28.04.2016 - Presse | Deutsche Sporthilfe

Sporthilfe-Ausblick – 100 Tage bis Rio

Wirksame Förder-Programme über die ganze Olympiade / Elite-Athleten mit Topvorbereitung für Brasilien / Prämien gegenüber London angehoben

Frankfurt am Main, 27. April 2016 – 100 Tage vor den Olympischen Spielen in Rio (5. bis 21. August) bestätigt sich aus Sicht der Deutschen Sporthilfe die hohe Bedeutung der Elite-Förderprogramme. Schon vor den Nominierungsrunden durch den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) zeichnet sich nach dem derzeitigen Qualifikationsstand in den Individual- und Mannschaftssportarten ab, dass deutlich über neunzig Prozent der kommenden Olympia-Starter im Verlauf ihrer Karriere von Sporthilfe-Förderprogrammen profitiert haben werden.

Bewährt haben sich die Elite-Programme, die mit Blick auf eine verlässliche, langfristige Vorbereitung über eine ganze Olympiade aufgelegt werden. Rund ein Drittel des zu erwartenden Olympiateams gehört zu dieser Kategorie.

Die von Mercedes-Benz ermöglichte Elite-Förderung mit monatlichen Förderbeträgen von 400 bis 800 Euro erhalten derzeit 103 Athleten der olympischen Sommerdisziplinen. In der laufenden Olympiade werden die Elite-Athleten mit insgesamt rund 1,9 Millionen Euro in der Vorbereitung auf die Olympischen Spiele unterstützt. Durchschnittlich kommen die Elite-Athleten auf eine Sporthilfe-Förderung von zehn Jahren und drei Monaten.

Zum zweiten Mal gibt es für besonders aussichtsreiche olympische Sommersportler die von PricewaterhouseCoopers AG (PwC) ermöglichte ElitePlus-Förderung, die für maximal 18 Monate 1500 Euro im Monat beträgt. Die Gesamtfördersumme für diese Athleten liegt bei rund 1,3 Millionen Euro. Die Anzahl aktuell geförderter ElitePlus-Sportler beträgt 48, die durchschnittliche individuelle Förderdauer elf Jahre und vier Monate.

Athleten in der ElitePlus-Förderung
Athleten in der Elite-Förderung

Zu weiteren wesentlichen nachhaltigen Förderbausteinen zählen die von der Deutschen Telekom ermöglichte Teamsport-Förderung, die sich an ElitePlus orientiert, dazu die von der Deutschen Fußball Liga und der Bundesliga-Stiftung ermöglichte Nachwuchselite-Förderung (derzeit mit 171 Athleten mit einer zusätzlichen jährlichen Fördersumme von 4000 Euro pro Athlet) sowie das Deutsche Bank Sport-Stipendium für studierende Spitzenathleten (400 Euro monatlich zusätzlich für rund 400 Sportler).

Die Erfolgsprämien werden für Rio erstmals gemäß den vor den Winterspielen 2014 beschlossenen neuen Regelungen ausgeschüttet, die höhere, einheitliche Sätze für Olympische Spiele und Paralympics vorsehen. Im Einzelnen werden Rio-Medaillengewinner wie folgt prämiert: Gold 20.000 Euro, Silber 15.000 Euro, Bronze 10.000 Euro. Honoriert wird jeweils der größte Erfolg eines geförderten Starters, um Athleten unabhängig vom Wettkampfformat vergleichbare Unterstützung für ihre sportliche und berufliche Karriere zu ermöglichen.

Die vollständige olympische Prämienstaffelung: Gold 20.000 Euro, Silber 15.000 Euro, Bronze 10.000 Euro, Platz vier 5000 Euro, Platz fünf 4000 Euro, Platz sechs 3000 Euro, Platz sieben 2000 Euro, Platz acht 1500 Euro. Prämien für Mannschafts- und Spielsportarten orientieren sich an der neuen Staffelung, werden jedoch gesondert durch den Gutachterausschuss der Deutschen Sporthilfe festgelegt. Boote werden wie Einzelsportler behandelt.

Nach den Spielen wird eine große Party für alle Medaillengewinner mit einer symbolischen Prämienübergabe stattfinden, die gemeinsam mit dem DOSB als Prämienpartner ausgerichtet wird. Die Prämien werden dann von der Deutschen Sporthilfe über zwölf Monate ausgezahlt.

Nach London 2012 wurden an die erfolgreichen Athletinnen und Athleten insgesamt 1.336.875 Euro ausgezahlt, damals lagen die olympischen Medaillen-Prämien noch bei 15.000 Euro für Gold, 10.000 für Silber und 7500 für Bronze.

Sporthilfe-Vorstandsvorsitzender Dr. Michael Ilgner sagt: „Wir freuen uns, einen Betrag in der Höhe von 2012 oder gerne auch mehr nach den Spielen von Rio an die erfolgreichen Athleten auszuschütten. Unser Förderkonzept beruht aber auf der festen Überzeugung, dass wir die Leistungs- und Persönlichkeitsentwicklung eines Talents über viele Jahre fördern und auch eine duale Karriere bis zum potentialgerechten Einstieg in einen Beruf konstruktiv begleiten müssen. Unsere Aufgabe ist es nicht, Olympia-Erfolge so zu honorieren, dass ein junger Mensch finanziell ausgesorgt hat. Die dokumentierte Förderdauer von Olympiasiegern, Medaillengewinnern und Finalteilnehmern untermauert die Philosophie der Sporthilfe, ein verlässlicher Karrierebegleiter zu sein, der rein nach Leistung fördert und nicht mit den Maßstäben von Medien oder Vermarktern an die Sache herangeht.“




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500 Tage vor Tokyo 2020: Sporthilfe und ihr Partner PwC setzen ElitePlus-Förderung fort

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Monatlich 1.000 Euro extra für die besten Athleten auf dem Weg zu den Spielen in Japan

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Bob- und Skeleton WM: Team Deutschland II gewinnt Team-Wettbewerb

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DJHM U20 + Winterwurf U18/U20 2019 in Sindelfingen - Wurf- und Stoßgilde stark

25.02.2019 - LVSA - M. Schulz
Am 23./24.02.2019 fanden die 51. Deutschen Hallen-Jugendmeisterschaften der U20 Athleten/innen als auch die 25. Deutschen Winterwurfmeisterschaften der U18- und U20-Athleten/innen im sonnigen Sindelfingen statt. Aus Sachsen-Anhalt hatten insgesamt 50 Teilnehmer/innen aus fünf verschiedenen Vereinen ihre Meldungen abgegeben. Hierbei sorgten einmal mehr die wurfaffinen Athleten/innen der Halleschen LA-Freunde (HLF), des SC Magdeburg (SCM), des SV Halle (SVH) sowie des SV 1885 Teutschenthal/WLT im Kugelstoßen, Speer-, Diskus- und Hammerwurf für freudige Trainergesichter.

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Para Ski nordisch-WM: Das Maximale herausgeholt

19.02.2019 - DBS/NPC - Presse
Andrea Eskau schnappt sich im Langlauf-Sprint Silber hinter der überragenden Oksana Masters – Clara Klug holt nach einem kuriosen Fehlstart Bronze – Nico Messinger wird Vierter

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Kein Sport ohne Sportstätten!

07.02.2019 - DOSB-Presse
Zugegeben – diese Überschrift ist so banal wie fundamental. Sportstätten sind Voraussetzung zum Sporttreiben. Sportstätten sind langlebig und sichern uns die kontinuierliche Ausübung von Sportaktivitäten. Sportstätten bedürfen aber auch der kontinuierlichen Pflege. Wenn das nicht ausreichend geschieht, wird am Ende jede Sportstätte zum Sanierungsfall. Wer will das schon?

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