27.06.2016 - DLV | Presse

Mehrkampfmeeting Ratingen - 8.605 Punkte: „König“ Arthur Abele krönt Ratinger Meeting

Rico Freimuth
Rico Freimuth
Der König von Ratingen heißt Arthur Abele. Der Zehnkämpfer vom SSV Ulm 1846 krönte das 20. Mehrkampf-Meeting mit der neuen Weltjahresbestleistung von 8.605 Punkten. Für DLV-Cheftrainer Idriss Gonschinska war die Vorstellung des 29-Jährigen ein sportliches „Wunder“. Arthur Abele führt nach seiner Gala-Leistung die drei deutschen Olympia-Zehnkämpfer an. Auch drei Siebenkämpferinnen werden dem DOSB zur Nominierung vorgeschlagen.

Ein sportliches „Wunder“

Was wir an den beiden Tagen gesehen haben, ist für mich ein sportliches Wunder. Man darf nicht vergessen, dass Arthur sich am 21. April 2015 die Achillessehne gerissen hat. Er hat danach angekündigt, stärker zurückzukehren als zuvor. Und das hat er gehalten“, zollte DLV-Cheftrainer Idriss Gonschinska seinem Top-Mehrkämpfer ein großes Lob. Der Ulmer wird das deutsche Zehnkampf-Trio bei den Olympischen Spielen in Rio anführen. Ebenfalls dabei ist Kai Kazmirek (LG Rhein-Wied), der mit 8.323 Punkten als Ratingen-Zweiter eine gute Leistung ablieferte. Zufrieden war er aber trotzdem nicht: „Ich hätte gern ein paar mehr Punkte gemacht und ein Wörtchen um den Sieg mitgeredet.

Vorbehaltlich eines Leistungsnachweises beim Deich-Meeting am 27. Juli in Neuwied wird auch Rico Freimuth (SV Halle) in Rio dabei sein. Der WM-Dritte hatte den Zehnkampf nach dem Hochsprung beenden müssen. „Rico hat seine Wade wieder gespürt. Darum haben wir nach Absprache entschieden, kein Risiko einzugehen und den Wettkampf zu beenden“, sagte Idriss Gonschinska. Da der Hallenser mit 8.571 Punkten als WM-Dritter von Peking die Olympia-Norm aber im Nominierungszeitraum erfüllt hat, wird er vom DLV genauso wie Arthur Abele und Kai Kazmirek dem Deutschen Olympischen Sport-Bund (DOSB) zur Rio-Nominierung vorgeschlagen. Die offizielle Nominierung soll bei der nächsten DOSB-Sitzung am Dienstag (28. Juni) erfolgen.

Carolin Schäfer mit starker Leistung

Ein ähnliches Bild bei den Frauen: Mit der Ratingen-Zweiten Carolin Schäfer (TV Friedrichstein; 6.476 Punkte) werden Claudia Rath (LG Eintracht Frankfurt), die verletzt in Ratingen fehlte, und Jennifer Oeser nach Rio fahren. Die Leverkusenerin landete am Wochenende auf Platz drei mit 6.058 Punkten, hatte aber die Olympia-Norm von 6.200 Punkten schon bei der WM 2015 in Peking erfüllt.

Die WM-Zweite von 2009 patzte im Hürdensprint extrem. „Ich bin voll in die zweite Hürde getreten. Das soll in Rio nicht passieren“, sagte Jennifer Oeser, die vor ihrem dritten Olympia-Start steht. Mit nur 15,21 Sekunden in der ersten Disziplin hatte sie knapp 200 Punkte im Vergleich zu ihrer Saisonbestzeit verschenkt. (Quelle: Martin Neumann/leichtathletik.de)

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Luise Malzahn gewinnt die EM-Silbermedaille

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Ruder-EM: 8 Medaillen für das deutsche Team, Deutschland-Achter holt Gold

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Boxerin Ornella Wahner fordert Social-Media-Fans im Rahmen der #sporthilfespiele heraus

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