coronabedingt aus. 2017 wurden erstmals Weltmeisterschaften in dieser Sportart ausgetragen. Gold für Deutschland sicherte damals Caroline Trompeter. 2019 sicherte sie sich Bronze. Und auch der diesjährige Olympia-Starter Hannes Aigner aus Augsburg ist begeistert von dieser Sportart und landete schon mehrfach auf dem Weltcup-Treppchen.

Lesen


Hürdensprinterin Cindy Roleder im go!d-Magazin der Sporthilfe: „Ich habe nie verstanden, warum Mama-Sein gleichzeitig das Karriereende bedeuten muss“

15.03.2021 - Pressemitteilung Stiftung Deutsche Sporthilfe
Aktuelle Ausgabe von go!d – Das Magazin der Deutschen Sporthilfe beleuchtet u.a. das immer stärker in die Öffentlichkeit drängende Thema „Mütter im Leistungssport“

Lesen


Slalom-Kanuten testen Olympia-Strecke 2024: Olympia-Starter trainieren derzeit in Paris

10.03.2021 - Kanu-Slalom - Uta Büttner
Techniktraining - das ist derzeit ganz wichtig, um sich auf die Olympischen Spiele in Tokio vorzubereiten. Optimale Bedingungen dafür finden derzeit die Kajak-Spezialisten Ricarda Funk (Bad Kreuznach) und Hannes Aigner (Augsburg) sowie C1-Paddlerin Andrea Herzog (Leipzig) in Paris, wo in drei Jahren die Sommerspiele stattfinden werden. Ebenso im Trainingslager mit dabei ist die Augsburgerin Elena Apel, die in beiden Disziplinen startet.

Lesen


Deutsche Bank und Deutsche Sporthilfe verlängern ihre Partnerschaft bis mindestens 2023

04.03.2021 - Pressemitteilung Stiftung Deutsche Sporthilfe
Frankfurt am Main, 4. März 2021 – Die bereits seit 20 Jahren bestehende Partnerschaft zwischen Deutscher Bank und Deutscher Sporthilfe wird fortgesetzt: Beide Seiten haben ihre erfolgreiche Zusammenarbeit bekräftigt und den Vertrag um weitere drei Jahre verlängert. Schon seit 2001 ist die Deutsche Bank Partner und seit 2008 einer von fünf Nationalen Förderern der Stiftung.

Lesen


Landespolizei: Erfolgreicher Abschluss zweier Spitzensportler

01.03.2021 - FH Polizei - Katrin Thilo
Am Freitag erhielten auch zwei Anwärter aus der sogenannten Sportfördergruppe ihre Zeugnisse. PKA Erik Thiele und PMA Argishti Terteryan haben ihr Studium bzw. ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und werden ihren weiteren beruflichen Weg in der PI Halle (Saale) fortsetzen. Die PI darf sich auf zwei erfolgreiche Sportler und zudem sympathische Menschen freuen, die sich für dieses Jahr große sportliche Ziele vorgenommen haben.

Lesen


BSSA-Kugelstoßer*innen bei internen Wettkämpfen gut in Form

23.02.2021 - BSSA - Presse
Marie Brämer-Skowronek und Alexander Bartz mit persönlichen Bestleistungen

Lesen


Bob-WM: Gold für Team Friedrich im Viererbob in Altenberg – Team Lochner auf Bronze-Rang

15.02.2021 - BSD - Presse
• 11. WM-Titel für Francesco Friedrich

• Silber für Maier (AUT), Lochner gewinnt Bronze

• Team Hafer wird 6ter

Lesen


Bob: Francesco Friedrich schnappt sich siebten WM-Titel im Zweier-Schlitten

08.02.2021 - BSD - Presse
• Mit Alexander Schüller Riesen-Vorsprung von 2,05 Sekunden herausgefahren
• Einmal mehr Silber für Hansi Lochner und Eric Franke
• Junioren-Weltmeister Hans-Peter Hannighofer gewinnt mit Christian Röder sensationell Bronze
• Christoph Hafer und Christian Hammers fahren auf Platz 7

Lesen


Zum Start in das Olympiajahr: Zukunftsweisende Bildungskooperation zwischen dem Deutschen Olympischen Sportbund, den Olympiastützpunkten und der IUBH Internationalen Hochschule

25.01.2021 - IUBH - Presse
Athlet*innen, Trainer*innen und Mitarbeiter*innen profitieren nun vom flexiblen und digitalen Studienangebot der IUBH

Lesen


Erreichbarkeit des Olympiastützpunktes

12.01.2021 - OSP Sachsen-Anhalt
Im Zuge der bundesweiten „COVID-19“ Situation und der dazugehörigen Landesverordnung wurden folgende Maßnahmen des OSP Sachsen-Anhalt ergriffen. Ab sofort erfüllen alle OSP-Mitarbeiter ihre Tätigkeit im Homeoffice. Die Erreichbarkeit aller Mitarbeiter ist über die bekannten Kontaktwege sichergestellt.

Diese Regelung gilt vorerst bis zum 14.02.2021.

Lesen


Top-Daten 2021 der „Hall of Fame des deutschen Sports“

08.01.2021 - Stiftung Deutsche Sporthilfe
Historische Jahrestage erinnern an die „Hall of Fame“-Mitglieder und deren Erfolge

Lesen


Frohe Weihnachten und ein gesundes und glückliches neues Jahr 2021!!!

20.12.2020 - OSP Sachsen-Anhalt
Das Team des Olympiastützpunktes Sachsen-Anhalt wünscht allen Sportler*innen, Trainer*innen und Kooperationspartnern ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest sowie einen guten Start in ein gesundes, glückliches und erfolgreiches olympisches Jahr 2021.

Für die angenehme Zusammenarbeit für den Leistungssport in Sachsen-Anhalt in diesem für alle nicht einfachen Jahr möchten wir uns an dieser Stelle sehr herzlich bei Ihnen/Euch bedanken.

Wir hoffen Sie/Euch alle gesund im olympischen Jahr wiederzusehen!

Lesen


Luise Malzahn gewinnt die EM-Silbermedaille

23.11.2020 - DJB - Erik Gruhn | OSP
Luise Malzahn hat am Abschlusstag der Europameisterschaften in Prag die vierte Medaille für den Deutschen Judo-Bund (DJB) erkämpft. Im Finale der Klasse bis 78 kg unterlag die 30-jährige Kämpferin vom SV Halle nach Bestrafungen gegen Weltmeisterin Madeleine Malonga aus Frankreich und holte damit Silber.

Lesen


Drei Neue für die „Hall of Fame des deutschen Sports“: Verena Bentele, Georg Hackl und Thomas Lange

09.11.2020 - Deutsche Sporthilfe - Presse
Jury wählt Para-Biathletin, Rodel-Ikone und Ruder-Olympiasieger in die „Hall of Fame“

Lesen


Ruder-EM: 8 Medaillen für das deutsche Team, Deutschland-Achter holt Gold

12.10.2020 - DRV - Presse
Mit acht Medaillen im Gepäck – davon sechs in den olympischen und paralympischen Bootsklassen – fahren die Athletinnen und Athleten des Deutschen Ruderverbandes von der Europameisterschaft in Poznań (Polen) nach Hause. Damit beendet der DRV die „niederländischen Festspiele“ – die Holländer holten insgesamt elf Medaillen, darunter achtmal Gold – auf dem vierten Rang in der Nationenwertung.

Lesen


Das deutsche Team ist heiß auf die Ruder-EM in Poznań

07.10.2020 - DRV - Presse
Am kommenden Wochenende (09.-11. Oktober 2020) finden in Poznań, Polen, die Ruder-Europameisterschaften statt. Nach der Absage aller Weltcups und der Verschiebung der Olympischen Spiele in Tokio ist es für die Athletinnen und Athleten des Deutschen Ruderverbandes der einzige internationale Wettkampf in diesem Jahr.

Lesen


Kanu-Slalom: Elena Apel und Paulina Pirro sind neue Europameisterinnen

05.10.2020 - DKV | Reichenbach
In den Kajak-Damen Disziplinen hatten die deutschen heute ganz die Nase vorn. Insgesamt standen acht deutsche Boote im Finale.

Lesen


DRV geht bei der U23-Heim-EM in Duisburg in allen Bootsklassen an den Start

02.09.2020 - DRV - Presse
Am kommenden Wochenende (05./06. September 2020) findet in Duisburg die U23-Europameisterschaft statt. Der Ausrichter, die International Wedau Regatta e.V., freut sich über ein Rekordmeldeergebnis von 650 Teilnehmenden aus 32 Ländern. Der Deutsche Ruderverband geht in allen Bootsklassen an den Start und stellt damit die größte Mannschaft.

Lesen

Gefördert von: