14.04.2015 - DOSB

Kiel ist Segelstandort für die Olympiabewerbung Hamburg 2024

Kiel ist von DOSB, der Stadt Hamburg und dem Deutschen Segler-Verband (DSV) als Segelrevier ausgewählt worden.
Kiel ist von DOSB, der Stadt Hamburg und dem Deutschen Segler-Verband (DSV) als Segelrevier ausgewählt worden.
Kiel segelt bei der Bewerbung Hamburgs um die Olympischen und Paralympischen Spiele 2024/28 für Deutschland.

Die Delegation zur Auswahl des Segelstandorts sprach sich mehrheitlich und einmütig für die Sailing City Kiel aus.

"Wir haben uns für die Stadt mit Weltruf im Segelsport entschieden", sagte DOSB-Präsident Alfons Hörmann, der gemeinsam mit dem Hamburger Innen- und Sportsenator Michael Neumann, Dr. Andreas Lochbrunner, dem Präsidenten des Deutschen Segler-Verbandes (DSV) und Bernhard Schwank, dem zuständigen DOSB-Vorstand und Leiter der Evaluierungskommission, das Ergebnis am Montagnachmittag im Hamburger Rathaus der Öffentlichkeit vorstellte.

Nach einer dreitägigen Evaluationstour von Rostock/Warnemünde über Lübeck/Travemünde, Kiel und Cuxhaven hatten die Experten dem DOSB-Präsidium und der Freien und Hansestadt Hamburg die schleswig-holsteinische Landeshauptstadt als Partner empfohlen. Das DOSB-Präsidium und die Stadt Hamburg bestätigten das Votum der neunköpfigen Kommission, so dass nun unter vollen Segeln die deutsche Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele vorangetrieben werden könne, wie Hörmann sagte.

„Wir freuen uns sehr darüber, Kiel, das Mekka des Segelsports, mit an Bord zu haben", sagte Michael Neumann. "Wasser spielt in unserem Konzept für die Spiele bereits mit dem Sprung über die Elbe eine große Rolle. Nun gelingt mit dem Segelrevier auf der Kieler Förde auch der Sprung in Richtung Südskandinavien.“

Das traditionsreiche Segelrevier vor Kiel-Schilksee an der Kieler Förde war bereits 1936 bei den Spielen in Berlin und 1972 als Partner von München Austragungsort für die olympischen Regatten und ist alljährlich bei der Kieler Woche Gastgeber der größten Segelsportveranstaltung der Welt.

Ursprünglich sei der Beschluss erst zum Wochenende vorgesehen gewesen, sagte Hörmann. Doch nach der einmütigen Empfehlung habe man sich so schnell wie möglich für die "klare Weichenstellung mit weitreichender Bedeutung für das Gesamtkonzept der Bewerbung" entschieden.

Die Delegation mit Vertretern des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), des DSV und der Freien und Hansestadt Hamburg bewertete die Kandidaten unter anderem nach den Kriterien Sportinfrastruktur, Revierbedingungen, Entfernungen, Nachhaltigkeit, Transport, mediale Aufmerksamkeit, Olympisches Segeldorf und internationale Reputation.

"Deutschland, ein echtes Segelland"

„Die vier Kandidaten haben sich hervorragend präsentiert und eindrucksvoll untermauert, dass Deutschland ein echtes Segelland ist", sagte Bernhard Schwank, der die Entscheidung für Kiel als Teil der Bewerbung erläuterte.

Für den Segelstandort Kiel spreche zum einen das sehr variable und anspruchsvolle Revier. Zudem hätten Zuschauer die Möglichkeit, die Rennen küstennah zu verfolgen. Drittens stünden großzügige Flächen zur Verfügung, für das Olympische Dorf ebenso wie als Reserve und Ausweichmöglichkeit.

"Wir haben auch in Kiel das Erbe von 1936 und 1972", ergänzte Schwank. "Die deutsche Olympiabewerbung wird sich mit diesen Jahreszahlen beschäftigen müssen und auch wollen."

Ein weiterer Pluspunkt für Kiel sei der Bundesstützpunkt Segeln, sagte der DOSB-Vorstand. "Wir wollen in Zukunft ein Zentrum haben, das State of the Art ist." Und schließlich sei Kiel im Segeln weltbekannt, vor allem mit der Kieler Woche. "Hier gibt es die internationale Expertise und die internationale Anbindung", sagte Schwank. "Kiel braucht man im Segelsport nicht mehr zu erklären."

Ziel: Olympische und Paralympische Spiele 2024 in Hamburg und Kiel

DSV-Präsident Andreas Lochbrunner erklärte, nun werde es Aufgabe seines Spitzenverbandes sein, mit dieser Entscheidung auf den internationalen Segelmarkt zu gehen und Segel-Deutschland noch bekannter zu machen. "Wir stehen absolut an der Seite von Hamburg", sagte er. "Unser Ziel heißt: Olympische und Paralympische Spiele 2024 in Hamburg und Kiel."

Einig waren sich die Kommissionsmitglieder darüber, dass die dynamische Entwicklung des Segelsports mit vielen Innovationen und Veränderungen im olympischen Segelprogramm eine große Chance für den Standort Deutschland bietet. Dazu erklärte DSV-Sportdirektorin Nadine Stegenwaldner: „Kiel ist das Heimatrevier unserer Topsegler. Sie kennen hier jede Welle und jeden Winddreher. Aber auch für Innovationen ist Platz, wie etwa die rasante Entwicklung im Bereich des Kitesurfen. Wir wollen aber hier in Kiel auch zeigen, wie inklusiv Segeln bei uns bereits funktioniert. Deshalb ist es unser Anspruch, dass Segeln 2024 wieder Teil des paralympischen Programms ist.“

Senator Michael Neumann bestätigte, dass Kiel am selben Tag wie Hamburg die Bürger befragen wolle, dies habe der Kieler Oberbürgermeister Dr. Ulf Kämpfer erklärt.




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Qualifikation für Para-Kanu-Nationalmannschaft

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Anja Adler und Ivo Kilian für Nationalmannschaft qualifiziert

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Planungssicherheit für Olympia-Medaillenkandidaten: PwC Deutschland und Mercedes-Benz verlängern Elite-Programme

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Neue Laufbahnberaterin am OSP Sachsen-Anhalt

01.07.2020 - OSP Sachsen-Anhalt
Mit Dr. Anne Schmidt nimmt am heutigen Tag die neue Laufbahnberaterin am OSP Sachsen-Anhalt für den Standort Magdeburg ihre Arbeit auf. Nach mehr als 38 Jahren hat sich der langjährige und verdienstvolle Laufbahnberater Harald Broschat gestern in den Ruhestand verabschiedet.

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Harald Broschat, der Arbeitskreis schließt sich

30.06.2020 - OSP Sachsen-Anhalt
Heute hat unser langjähriger und verdienstvoller Mitarbeiter, Harald Broschat, seinen letzten Arbeitstag. Wir wünschen ihm nun für den neuen Lebensabschnitt alles Gute und möchten uns an dieser Stelle für seinen langjährigen aktiven Einsatz für den Leistungssport in Sachsen-Anhalt, ganz besonders am Standort Magdeburg, bedanken.

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Schlüsselübergabe am Ruder-Kanal in Halle

22.06.2020 - OSP Sachsen-Anhalt
Am heutigen Tag wurde der Ersatzneubau, des bei dem Saalehochwasser 2013 stark beschädigten Gebäudes am Ruder-Kanal, durch den Oberbürgermeister der Stadt Halle, Dr. Bernd Wiegand, übergeben. Die Maßnahme wurde vollständig über den Fluthilfefonds des Landes Sachsen-Anhalt finanziert.
Somit somit können sich die Ruderer des Leistungsstützpunktes über die nun sehr guten Rahmenbedingungen freuen.

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Übergabe Opel Corsa an Jasmin Fritz

19.06.2020 - BSP Kanu
Am Dienstag erfolgte die Übergabe eines Autos durch den Sponsor Peter Netzeband an unsere Kanutin Jasmin Fritz. Die Firma Netze Bau unterstützt, mit der zur Verfügungstellung eines Opel Corsas Jasmins Vorbereitung auf die Olympischen Spiele in Tokio. Firmeninhaber Peter Netzband will damit deutlich signalisieren, dass die Unterstützung von Jasmin wichtig und eine Investition in die Zukunft ist. Auch wenn es im letzten Jahr bei den Weltmeisterschaften für Jasmin Fritz im Kajakzweier nur zum 10. Platz gereicht hat, kann sie zukünftig wieder zur absoluten Weltspitze gehören.

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Bundesförderprogramme für Sportstätten und Sporträume

02.06.2020 - DOSB - Presse
Welche Finanzierungsmöglichkeiten gibt es 2020?

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Abschied und Aufbruch!

29.05.2020 - OSP
Heute hat unsere verdienstvolle und langjährige Mitarbeiterin, Margot Barnikol, ihren letzten Arbeitstag. Wir wünschen Ihr nun für den neuen Lebensabschnitt alles Gute und möchten uns an dieser Stelle für Ihren langjährigen aktiven Einsatz für den Leistungssport in Sachsen-Anhalt, ganz besonders am Standort Magdeburg, bedanken.

Wem Sie in dieser Zeit mit Rat und Tat kompetent zur Seite stand und wer Ihr hier am Olympiastützpunkt begegnet ist, würde sich wie ein Who-is-Who des Magdeburger, wenn nicht gar des deutschen Sports lesen und mit Sicherheit den Rahmen sprengen.

Wir sagen ganz herzlich DANKE und wünschen Ihr, neben viel Gesundheit, alles Gute für die nun anbrechende neue Lebensetappe und freuen uns jederzeit auf einen Besuch von Ihr an alter Wirkungsstätte.

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Videobotschaft an die Mitglieder des Teams Sachsen-Anhalt für Tokio

01.04.2020 - OSP | LSB Sachsen-Anhalt
Liebe Sportlerinnen und Sportler,
Liebe Trainerinnen und Trainer,

Nach der Entscheidung des IOC zur Verlegung der Olympischen Sommerspiele und der Paralympics in Tokio auf den Sommer 2021 wenden sich die Präsidentin des LSB Sachsen-Anhalt, Silke Renk-Lange, und der Leiter des OSP Sachsen-Anhalt, Helmut Kurrat, heute mit folgender Videobotschaft an die Mitglieder des Teams Sachsen-Anhalt für Tokio sowie an ihre Trainerinnen und Trainer.

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Rundbrief des OSP zur aktuellen Situation

30.03.2020 - OSP Sachsen-Anhalt
Liebe Sportler*innen,
Liebe Trainer*innen,

die Olympischen Spiele 2020 in Tokio sind um ein Jahr verschoben. Damit verbunden waren für euch Ziele, Hoffnungen und Planungen, die es nun gilt, neu zu sortieren und den Raum von etwaigen verständlichen Enttäuschungen für neue Vorhaben weichen zu lassen. Der weltweite Sport und auch der Sport hier in eurer Heimat hält inne und atmet im Moment tief durch, aber lässt vielleicht auch Platz für eine Regenerationspause.

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Statement des BSSA zur Verlegung der Spiele Tokio 2020

26.03.2020 - BSSA
Der Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Sachsen-Anhalt e. V. (BSSA) begrüßt, ebenso wie der Deutsche Behindertensportverband und leistungssporttragende Vereine in Sachsen-Anhalt, die klare Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) und des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC), die Spiele von Tokio 2020 zu verschieben.

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Corona-Virus: Aktuelle Empfehlung des LSB Sachsen-Anhalt

13.03.2020 - Frank Löper
Die Ausbreitung des Corona-Virus hat neben den Auswirkungen auf unseren Alltag und die Wirtschaft inzwischen auch gravierende Auswirkungen auf den Sport und das Sporttreiben in Deutschland. Auch zahlreiche Sportvereine und -verbände in Sachsen-Anhalt sind bereits direkt von den Maßnahmen zur Eindämmung der Corona- Virusinfektion bei Punktspielen, Wettkämpfen oder Trainingslagern betroffen. Der Vorstand des LSB Sachsen-Anhalt steht diesbezüglich in ständigem Kontakt mit den zuständigen Ministerien und Behörden. Aktuell gibt er folgende Empfehlungen.

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Bob-WM: Deutscher Dreifacherfolg im Viererbob – Friedrich kürt sich zum Doppel-Weltmeister von Altenberg

02.03.2020 - BSD - Presse
• Gold für Francesco Friedrich

• Silber für Johannes Lochner

• Bronze für Nico Walther

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Thomas Berlemann neuer Vorstandsvorsitzender der Sporthilfe

25.02.2020 - Stiftung Deutsche Sporthilfe
Ex-Telekom-Manager folgt auf Michael Ilgner / „Eigengewächs“ Thomas Gutekunst wird zum Vorstand Athletenförderung berufen / Vorstandsmandat von Oliver Rau verlängert

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