20.05.2012 - Guido Behling - SC Magdeburg, Abt. Kanu

Olympiasieger Ihle macht 4. Olympiateilnahme perfekt!

67 Nationen trafen sich am vergangenen Wochenende zum ersten großen vorolympischen Kräftemessen der Weltelite der Rennkanuten. Bis auf Ungarn und Rumänien waren alle großen Kanunationen am Start. Für die deutschen Rennkanuten ging es in einigen Disziplinen um die Erringung der noch offenen Quotenplätze und zum anderen um einen ersten internationalen Leistungsnachweis.

Laut Nominierungkriterien hatten die Mitglieder der Kernmannschaft – das sind die WM-Medaillengewinner des Vorjahres und diejenigen, die knapp dahinter in den WM-Finals die Quotenplätze für das deutsche Team erkämpften – die Möglichkeit sofort und direkt das Ticket für London zu lösen. Die Anforderungen waren klar. Bei Start von zwei deutschen Booten in einer Disziplin mußten Einzelstarter bzw. Mannschaft bestes deutsches Boot sein, denn bei Olympia ist nur ein deutsches Boot pro Disziplin startberechtigt. Weiterhin ist eine Siegleistung erforderlich oder das Ergebnis darf nur 1,5 Prozent hinter der Siegleistung liegen.
Die WM-Fünften des Vorjahres Hollstein-Ihle haben in Szeged 2011 den Quotenplatz für Deutschland erkämpft und zählen damit zur Kernmannschaft. Im K2 1000m waren alle WM-Medaillengewinner des Vorjahres am Start. Zusätzlich hatte sich unsere Mecklenburg-Vorpommersche – Sachsen-Anhaltinische Kombination mit Torben Fröse (KG Essen) und Kostja Stroinski (SC Berlin-Grünau) auseinanderzusetzen. Diese Beiden hatten sich bei den nationalen Sichtungen vor einigen Wochen mit sehr guten individuellen Leistungen für den erweiterten Kader empfohlen und gingen als zweites deutsches Boot an den Start.
Im Vorlauf setzten Hollstein-Ihle schon ein erstes Achtungszeichen. Mit den niedrigsten Schlagfrequenzen fuhren sie die schnellste Zeit. Das war gut, mußte aber nichts heißen, denn die Vorläufe sind oft auch von taktischen Spielereien geprägt.
Im Zwischenlauf kam es dann schon zum Aufeinandertreffen beider deutscher Boote. Drei Boote kamen weiter. Beide Boote hätten ins Finale fahren können. Doch während Hollstein-Ihle auch diesmal souverän ihren Zwischenlauf vor den Vorjahresweltmeistern Peter Gelle/ Erik Vlcek aus der Slovakei gewannen, blieb für die Kombination Fröse-Stroinski nur Platz fünf – ausgeschieden und eine Korrektur des Ergebnisses im Finale war damit nicht mehr möglich. Hollstein-Ihle hatten ein Nominierungskriterium – bestes deutsches Boot – bereits am Freitag erfüllt. Im Finale am Samstag konnten sie sich voll auf die internationale Konkurrenz konzentrieren. Alle WM-Medaillengewinner waren am Start. Eine Siegleistung mußte her oder maximal 1,5 Prozent Rückstand zum Sieger, das heißt bei ca. 3:20min Fahrzeit nicht mehr als 3 Sekunden Rückstand.
Im Finale hielten sich Andreas Ihle und sein Partner anfangs im Mittelfeld auf. Bei 500m waren sie Dritter, hatten 1 Sekunde Rückstand auf die führenden Portugiesen. Auf der zweiten Hälfte machten Hollstein-Ihle, ähnlich wie bei ihrem Olympiasieg vor vier Jahren in Peking und bei ihrem WM-Sieg 2010 ebenfalls in Poznan, ernst! Sie übernahmen bei ca. 600m die Führung. Im Endspurt griffen die auf der Nebenbahn im Sog des deutschen Bootes fahrenden WM-Siebenten aus Spanien Hernanz Agueria Javier –Cosgaya Noriega Diego unsere beiden Jungs nochmal an. Hollstein-Ihle hielten auch diesmal dagegen. Mit 0,452 Sekunden Vorsprung gewannen unsere Sportler und sicherten sich neben dem Weltcupsieg vor allem das Ticket für London! Potugal wurde Dritter. Die WM-Medaillengewinner aus der Slovakei, Russland und Schweden belegen die Plätze vier, fünf und sechs.
Wenn nicht Krankheit, Verletzung oder andere Widrigkeiten das Vorhaben Olympia verhindern, werden es für Andreas Ihle nach Sydney 2000 (4.Pl.), Athen 2004 (2.Pl.) und Peking 2008 (1.Pl.) die vierten Spiele und wenn es gelingt, die Formkurve noch weiter ansteigen zu lassen und das Ergebnis im möglichen Finale nicht wie im Vorjahr vom Wind beeinträchtigt wird, dann könnte es etwas werden mit der noch fehlenden olympischen Bronzemedaille oder vielleicht sogar noch etwas mehr…
Weitere Sieger am Samstag waren der C2 über 1000m mit den Potsdamern Kretschmer-Kuschela, die überraschend die Weltmeister Wylencik-Holtz (Essen-Sachsen) schlugen und der K4 der Damen über 500m. Da beide Boote aus Quereinsteigern (keine Kernmannschaftsmitglieder) bestehen, müssen die Sportler ihre Leistungen am kommenden Wochenende beim Weltcup in Duisburg bestätigen. Hollstein-Ihle dagegen sind durch. Die Rennen in Duisburg haben nur noch wettkampfspezifischen Trainingscharakter.







Investitionsoffensive zur Sanierung kommunaler Sportstätten

13.04.2021 - DOSB -Presse
DOSB schätzt den Bedarf auf mindestens 31 Milliarden Euro

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Erster Gradmesser für das deutsche Team bei der Ruder-EM in Varese

08.04.2021 - DRV - Presse
Die diesjährige Ruder-Europameisterschaft in Varese, Italien, (09.-11. April 2021) steht kurz vor der Tür. Für die Athletinnen und Athleten des Deutschen Ruderverbandes ist es der erste internationale Gradmesser in der Vorbereitung auf die Olympischen Spiele im Sommer.

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Canoe Slalom Extreme (CSLX): Der Weltmeister kommt aus Deutschland

26.03.2021 - Kanu-Slalom - Presse
Wie Ende vergangenen Jahres bekannt wurde, wird Boatercross 2024 in das olympische Programm aufgenommen. Der aktuelle Weltmeister kommt aus Deutschland, Stefan Hengst. Die Titelkämpfe 2020 fielen coronabedingt aus. 2017 wurden erstmals Weltmeisterschaften in dieser Sportart ausgetragen. Gold für Deutschland sicherte damals Caroline Trompeter. 2019 sicherte sie sich Bronze. Und auch der diesjährige Olympia-Starter Hannes Aigner aus Augsburg ist begeistert von dieser Sportart und landete schon mehrfach auf dem Weltcup-Treppchen.

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Hürdensprinterin Cindy Roleder im go!d-Magazin der Sporthilfe: „Ich habe nie verstanden, warum Mama-Sein gleichzeitig das Karriereende bedeuten muss“

15.03.2021 - Pressemitteilung Stiftung Deutsche Sporthilfe
Aktuelle Ausgabe von go!d – Das Magazin der Deutschen Sporthilfe beleuchtet u.a. das immer stärker in die Öffentlichkeit drängende Thema „Mütter im Leistungssport“

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Slalom-Kanuten testen Olympia-Strecke 2024: Olympia-Starter trainieren derzeit in Paris

10.03.2021 - Kanu-Slalom - Uta Büttner
Techniktraining - das ist derzeit ganz wichtig, um sich auf die Olympischen Spiele in Tokio vorzubereiten. Optimale Bedingungen dafür finden derzeit die Kajak-Spezialisten Ricarda Funk (Bad Kreuznach) und Hannes Aigner (Augsburg) sowie C1-Paddlerin Andrea Herzog (Leipzig) in Paris, wo in drei Jahren die Sommerspiele stattfinden werden. Ebenso im Trainingslager mit dabei ist die Augsburgerin Elena Apel, die in beiden Disziplinen startet.

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Deutsche Bank und Deutsche Sporthilfe verlängern ihre Partnerschaft bis mindestens 2023

04.03.2021 - Pressemitteilung Stiftung Deutsche Sporthilfe
Frankfurt am Main, 4. März 2021 – Die bereits seit 20 Jahren bestehende Partnerschaft zwischen Deutscher Bank und Deutscher Sporthilfe wird fortgesetzt: Beide Seiten haben ihre erfolgreiche Zusammenarbeit bekräftigt und den Vertrag um weitere drei Jahre verlängert. Schon seit 2001 ist die Deutsche Bank Partner und seit 2008 einer von fünf Nationalen Förderern der Stiftung.

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Landespolizei: Erfolgreicher Abschluss zweier Spitzensportler

01.03.2021 - FH Polizei - Katrin Thilo
Am Freitag erhielten auch zwei Anwärter aus der sogenannten Sportfördergruppe ihre Zeugnisse. PKA Erik Thiele und PMA Argishti Terteryan haben ihr Studium bzw. ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und werden ihren weiteren beruflichen Weg in der PI Halle (Saale) fortsetzen. Die PI darf sich auf zwei erfolgreiche Sportler und zudem sympathische Menschen freuen, die sich für dieses Jahr große sportliche Ziele vorgenommen haben.

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BSSA-Kugelstoßer*innen bei internen Wettkämpfen gut in Form

23.02.2021 - BSSA - Presse
Marie Brämer-Skowronek und Alexander Bartz mit persönlichen Bestleistungen

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Bob-WM: Gold für Team Friedrich im Viererbob in Altenberg – Team Lochner auf Bronze-Rang

15.02.2021 - BSD - Presse
• 11. WM-Titel für Francesco Friedrich

• Silber für Maier (AUT), Lochner gewinnt Bronze

• Team Hafer wird 6ter

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Bob: Francesco Friedrich schnappt sich siebten WM-Titel im Zweier-Schlitten

08.02.2021 - BSD - Presse
• Mit Alexander Schüller Riesen-Vorsprung von 2,05 Sekunden herausgefahren
• Einmal mehr Silber für Hansi Lochner und Eric Franke
• Junioren-Weltmeister Hans-Peter Hannighofer gewinnt mit Christian Röder sensationell Bronze
• Christoph Hafer und Christian Hammers fahren auf Platz 7

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Zum Start in das Olympiajahr: Zukunftsweisende Bildungskooperation zwischen dem Deutschen Olympischen Sportbund, den Olympiastützpunkten und der IUBH Internationalen Hochschule

25.01.2021 - IUBH - Presse
Athlet*innen, Trainer*innen und Mitarbeiter*innen profitieren nun vom flexiblen und digitalen Studienangebot der IUBH

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Erreichbarkeit des Olympiastützpunktes

12.01.2021 - OSP Sachsen-Anhalt
Im Zuge der bundesweiten „COVID-19“ Situation und der dazugehörigen Landesverordnung wurden folgende Maßnahmen des OSP Sachsen-Anhalt ergriffen. Ab sofort erfüllen alle OSP-Mitarbeiter ihre Tätigkeit im Homeoffice. Die Erreichbarkeit aller Mitarbeiter ist über die bekannten Kontaktwege sichergestellt.

Diese Regelung gilt vorerst bis zum 14.02.2021.

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Top-Daten 2021 der „Hall of Fame des deutschen Sports“

08.01.2021 - Stiftung Deutsche Sporthilfe
Historische Jahrestage erinnern an die „Hall of Fame“-Mitglieder und deren Erfolge

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Frohe Weihnachten und ein gesundes und glückliches neues Jahr 2021!!!

20.12.2020 - OSP Sachsen-Anhalt
Das Team des Olympiastützpunktes Sachsen-Anhalt wünscht allen Sportler*innen, Trainer*innen und Kooperationspartnern ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest sowie einen guten Start in ein gesundes, glückliches und erfolgreiches olympisches Jahr 2021.

Für die angenehme Zusammenarbeit für den Leistungssport in Sachsen-Anhalt in diesem für alle nicht einfachen Jahr möchten wir uns an dieser Stelle sehr herzlich bei Ihnen/Euch bedanken.

Wir hoffen Sie/Euch alle gesund im olympischen Jahr wiederzusehen!

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Luise Malzahn gewinnt die EM-Silbermedaille

23.11.2020 - DJB - Erik Gruhn | OSP
Luise Malzahn hat am Abschlusstag der Europameisterschaften in Prag die vierte Medaille für den Deutschen Judo-Bund (DJB) erkämpft. Im Finale der Klasse bis 78 kg unterlag die 30-jährige Kämpferin vom SV Halle nach Bestrafungen gegen Weltmeisterin Madeleine Malonga aus Frankreich und holte damit Silber.

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Drei Neue für die „Hall of Fame des deutschen Sports“: Verena Bentele, Georg Hackl und Thomas Lange

09.11.2020 - Deutsche Sporthilfe - Presse
Jury wählt Para-Biathletin, Rodel-Ikone und Ruder-Olympiasieger in die „Hall of Fame“

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Ruder-EM: 8 Medaillen für das deutsche Team, Deutschland-Achter holt Gold

12.10.2020 - DRV - Presse
Mit acht Medaillen im Gepäck – davon sechs in den olympischen und paralympischen Bootsklassen – fahren die Athletinnen und Athleten des Deutschen Ruderverbandes von der Europameisterschaft in Poznań (Polen) nach Hause. Damit beendet der DRV die „niederländischen Festspiele“ – die Holländer holten insgesamt elf Medaillen, darunter achtmal Gold – auf dem vierten Rang in der Nationenwertung.

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Das deutsche Team ist heiß auf die Ruder-EM in Poznań

07.10.2020 - DRV - Presse
Am kommenden Wochenende (09.-11. Oktober 2020) finden in Poznań, Polen, die Ruder-Europameisterschaften statt. Nach der Absage aller Weltcups und der Verschiebung der Olympischen Spiele in Tokio ist es für die Athletinnen und Athleten des Deutschen Ruderverbandes der einzige internationale Wettkampf in diesem Jahr.

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Kanu-Slalom: Elena Apel und Paulina Pirro sind neue Europameisterinnen

05.10.2020 - DKV | Reichenbach
In den Kajak-Damen Disziplinen hatten die deutschen heute ganz die Nase vorn. Insgesamt standen acht deutsche Boote im Finale.

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DRV geht bei der U23-Heim-EM in Duisburg in allen Bootsklassen an den Start

02.09.2020 - DRV - Presse
Am kommenden Wochenende (05./06. September 2020) findet in Duisburg die U23-Europameisterschaft statt. Der Ausrichter, die International Wedau Regatta e.V., freut sich über ein Rekordmeldeergebnis von 650 Teilnehmenden aus 32 Ländern. Der Deutsche Ruderverband geht in allen Bootsklassen an den Start und stellt damit die größte Mannschaft.

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