30.09.2015 - DOSB | Presse

Der Leistungssport macht sich fit für die Zukunft

„Wir sind auf einem guten Weg, den Leistungssport grundsätzlich und nachhaltig zu reformieren“, sagte DOSB-Präsident Alfons Hörmann, am Mittwoch zum Abschluss der Bundestrainer-Konferenz in Hannover.

Es gilt jetzt, im Tagesgeschäft bis Rio im Sommersport alles zu tun, was für die dortigen Erfolge getan werden muss und parallel das jetzige, über Jahrzehnte gewachsene Sportsystem genau zu analysieren, um nach Rio die Weichen neu stellen zu können. Und zu dieser so wichtigen Reform gehört der Nachwuchsleistungssport elementar dazu.

Bei der dreitägigen Veranstaltung mit dem Thema „Podium 2024 – Weichenstellungen im Nachwuchsleistungssport “ diskutierten rund 120 Bundestrainer/innen, dazu rund 80 weitere Verantwortliche im Leistungssport unter anderem die Situation der Trainerinnen und Trainer, nicht nur im Nachwuchsleistungssport. Dabei wurden verschiedene Aspekte beleuchtet wie duale Karriere, Nachwuchsförderung in den Ländern, Medizin und Gesundheitsmanagement sowie die unterschiedlichsten Anforderungen und Möglichkeiten in den verschiedenen Sportarten, außerdem fanden Workshops mit ausländischen Experten aus dem internationalen Nachwuchsleistungssport statt.

Fortschritte in der Trainerausbildung

Hörmann wies darauf hin, dass die Veränderung des Spitzensports bereits in vollem Gange sei: „Wir haben ja, ohne strukturell Korrekturen vollzogen zu haben, bereits einiges optimiert. Im Wintersport wurden seit Sotschi in mehreren Verbänden unter aktiver Begleitung des DOSB einige sehr positive Veränderungen vollzogen.“ Außerdem konnte der DOSB-Präsident auf Fortschritte in der Trainer-Ausbildung verweisen. Noch vor gut einem Jahr hatte er bei der gleichen Veranstaltung versprochen, dass ein Problem, nämlich ein Bachelor-Abschluss für die an der Trainerakademie in Köln ausgebildeten Trainerinnen und Trainer als wesentliches Element, zeitnah gelöst würde. Das Problem ist nun gelöst. Der Diplomtrainer-Abschluss an der Trainerakademie des DOSB ermöglicht durch eine Kooperation mit der Deutschen Sporthochschule Köln einen verkürzten Bachelor-Studiengang Sport und Leistung.

Viel Bewegung im deutschen Leistungssport

Dass jetzt schon viel in Bewegung ist im deutschen Leistungssport, bestätigten Gerhard Böhm, Abteilungsleiter Sport im Bundesministerium des Inneren, sowie Dagmar Freitag, die Vorsitzende des Bundestags-Sportausschusses. In der Podiumsdiskussion am öffentlichen Schlusstag der Konferenz sprachen beide davon, dass der Veränderungswille im Sport klar erkennbar sei und die richtigen Weichen gestellt würden. Die Politik sieht die richtigen Leute an der richtigen Stelle, die die Probleme im deutschen Leistungssport anpacken und gemeinsam das System nicht gegeneinander, sondern miteinander reformieren. Das war auch dem DOSB-Präsidenten ein Anliegen. Auf die Frage, warum der Spitzensport in Deutschland erfolgreicher wird, antwortete er: „Weil wir jetzt Schritt für Schritt zu einer offenen Kommunikation und einer vertrauensvolleren Zusammenarbeit mit allen beteiligten Partnern und auch innerhalb Sportdeutschlands kommen.

An erster Stelle steht Richtlinienkompetenz der Spitzenverbände

Das ist auch der Wunsch der verantwortlichen Trainer: Engere Zusammenarbeit der verschiedenen Player, aber auch klare Zuständigkeiten, klare Strukturen werden gefordert. Für Dirk Schimmelpfennig, Vorstand Leistungssport im DOSB, ist einer der wichtigsten Punkte, was die Bundestrainer-Konferenz als ein Ergebnis ihres Schwerpunktes Nachwuchsleistungssport festhielt: „Die Richtlinienkompetenz der Spitzenverbände steht an erster Stelle. Das heißt, dass die gemeinsame Leitphilosophie von der Spitze bis in die Landesverbände hinein bei Mitnahme aller Beteiligten im konstruktiven Dialog gelebt werden soll, so wie es bei erfolgreichen Verbänden wie Fußball oder Ski bereits umgesetzt wird“. Auch an den Bundes- und Olympiastützpunkten muss künftig klarer strukturiert, die Landes- und Bundesförderung abgestimmt verzahnt werden. „Bisher fehlen klare Verantwortlichkeiten. Das müssen wir ändern“, sagte Holger Hasse, Cheftrainer des Deutschen Badminton-Verbandes. Bei all dem nimmt der DOSB eine Führungsrolle ein, die von vielen Seiten gewünscht wird. Reinhard Rawe, Vorstandsvorsitzender des LSB Niedersachsen, brachte es auf den Punkt: „Ein Team braucht einen Teamleader, und das kann nur der DOSB sein.

Eliteschulen brauchen flexible, individuelle Programme

Der nächste wichtige Punkt im Nachwuchsleistungssport sind die Eliteschulen des Sports. Die Bundestrainer-Konferenz hat den Schlüsselbegriff geändert und legt künftig Wert auf eine duale Leistungssportkarriere, bei der sich die Schule auf die Anforderungen im Leistungssport abstimmt und nicht umgekehrt. Dem stimmte auch Dirk Loßack, Staatssekretär im Ministerium für Schule und Berufsbildung in Schleswig-Holstein und Vorsitzender der Kommission Sport der Kultusministerkonferenz, uneingeschränkt zu. Hauptforderungen in Sachen Eliteschulen sind dabei flexible, individuelle Programme wie Schulzeitstreckung, additives Abitur, online-basierte Lernplattformen oder flexible Ferienzeiten.

Position der Trainer muss verbessert werden

Nach wie vor bleibt die Anerkennung und die Position der Trainer ein bedeutsames Thema, das es weiterhin zu verbessen gilt, um jungen und talentierten Kräften eine Perspektive zu bieten und ihnen nicht nur guten Gewissens den Trainerberuf empfehlen zu können, sondern sie auch im Beruf und im Land halten zu können. Von ihrer Vergangenheit mit befristeten Verträgen und den entsprechenden Problemen berichtete auch Beate Ludewig, Bundestrainerin Jugend des Deutschen Schwimmverbandes. Zwar hat sich auch in diesem Bereich in den vergangenen Monaten einiges verbessert, aber auch dort versprach der DOSB-Präsident, weitere Optimierungen anzustreben.

 Zum Artikel auf der DOSB Seite.




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Qualifikation für Para-Kanu-Nationalmannschaft

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Anja Adler und Ivo Kilian für Nationalmannschaft qualifiziert

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Dank Verlängerungen der Mercedes-Benz Elite-Förderung und der ElitePlus-Förderung, finanziert von PwC Deutschland, werden Medaillenkandidaten für Tokio weiter gefördert / Mercedes-Benz Elite-Förderung sichert rund 150 Medaillenaspiranten 400 Euro zusätzlich bis Sommer 2021 / PwC Deutschland unterstützt weiterhin 75 ElitePlus-Spitzenathleten mit 1.000 Euro zusätzlich im Monat

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Neue Laufbahnberaterin am OSP Sachsen-Anhalt

01.07.2020 - OSP Sachsen-Anhalt
Mit Dr. Anne Schmidt nimmt am heutigen Tag die neue Laufbahnberaterin am OSP Sachsen-Anhalt für den Standort Magdeburg ihre Arbeit auf. Nach mehr als 38 Jahren hat sich der langjährige und verdienstvolle Laufbahnberater Harald Broschat gestern in den Ruhestand verabschiedet.

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Harald Broschat, der Arbeitskreis schließt sich

30.06.2020 - OSP Sachsen-Anhalt
Heute hat unser langjähriger und verdienstvoller Mitarbeiter, Harald Broschat, seinen letzten Arbeitstag. Wir wünschen ihm nun für den neuen Lebensabschnitt alles Gute und möchten uns an dieser Stelle für seinen langjährigen aktiven Einsatz für den Leistungssport in Sachsen-Anhalt, ganz besonders am Standort Magdeburg, bedanken.

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Schlüsselübergabe am Ruder-Kanal in Halle

22.06.2020 - OSP Sachsen-Anhalt
Am heutigen Tag wurde der Ersatzneubau, des bei dem Saalehochwasser 2013 stark beschädigten Gebäudes am Ruder-Kanal, durch den Oberbürgermeister der Stadt Halle, Dr. Bernd Wiegand, übergeben. Die Maßnahme wurde vollständig über den Fluthilfefonds des Landes Sachsen-Anhalt finanziert.
Somit somit können sich die Ruderer des Leistungsstützpunktes über die nun sehr guten Rahmenbedingungen freuen.

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Übergabe Opel Corsa an Jasmin Fritz

19.06.2020 - BSP Kanu
Am Dienstag erfolgte die Übergabe eines Autos durch den Sponsor Peter Netzeband an unsere Kanutin Jasmin Fritz. Die Firma Netze Bau unterstützt, mit der zur Verfügungstellung eines Opel Corsas Jasmins Vorbereitung auf die Olympischen Spiele in Tokio. Firmeninhaber Peter Netzband will damit deutlich signalisieren, dass die Unterstützung von Jasmin wichtig und eine Investition in die Zukunft ist. Auch wenn es im letzten Jahr bei den Weltmeisterschaften für Jasmin Fritz im Kajakzweier nur zum 10. Platz gereicht hat, kann sie zukünftig wieder zur absoluten Weltspitze gehören.

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Bundesförderprogramme für Sportstätten und Sporträume

02.06.2020 - DOSB - Presse
Welche Finanzierungsmöglichkeiten gibt es 2020?

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Abschied und Aufbruch!

29.05.2020 - OSP
Heute hat unsere verdienstvolle und langjährige Mitarbeiterin, Margot Barnikol, ihren letzten Arbeitstag. Wir wünschen Ihr nun für den neuen Lebensabschnitt alles Gute und möchten uns an dieser Stelle für Ihren langjährigen aktiven Einsatz für den Leistungssport in Sachsen-Anhalt, ganz besonders am Standort Magdeburg, bedanken.

Wem Sie in dieser Zeit mit Rat und Tat kompetent zur Seite stand und wer Ihr hier am Olympiastützpunkt begegnet ist, würde sich wie ein Who-is-Who des Magdeburger, wenn nicht gar des deutschen Sports lesen und mit Sicherheit den Rahmen sprengen.

Wir sagen ganz herzlich DANKE und wünschen Ihr, neben viel Gesundheit, alles Gute für die nun anbrechende neue Lebensetappe und freuen uns jederzeit auf einen Besuch von Ihr an alter Wirkungsstätte.

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Videobotschaft an die Mitglieder des Teams Sachsen-Anhalt für Tokio

01.04.2020 - OSP | LSB Sachsen-Anhalt
Liebe Sportlerinnen und Sportler,
Liebe Trainerinnen und Trainer,

Nach der Entscheidung des IOC zur Verlegung der Olympischen Sommerspiele und der Paralympics in Tokio auf den Sommer 2021 wenden sich die Präsidentin des LSB Sachsen-Anhalt, Silke Renk-Lange, und der Leiter des OSP Sachsen-Anhalt, Helmut Kurrat, heute mit folgender Videobotschaft an die Mitglieder des Teams Sachsen-Anhalt für Tokio sowie an ihre Trainerinnen und Trainer.

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Rundbrief des OSP zur aktuellen Situation

30.03.2020 - OSP Sachsen-Anhalt
Liebe Sportler*innen,
Liebe Trainer*innen,

die Olympischen Spiele 2020 in Tokio sind um ein Jahr verschoben. Damit verbunden waren für euch Ziele, Hoffnungen und Planungen, die es nun gilt, neu zu sortieren und den Raum von etwaigen verständlichen Enttäuschungen für neue Vorhaben weichen zu lassen. Der weltweite Sport und auch der Sport hier in eurer Heimat hält inne und atmet im Moment tief durch, aber lässt vielleicht auch Platz für eine Regenerationspause.

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Statement des BSSA zur Verlegung der Spiele Tokio 2020

26.03.2020 - BSSA
Der Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Sachsen-Anhalt e. V. (BSSA) begrüßt, ebenso wie der Deutsche Behindertensportverband und leistungssporttragende Vereine in Sachsen-Anhalt, die klare Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) und des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC), die Spiele von Tokio 2020 zu verschieben.

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Corona-Virus: Aktuelle Empfehlung des LSB Sachsen-Anhalt

13.03.2020 - Frank Löper
Die Ausbreitung des Corona-Virus hat neben den Auswirkungen auf unseren Alltag und die Wirtschaft inzwischen auch gravierende Auswirkungen auf den Sport und das Sporttreiben in Deutschland. Auch zahlreiche Sportvereine und -verbände in Sachsen-Anhalt sind bereits direkt von den Maßnahmen zur Eindämmung der Corona- Virusinfektion bei Punktspielen, Wettkämpfen oder Trainingslagern betroffen. Der Vorstand des LSB Sachsen-Anhalt steht diesbezüglich in ständigem Kontakt mit den zuständigen Ministerien und Behörden. Aktuell gibt er folgende Empfehlungen.

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Bob-WM: Deutscher Dreifacherfolg im Viererbob – Friedrich kürt sich zum Doppel-Weltmeister von Altenberg

02.03.2020 - BSD - Presse
• Gold für Francesco Friedrich

• Silber für Johannes Lochner

• Bronze für Nico Walther

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Thomas Berlemann neuer Vorstandsvorsitzender der Sporthilfe

25.02.2020 - Stiftung Deutsche Sporthilfe
Ex-Telekom-Manager folgt auf Michael Ilgner / „Eigengewächs“ Thomas Gutekunst wird zum Vorstand Athletenförderung berufen / Vorstandsmandat von Oliver Rau verlängert

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