06.08.2019 - LVSA | Melanie Schulz

DM in Berlin 2019: Martin Wierig & Cindy Roleder erzielen Gold, David Wrobel, Nadine Müller & Sara Gambetta gewinnen Silber, Lea-Jasmin Riecke springt zu Bronze

Am vergangenen Wochenende (03./04.08.2019) fanden die 119. Deutschen Leichtathletik Meisterschaften im Berliner Olympiastadion statt. Im Rahmen der sogenannten "Finals - Berlin 2019“, die insgesamt 10 Deutsche Meisterschaften in 10 verschiedenen Sportarten im einem handlichen und medial gut verwertbaren Paket bündelten, standen auch 12 Leichtathleten aus fünf verschiedenen Vereinen Sachsen-Anhalts am Start. Viele Athleten hatten sich bereits nach dem ersten Meisterschaftstag positiv überrascht darüber geäußert, wie viele Zuschauer den Weg ins Olympiastadion gefunden hatten. Am Abend füllten sich die Unterränge auf 26.200 Zuschauer.

Die ersten Medaillen für den Landesverband eroberten sich die Diskusriesen Martin Wierig und David Wrobel (s. Foto) vom SC Magdeburg (Trainer Armin Lemme). Für beide lautete die Devise u. a. auch, Durchbrechen der langen "Harting-Meistertitel-Serie". Und dann war es soweit: endlich gab es das erhoffte Meisterschaftsgold für Martin Wierig, was seit 2007 bisher bei den Brüdern Robert und Christoph Harting (SCC Berlin) lag. Nach drei ungültigen Versuchen von Christoph nutzte Martin Wierig die Gunst der Stunde und holte sich nach zahlreichen DM-Silbermedaillen mit 65,39 m und erneuter erfüllter WM-Norm seinen ersten Deutschen-Meistertitel. Lea Saur und Jane Sichting schreiben unter www.leichtathletik.de: "Ich bin heute schwer in den Wettkampf rein gekommen. Die ersten Würfe waren noch nicht rund. Nach dem dritten Versuch bin ich dann auf Toilette gegangen und habe mir auf dem Weg zurück ins Stadion gesagt, dass jetzt die 65 Meter fallen. Und der vierte war dann über 65 und auch der Meisterwurf. Ich bin stolz, dass ich in diesem Jahr national noch ungeschlagen bin und so kann es bis zur WM gern weitergehen. Mit der WM-Norm Deutscher Meister zu werden bedeutet, dass ich jetzt sicher für Doha planen kann. Das wären dann meine fünften Weltmeisterschaften und da will ich noch mal einen raus hauen." Sein Vereins- und Trainingskollege David Wrobel sicherte sich mit 63,87 m die Silbermedaille. Eine weiter Medaille errang Cindy Roleder (s. Foto; Trainer Wolfgang Kühne) vom SV Halle über die 100 m Hürden. Nach dem Saison-Aus von Pamela Dutkiewicz (TV Wattenscheid 01) kam es im Olympiastadion nicht zum erhofften Top-Duell. Mit 12,90 s war sie jedoch nicht unzufrieden. Sie wurde ihrer Favoritenrolle gerecht und holte ihren insgesamt vierten Freilufttitel. (Lea Saur und Jane Sichting www.Leichtathletik.de): "Vor dem Finale hatte ich gesagt, dass ich unter 12,90 Sekunden laufen will. Jetzt sind es genau 12,90 Sekunden geworden und damit bin ich auch zufrieden. Ich hatte mich darauf konzentriert, mich nur auf mich zu fokussieren, und das ist mir gelungen. Es ist auch nicht so einfach, alleine zu laufen, was hier der Fall war, weil die anderen Top-Mädels nicht am Start waren oder noch nicht wieder ihre Form haben. Ich habe mich dafür heute endlich mal wieder richtig gut gefühlt. Wir hatten dazu im Training etwas umgestellt, auch mehr Pausen gemacht und so hat das hier geklappt. Bei der Team-EM möchte ich noch etwas schneller laufen. Danach gehen wir nochmal in einen vollständigen Aufbau zur Vorbereitung der WM." Eine weitere gute Finalplatzierung erzielte Leonie Tröger von den Halleschen LA-Freunden (Trainerin Maria Ritschel), die noch in der U20-Altersklasse startberechtigt ist. Mit 53,87 m wurde sie Fünfte im Speerwurf der Frauen.

Am zweiten Wettkampftag, an welchem sogar mehr als 34.350 Zuschauer den Weg ins Olympiastadion fanden, ereilte die Athleten Sachsen-Anhalts erneut deutsche Meisterschaftsehren. Es begann im Diskuswurf der Frauen. In keiner anderen Disziplin war die Deutsche Meisterschaft so brisant, wie in diesem Wettkampf. Fünf Athletinnen hatten die Norm für die Weltmeisterschaften in Doha bereits erfüllt. Vize-Europameisterin von 2018 Nadine Müller (SV Halle; Trainer Rene Sack) und Anna Rüh (SC Magdeburg; Trainer Armin Lemme) waren zwei der fünf Athletinnen. Nadine Müller bestätigte ihre derzeit stabile Form und wurde mit 63,99 m Vizemeisterin. Damit sollte ihr das Ticket gen Doha hoffentlich sicher sein. Anna Rüh belegte mit 60,79 m Rang sechs. Im Kugelstoßen der Damen war der vermeintliche Kampf um Platz zwei, hinter Christina Schwanitz, eröffnet. Den längeren Atem hatte Sara Gambetta vom SV Halle (Trainer Rene Sack). Mit 17,95 m sicherte sie sich den Vizemeistertitel und hoffentlich auch das WM-Ticket!? Im Weitsprung der Frauen mischte die noch in der U20 startberechtigte Athletin, Lea-Jasmin Riecke vom Mitteldeutschen SC vorn mit (s. Foto, Trainer Ulli Riecke). Sie nutzte die Gunst der Stunde im offenen Medaillenkampf, um die Plätze zwei und drei und sprang mit 6,29 m schließlich auf den Bronzeplatz. Deutsche Meisterin wurde mit einem überragenden Satz von 7,16 m Malaika Mihambo (LG Kurpfalz). Max Sluka von den Halleschen LA-Freunden (Trainer Wolfgang Thier), der ebenfalls noch in der U20 starten darf, belegte über 1.500 m einen guten 6. Platz in 03:58,08 min; und auch U20-Athlet Gordon Schulz (Trainer Ralf Wollbrück) vom SC Magdeburg gelang ein 6. Platz im Speerwurf der Männer. Er warf 72,99 m. Deutsche Meisterschaften werden grundsätzlich auch genutzt, um verdiente Athleten/innen in den Ruhestand zu verabschieden. Dies wurde Thomas Schneider zuteil, der 2011 Hallen-EM-Silber über 400 m gewann, sowie 2012 Bronze mit der 4 x 400 m Staffel. Er startete im Trikot des SC Magdeburg.

Herzliche Glückwünsche für die gezeigten Leistungen (2/3/1).

 Den Artikel inklusive Fotos und weitere Informationen können Sie auf den Seiten des LVSA.de nachlesen.




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Kanu-Slalom: Elena Apel und Paulina Pirro sind neue Europameisterinnen

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In den Kajak-Damen Disziplinen hatten die deutschen heute ganz die Nase vorn. Insgesamt standen acht deutsche Boote im Finale.

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Boxerin Ornella Wahner fordert Social-Media-Fans im Rahmen der #sporthilfespiele heraus

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BMI und Sporthilfe starten Altersvorsorge für Spitzenathletinnen und -athleten

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Qualifikation für Para-Kanu-Nationalmannschaft

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Anja Adler und Ivo Kilian für Nationalmannschaft qualifiziert

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Planungssicherheit für Olympia-Medaillenkandidaten: PwC Deutschland und Mercedes-Benz verlängern Elite-Programme

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Dank Verlängerungen der Mercedes-Benz Elite-Förderung und der ElitePlus-Förderung, finanziert von PwC Deutschland, werden Medaillenkandidaten für Tokio weiter gefördert / Mercedes-Benz Elite-Förderung sichert rund 150 Medaillenaspiranten 400 Euro zusätzlich bis Sommer 2021 / PwC Deutschland unterstützt weiterhin 75 ElitePlus-Spitzenathleten mit 1.000 Euro zusätzlich im Monat

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Neue Laufbahnberaterin am OSP Sachsen-Anhalt

01.07.2020 - OSP Sachsen-Anhalt
Mit Dr. Anne Schmidt nimmt am heutigen Tag die neue Laufbahnberaterin am OSP Sachsen-Anhalt für den Standort Magdeburg ihre Arbeit auf. Nach mehr als 38 Jahren hat sich der langjährige und verdienstvolle Laufbahnberater Harald Broschat gestern in den Ruhestand verabschiedet.

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Harald Broschat, der Arbeitskreis schließt sich

30.06.2020 - OSP Sachsen-Anhalt
Heute hat unser langjähriger und verdienstvoller Mitarbeiter, Harald Broschat, seinen letzten Arbeitstag. Wir wünschen ihm nun für den neuen Lebensabschnitt alles Gute und möchten uns an dieser Stelle für seinen langjährigen aktiven Einsatz für den Leistungssport in Sachsen-Anhalt, ganz besonders am Standort Magdeburg, bedanken.

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Schlüsselübergabe am Ruder-Kanal in Halle

22.06.2020 - OSP Sachsen-Anhalt
Am heutigen Tag wurde der Ersatzneubau, des bei dem Saalehochwasser 2013 stark beschädigten Gebäudes am Ruder-Kanal, durch den Oberbürgermeister der Stadt Halle, Dr. Bernd Wiegand, übergeben. Die Maßnahme wurde vollständig über den Fluthilfefonds des Landes Sachsen-Anhalt finanziert.
Somit somit können sich die Ruderer des Leistungsstützpunktes über die nun sehr guten Rahmenbedingungen freuen.

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Übergabe Opel Corsa an Jasmin Fritz

19.06.2020 - BSP Kanu
Am Dienstag erfolgte die Übergabe eines Autos durch den Sponsor Peter Netzeband an unsere Kanutin Jasmin Fritz. Die Firma Netze Bau unterstützt, mit der zur Verfügungstellung eines Opel Corsas Jasmins Vorbereitung auf die Olympischen Spiele in Tokio. Firmeninhaber Peter Netzband will damit deutlich signalisieren, dass die Unterstützung von Jasmin wichtig und eine Investition in die Zukunft ist. Auch wenn es im letzten Jahr bei den Weltmeisterschaften für Jasmin Fritz im Kajakzweier nur zum 10. Platz gereicht hat, kann sie zukünftig wieder zur absoluten Weltspitze gehören.

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Bundesförderprogramme für Sportstätten und Sporträume

02.06.2020 - DOSB - Presse
Welche Finanzierungsmöglichkeiten gibt es 2020?

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Abschied und Aufbruch!

29.05.2020 - OSP
Heute hat unsere verdienstvolle und langjährige Mitarbeiterin, Margot Barnikol, ihren letzten Arbeitstag. Wir wünschen Ihr nun für den neuen Lebensabschnitt alles Gute und möchten uns an dieser Stelle für Ihren langjährigen aktiven Einsatz für den Leistungssport in Sachsen-Anhalt, ganz besonders am Standort Magdeburg, bedanken.

Wem Sie in dieser Zeit mit Rat und Tat kompetent zur Seite stand und wer Ihr hier am Olympiastützpunkt begegnet ist, würde sich wie ein Who-is-Who des Magdeburger, wenn nicht gar des deutschen Sports lesen und mit Sicherheit den Rahmen sprengen.

Wir sagen ganz herzlich DANKE und wünschen Ihr, neben viel Gesundheit, alles Gute für die nun anbrechende neue Lebensetappe und freuen uns jederzeit auf einen Besuch von Ihr an alter Wirkungsstätte.

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Videobotschaft an die Mitglieder des Teams Sachsen-Anhalt für Tokio

01.04.2020 - OSP | LSB Sachsen-Anhalt
Liebe Sportlerinnen und Sportler,
Liebe Trainerinnen und Trainer,

Nach der Entscheidung des IOC zur Verlegung der Olympischen Sommerspiele und der Paralympics in Tokio auf den Sommer 2021 wenden sich die Präsidentin des LSB Sachsen-Anhalt, Silke Renk-Lange, und der Leiter des OSP Sachsen-Anhalt, Helmut Kurrat, heute mit folgender Videobotschaft an die Mitglieder des Teams Sachsen-Anhalt für Tokio sowie an ihre Trainerinnen und Trainer.

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Rundbrief des OSP zur aktuellen Situation

30.03.2020 - OSP Sachsen-Anhalt
Liebe Sportler*innen,
Liebe Trainer*innen,

die Olympischen Spiele 2020 in Tokio sind um ein Jahr verschoben. Damit verbunden waren für euch Ziele, Hoffnungen und Planungen, die es nun gilt, neu zu sortieren und den Raum von etwaigen verständlichen Enttäuschungen für neue Vorhaben weichen zu lassen. Der weltweite Sport und auch der Sport hier in eurer Heimat hält inne und atmet im Moment tief durch, aber lässt vielleicht auch Platz für eine Regenerationspause.

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Statement des BSSA zur Verlegung der Spiele Tokio 2020

26.03.2020 - BSSA
Der Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Sachsen-Anhalt e. V. (BSSA) begrüßt, ebenso wie der Deutsche Behindertensportverband und leistungssporttragende Vereine in Sachsen-Anhalt, die klare Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) und des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC), die Spiele von Tokio 2020 zu verschieben.

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Corona-Virus: Aktuelle Empfehlung des LSB Sachsen-Anhalt

13.03.2020 - Frank Löper
Die Ausbreitung des Corona-Virus hat neben den Auswirkungen auf unseren Alltag und die Wirtschaft inzwischen auch gravierende Auswirkungen auf den Sport und das Sporttreiben in Deutschland. Auch zahlreiche Sportvereine und -verbände in Sachsen-Anhalt sind bereits direkt von den Maßnahmen zur Eindämmung der Corona- Virusinfektion bei Punktspielen, Wettkämpfen oder Trainingslagern betroffen. Der Vorstand des LSB Sachsen-Anhalt steht diesbezüglich in ständigem Kontakt mit den zuständigen Ministerien und Behörden. Aktuell gibt er folgende Empfehlungen.

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Bob-WM: Deutscher Dreifacherfolg im Viererbob – Friedrich kürt sich zum Doppel-Weltmeister von Altenberg

02.03.2020 - BSD - Presse
• Gold für Francesco Friedrich

• Silber für Johannes Lochner

• Bronze für Nico Walther

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Thomas Berlemann neuer Vorstandsvorsitzender der Sporthilfe

25.02.2020 - Stiftung Deutsche Sporthilfe
Ex-Telekom-Manager folgt auf Michael Ilgner / „Eigengewächs“ Thomas Gutekunst wird zum Vorstand Athletenförderung berufen / Vorstandsmandat von Oliver Rau verlängert

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