21.08.2019 - DBS

Parakanu-WM: Quotenplätze für Tokio im Blick

Team Deutschland Parakanu.
Team Deutschland Parakanu.
Weltmeisterschaften und Qualifikation für die Paralympics 2020 in Ungarn – vor Tausenden von begeistert mitgehenden Zuschauern. Darauf freuen sich die acht Starterinnen und Starter der deutschen Para Kanu Nationalmannschaft. Neben Edina Müller wird auch Tom Kierey sein Comeback in Ungarn feiern.

Tom Kierey musste aus beruflichen Gründen sportlich deutlich kürzertreten. Nun kann der 24-Jährige wieder ausreichend Zeit für das umfangreiche Training aufbringen, dass notwendig ist, um in der schnellsten Startklasse Kl 3 in der Spitze dabei zu sein. „Das wichtigste für mich ist, eine Zeit zu fahren, die meine internationale Konkurrenzfähigkeit nach dem Jahr Pause unter Beweis stellt. Wenn dabei gleich ein Quotenplatz für Tokio herausspringt, würde ich mich natürlich sehr freuen,“ sagt der dreifache Weltmeister und Silbermedaillengewinner von Rio 2016. Sein Trainer Jürgen Hausmann wird da schon deutlicher: „Ziel in Szeged muss ganz klar der Quotenplatz sein.“

Auch der dritte Paralympics-Teilnehmer von Rio im Team, Ivo Kilian, geht gut vorbereitet in die WM. Nachdem es neue Regelungen in der Va’a Klasse gegeben hatte, konzentrierte sich der 42-Jährige voll auf das Rennen im Kajak in der Klasse Kl 2. Neben der Finalteilnahme liebäugelt auch er mit einem Quotenplatz.

Anja Adler wird in beiden Bootsklassen um WM-Medaillen kämpfen. In der paralympischen Startklasse Kl 2 ist der Quotenplatz für Tokio das klare Ziel. „Ich arbeite daran, meine Leistungsfähigkeit im Rennen umsetzen zu können und nicht zu verkrampfen. Das klappt immer öfters“, sagt die 30-jährige Studentin. In der nicht paralympischen Klasse Vl 3 rechnet sie sich jedoch die größeren Chancen für eine Medaille aus.

Nach einer durchaus erfolgreichen Saison 2018 sieht auch Katharina Bauernschmidt Chancen für sich, in Szeged einen Quotenplatz zu erringen. Die Rollstuhlfahrerin startet in der einzigen paralympischen Va´a Klasse der Frauen, der Vl 2. Im Vorfeld sagt die 29-jährige zu ihren Chancen: „Da ich in dieser Saison immer wieder mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatte, kommt einiges auf meine persönliche Verfassung vor Ort an. Ich erwarte, dass ich das durch meine gute Technik kompensieren kann.“

Als Küken der Nationalmannschaft geht die 18-jährige Felicia Laberer bei der WM in der Klasse Kl 3 an den Start. „Mit den Zuschauermassen, dem Lärm und auch den erwarteten hohen Temperaturen klar zu kommen, wird eine große Herausforderung bei meiner ersten WM-Teilnahme. Sportlich arbeite ich hart auf eine Endlauf-Teilnahme hin“, blickt die Debütantin, die erst seit einem Jahr im Rennboot paddelt, gespannt auf die WM.

In der Startklasse Vl 1 gehen Peter Happ und Esther Bode an den Start. Auch für die 28-jährige Ergotherapeutin ist es die erste WM-Teilnahme, während Happ als Titelverteidiger anreist.

Der 19-jährige Johannes Pietzsch kann kurzfristig auf Grund einer Erkrankung nicht an den Weltmeisterschaften teilnehmen. Der Cheftrainer möchte bei dem jungen Athleten im Hinblick auf einen langfristigen Aufbau nichts riskieren.

„Zum einen gehen wir mit einem gut vorbereiteten und hoch motivierten Team an den Start. Zum anderen hat sich das Trainerteam gut zusammengefunden, nachdem ich die Stelle im Mai übernommen habe. Die Mannschaft sollte auf alle Fälle zwei bis drei Quotenplätze bereits in Ungarn erreichen, um beruhigt in die Vorbereitungen auf die Paralympics gehen zu können“, blickt Cheftrainer André Brendel optimistisch auf die WM.

Quelle: Christel Schlisio

Das deutsche WM-Aufgebot:
Anja Adler (30 / Hallescher Kanu-Club 54 / Halle/Saale), Katharina Bauernschmidt (29 / Bertasee Duisburg / Herne), Ivo Kilian (42 / Hallescher Kanu-Club 54 / Lutherstadt Eisleben), Tom Kierey (24 / Berliner Kanu Club "Borussia" / Dresden), Felicia Laberer (18 / Aktiv e.V. Stahnsdorf / Berlin), Edina Müller (36 / Hamburger Kanu Club / Bergisch Gladbach)

 Weiter Informationen zur WM finden Sie auf folgender Homepage: www.canoeicf.com




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Dank Verlängerungen der Mercedes-Benz Elite-Förderung und der ElitePlus-Förderung, finanziert von PwC Deutschland, werden Medaillenkandidaten für Tokio weiter gefördert / Mercedes-Benz Elite-Förderung sichert rund 150 Medaillenaspiranten 400 Euro zusätzlich bis Sommer 2021 / PwC Deutschland unterstützt weiterhin 75 ElitePlus-Spitzenathleten mit 1.000 Euro zusätzlich im Monat

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Neue Laufbahnberaterin am OSP Sachsen-Anhalt

01.07.2020 - OSP Sachsen-Anhalt
Mit Dr. Anne Schmidt nimmt am heutigen Tag die neue Laufbahnberaterin am OSP Sachsen-Anhalt für den Standort Magdeburg ihre Arbeit auf. Nach mehr als 38 Jahren hat sich der langjährige und verdienstvolle Laufbahnberater Harald Broschat gestern in den Ruhestand verabschiedet.

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Harald Broschat, der Arbeitskreis schließt sich

30.06.2020 - OSP Sachsen-Anhalt
Heute hat unser langjähriger und verdienstvoller Mitarbeiter, Harald Broschat, seinen letzten Arbeitstag. Wir wünschen ihm nun für den neuen Lebensabschnitt alles Gute und möchten uns an dieser Stelle für seinen langjährigen aktiven Einsatz für den Leistungssport in Sachsen-Anhalt, ganz besonders am Standort Magdeburg, bedanken.

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Schlüsselübergabe am Ruder-Kanal in Halle

22.06.2020 - OSP Sachsen-Anhalt
Am heutigen Tag wurde der Ersatzneubau, des bei dem Saalehochwasser 2013 stark beschädigten Gebäudes am Ruder-Kanal, durch den Oberbürgermeister der Stadt Halle, Dr. Bernd Wiegand, übergeben. Die Maßnahme wurde vollständig über den Fluthilfefonds des Landes Sachsen-Anhalt finanziert.
Somit somit können sich die Ruderer des Leistungsstützpunktes über die nun sehr guten Rahmenbedingungen freuen.

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Übergabe Opel Corsa an Jasmin Fritz

19.06.2020 - BSP Kanu
Am Dienstag erfolgte die Übergabe eines Autos durch den Sponsor Peter Netzeband an unsere Kanutin Jasmin Fritz. Die Firma Netze Bau unterstützt, mit der zur Verfügungstellung eines Opel Corsas Jasmins Vorbereitung auf die Olympischen Spiele in Tokio. Firmeninhaber Peter Netzband will damit deutlich signalisieren, dass die Unterstützung von Jasmin wichtig und eine Investition in die Zukunft ist. Auch wenn es im letzten Jahr bei den Weltmeisterschaften für Jasmin Fritz im Kajakzweier nur zum 10. Platz gereicht hat, kann sie zukünftig wieder zur absoluten Weltspitze gehören.

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Bundesförderprogramme für Sportstätten und Sporträume

02.06.2020 - DOSB - Presse
Welche Finanzierungsmöglichkeiten gibt es 2020?

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Abschied und Aufbruch!

29.05.2020 - OSP
Heute hat unsere verdienstvolle und langjährige Mitarbeiterin, Margot Barnikol, ihren letzten Arbeitstag. Wir wünschen Ihr nun für den neuen Lebensabschnitt alles Gute und möchten uns an dieser Stelle für Ihren langjährigen aktiven Einsatz für den Leistungssport in Sachsen-Anhalt, ganz besonders am Standort Magdeburg, bedanken.

Wem Sie in dieser Zeit mit Rat und Tat kompetent zur Seite stand und wer Ihr hier am Olympiastützpunkt begegnet ist, würde sich wie ein Who-is-Who des Magdeburger, wenn nicht gar des deutschen Sports lesen und mit Sicherheit den Rahmen sprengen.

Wir sagen ganz herzlich DANKE und wünschen Ihr, neben viel Gesundheit, alles Gute für die nun anbrechende neue Lebensetappe und freuen uns jederzeit auf einen Besuch von Ihr an alter Wirkungsstätte.

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