02.08.2016 - BSSA | Presse

Drei Aktive starten für Sachsen-Anhalt bei den Paralympics in Rio

Minister Holger Stahlknecht, Ivo Kilian, Tino Kolitscher, BSSA-Präsident Dr. Volkmar Stein (v. l.)
Minister Holger Stahlknecht, Ivo Kilian, Tino Kolitscher, BSSA-Präsident Dr. Volkmar Stein (v. l.)
(DBS/BSSA, 01.08.2016) Drei Sportlerinnen und Sportler werden den Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Sachsen-Anhalt e. V. (BSSA) bei den XV. Paralympischen Sommerspielen in Rio de Janeiro vom 7. bis 18. September 2016 vertreten. Heute Vormittag gab die Nominierungskommission des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) die Namen der Mitglieder der Paralympischen Mannschaft Rio 2016 bekannt.
Für Sachsen-Anhalt wurden 37 Tage vor Beginn Andrea Eskau, Tino Kolitscher und Ivo Kilian für die Paralympics von Rio nominiert.

Philipp-Pascal von Cieminski, Helmut Kurrat, Ronny Waßmuth, Minister Holger Stahlknecht, Ivo Kilian, Frank Kiessler, Detlef Rüprich, Tino Kolitscher, Hans-Herwig Ritter, Eberhard Bunzel, Dr. Volkmar Stein (v. l.)
Philipp-Pascal von Cieminski, Helmut Kurrat, Ronny Waßmuth, Minister Holger Stahlknecht, Ivo Kilian, Frank Kiessler, Detlef Rüprich, Tino Kolitscher, Hans-Herwig Ritter, Eberhard Bunzel, Dr. Volkmar Stein (v. l.)
Der Innen- und Sportminister Sachsen-Anhalts, Holger Stahlknecht, verabschiedete am Nachmittag die Halleschen Aktiven Tino Kolitscher und Ivo Kilian offiziell nach Rio und wünschte Ihnen ein hervorragendes Abschneiden, viel Kraft, Kampfgeist und stabile Gesundheit. Er sei sich sicher, so der Minister, dass die beiden Athleten, ebenso wie Andrea Eskau, Sachsen-Anhalt mit ihrem sportlichen Einsatz bei den Paralympics würdig repräsentieren werden.
Seinen Wünschen schlossen sich der BSSA-Präsident Dr. Volkmar Stein, der OSP-Leiter Helmut Kurrat, der LSB-Sportvorstand Eberhard Bunzel, der BSSA-Landestrainer Detlef Rüprich, Kilians Trainer, Ronny Waßmuth und Kolitschers Trainer, Hans-Herwig Ritter sowie die Arbeitgeber der Athleten Philipp-Pascal von Cieminski (ic med GmbH) und Frank Kiessler (KKH) an.

Nach Doppel-Gold in London vor vier Jahren geht Handbikerin Andrea Eskau (USC Magdeburg), die derzeit auf dem Weg ins Trainingslager ist, als Titelverteidigerin im Einzelzeitfahren und im Straßenrennen im Radsport/Paracycling an den Start. In den vergangenen beiden Jahren dominierte sie mit dem Doppel-WM-Titel 2014 sowie WM-Gold im Straßenrennen und WM-Silber im Einzelzeitfahren 2015 klar die Weltspitze.
Andrea Eskau startete außerdem erfolgreich bei den Paralympischen Winterspielen in Vancouver und Sotchi im Nordischen Skisport (Langlauf und Biathlon im Sitzschlitten).

Tino Kolitscher (SV Halle - HRV Böllberg/Nelson) gewann 2012 in London als Paralympics-Neuling im Vierer mit Steuermann Silber. Im September 2015 qualifizierte sich das Boot bei den Weltmeisterschaften im französischen Aiguebelette mit Platz sieben für die Spiele in Rio.
Nach Umbesetzungen sind neben ihm und Anke Molkenthin, die bereits im London-Vierer fuhren, Steuerfrau Inga Thöne, Susanne Lackner und Valentin Luz neu im Boot.

Seine paralympische Premiere gibt Ivo Kilian (Hallescher KC 54) im Parakanu, einer der Sportarten, die 2016 erstmalig Bestandteil des Paralympischen Programms ist. Nachdem die Bootklasse VL (Auslegerboot mit Stechpaddel) aus dem Paralympischen Programm genommen wurde, sattelte Ivo Kilian erfolgreich auf die Klasse KL (Einerkajak) um. Mit seinem neunten Rang bei der WM im Mai dieses Jahres in Duisburg qualifizierte es sich für die Spiele in Rio. Nach intensiven Trainingseinheiten, besonders für die Startphase der 200 Meter-Renndistanz, hofft er, einen guten Platz im Mittelfeld erzielen zu können.

Die 148 Athletinnen und Athleten, von denen 79 ihre Paralympics-Premiere erleben, werden von weiteren 94 Personen aus dem Funktionsteam, darunter Trainer, Ärzte und Betreuer begleitet. Insgesamt erwarten die Organisatoren aus Rio rund 4.350 Sportlerinnen und Sportler aus rund 180 Nationen, die in 23 Sportarten antreten werden. Triathlon und Kanu sind erstmals ins Paralympische Programm aufgenommen worden, in beiden Sportarten wollen auch deutsche Sportlerinnen und Sportler um Medaillen kämpfen. Jüngste Teilnehmerin der deutschen Mannschaft ist die 17-jährige Schwimmerin Janina Breuer, die älteste Marianne Buggenhagen. Für die 63-jährige Leichtathletin ist es bereits die siebte Teilnahme an Paralympischen Spielen.

Chef de Mission Dr. Karl Quade, der die Paralympische Mannschaft in dieser Funktion das elfte Mal anführt, freut sich für die Sportler: „Wir konnten mit 148 Athletinnen und Athleten ein schlagkräftiges Team für die Paralympischen Spiele in Rio nominieren. Neben den vielen bekannten Gesichtern zahlt sich auch die gute Nachwuchsarbeit aus, so dass wir uns über viele junge Talente in der Mannschaft freuen“, sagt Quade und fügt an: „Die vom IPC vorgegebene Betreuerquote wurde von uns voll ausgeschöpft und wir können vor Ort eine sehr gute Betreuung gewährleisten. Ich danke allen Trainerinnen und Trainern sowie allen Betreuerinnen und Betreuern für die gute Vorbereitung unseres Teams.“ Er wünsche sich, dass die Sportlerinnen und Sportler ihre Ziele in Rio erreichen und mit tollen Eindrücken gesund wieder nach Hause kommen.
Die Deutsche Paralympische Mannschaft fliegt von Frankfurt/M. am 31. August nach Rio de Janeiro und wird am 19. September zurück erwartet.




Erster Gradmesser für das deutsche Team bei der Ruder-EM in Varese

08.04.2021 - DRV - Presse
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Canoe Slalom Extreme (CSLX): Der Weltmeister kommt aus Deutschland

26.03.2021 - Kanu-Slalom - Presse
Wie Ende vergangenen Jahres bekannt wurde, wird Boatercross 2024 in das olympische Programm aufgenommen. Der aktuelle Weltmeister kommt aus Deutschland, Stefan Hengst. Die Titelkämpfe 2020 fielen coronabedingt aus. 2017 wurden erstmals Weltmeisterschaften in dieser Sportart ausgetragen. Gold für Deutschland sicherte damals Caroline Trompeter. 2019 sicherte sie sich Bronze. Und auch der diesjährige Olympia-Starter Hannes Aigner aus Augsburg ist begeistert von dieser Sportart und landete schon mehrfach auf dem Weltcup-Treppchen.

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Hürdensprinterin Cindy Roleder im go!d-Magazin der Sporthilfe: „Ich habe nie verstanden, warum Mama-Sein gleichzeitig das Karriereende bedeuten muss“

15.03.2021 - Pressemitteilung Stiftung Deutsche Sporthilfe
Aktuelle Ausgabe von go!d – Das Magazin der Deutschen Sporthilfe beleuchtet u.a. das immer stärker in die Öffentlichkeit drängende Thema „Mütter im Leistungssport“

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Slalom-Kanuten testen Olympia-Strecke 2024: Olympia-Starter trainieren derzeit in Paris

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Deutsche Bank und Deutsche Sporthilfe verlängern ihre Partnerschaft bis mindestens 2023

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Frankfurt am Main, 4. März 2021 – Die bereits seit 20 Jahren bestehende Partnerschaft zwischen Deutscher Bank und Deutscher Sporthilfe wird fortgesetzt: Beide Seiten haben ihre erfolgreiche Zusammenarbeit bekräftigt und den Vertrag um weitere drei Jahre verlängert. Schon seit 2001 ist die Deutsche Bank Partner und seit 2008 einer von fünf Nationalen Förderern der Stiftung.

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Landespolizei: Erfolgreicher Abschluss zweier Spitzensportler

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Am Freitag erhielten auch zwei Anwärter aus der sogenannten Sportfördergruppe ihre Zeugnisse. PKA Erik Thiele und PMA Argishti Terteryan haben ihr Studium bzw. ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und werden ihren weiteren beruflichen Weg in der PI Halle (Saale) fortsetzen. Die PI darf sich auf zwei erfolgreiche Sportler und zudem sympathische Menschen freuen, die sich für dieses Jahr große sportliche Ziele vorgenommen haben.

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BSSA-Kugelstoßer*innen bei internen Wettkämpfen gut in Form

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Bob-WM: Gold für Team Friedrich im Viererbob in Altenberg – Team Lochner auf Bronze-Rang

15.02.2021 - BSD - Presse
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Bob: Francesco Friedrich schnappt sich siebten WM-Titel im Zweier-Schlitten

08.02.2021 - BSD - Presse
• Mit Alexander Schüller Riesen-Vorsprung von 2,05 Sekunden herausgefahren
• Einmal mehr Silber für Hansi Lochner und Eric Franke
• Junioren-Weltmeister Hans-Peter Hannighofer gewinnt mit Christian Röder sensationell Bronze
• Christoph Hafer und Christian Hammers fahren auf Platz 7

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Zum Start in das Olympiajahr: Zukunftsweisende Bildungskooperation zwischen dem Deutschen Olympischen Sportbund, den Olympiastützpunkten und der IUBH Internationalen Hochschule

25.01.2021 - IUBH - Presse
Athlet*innen, Trainer*innen und Mitarbeiter*innen profitieren nun vom flexiblen und digitalen Studienangebot der IUBH

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Erreichbarkeit des Olympiastützpunktes

12.01.2021 - OSP Sachsen-Anhalt
Im Zuge der bundesweiten „COVID-19“ Situation und der dazugehörigen Landesverordnung wurden folgende Maßnahmen des OSP Sachsen-Anhalt ergriffen. Ab sofort erfüllen alle OSP-Mitarbeiter ihre Tätigkeit im Homeoffice. Die Erreichbarkeit aller Mitarbeiter ist über die bekannten Kontaktwege sichergestellt.

Diese Regelung gilt vorerst bis zum 14.02.2021.

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Top-Daten 2021 der „Hall of Fame des deutschen Sports“

08.01.2021 - Stiftung Deutsche Sporthilfe
Historische Jahrestage erinnern an die „Hall of Fame“-Mitglieder und deren Erfolge

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Frohe Weihnachten und ein gesundes und glückliches neues Jahr 2021!!!

20.12.2020 - OSP Sachsen-Anhalt
Das Team des Olympiastützpunktes Sachsen-Anhalt wünscht allen Sportler*innen, Trainer*innen und Kooperationspartnern ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest sowie einen guten Start in ein gesundes, glückliches und erfolgreiches olympisches Jahr 2021.

Für die angenehme Zusammenarbeit für den Leistungssport in Sachsen-Anhalt in diesem für alle nicht einfachen Jahr möchten wir uns an dieser Stelle sehr herzlich bei Ihnen/Euch bedanken.

Wir hoffen Sie/Euch alle gesund im olympischen Jahr wiederzusehen!

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Luise Malzahn gewinnt die EM-Silbermedaille

23.11.2020 - DJB - Erik Gruhn | OSP
Luise Malzahn hat am Abschlusstag der Europameisterschaften in Prag die vierte Medaille für den Deutschen Judo-Bund (DJB) erkämpft. Im Finale der Klasse bis 78 kg unterlag die 30-jährige Kämpferin vom SV Halle nach Bestrafungen gegen Weltmeisterin Madeleine Malonga aus Frankreich und holte damit Silber.

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Drei Neue für die „Hall of Fame des deutschen Sports“: Verena Bentele, Georg Hackl und Thomas Lange

09.11.2020 - Deutsche Sporthilfe - Presse
Jury wählt Para-Biathletin, Rodel-Ikone und Ruder-Olympiasieger in die „Hall of Fame“

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Ruder-EM: 8 Medaillen für das deutsche Team, Deutschland-Achter holt Gold

12.10.2020 - DRV - Presse
Mit acht Medaillen im Gepäck – davon sechs in den olympischen und paralympischen Bootsklassen – fahren die Athletinnen und Athleten des Deutschen Ruderverbandes von der Europameisterschaft in Poznań (Polen) nach Hause. Damit beendet der DRV die „niederländischen Festspiele“ – die Holländer holten insgesamt elf Medaillen, darunter achtmal Gold – auf dem vierten Rang in der Nationenwertung.

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Das deutsche Team ist heiß auf die Ruder-EM in Poznań

07.10.2020 - DRV - Presse
Am kommenden Wochenende (09.-11. Oktober 2020) finden in Poznań, Polen, die Ruder-Europameisterschaften statt. Nach der Absage aller Weltcups und der Verschiebung der Olympischen Spiele in Tokio ist es für die Athletinnen und Athleten des Deutschen Ruderverbandes der einzige internationale Wettkampf in diesem Jahr.

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Kanu-Slalom: Elena Apel und Paulina Pirro sind neue Europameisterinnen

05.10.2020 - DKV | Reichenbach
In den Kajak-Damen Disziplinen hatten die deutschen heute ganz die Nase vorn. Insgesamt standen acht deutsche Boote im Finale.

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DRV geht bei der U23-Heim-EM in Duisburg in allen Bootsklassen an den Start

02.09.2020 - DRV - Presse
Am kommenden Wochenende (05./06. September 2020) findet in Duisburg die U23-Europameisterschaft statt. Der Ausrichter, die International Wedau Regatta e.V., freut sich über ein Rekordmeldeergebnis von 650 Teilnehmenden aus 32 Ländern. Der Deutsche Ruderverband geht in allen Bootsklassen an den Start und stellt damit die größte Mannschaft.

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Boxerin Ornella Wahner fordert Social-Media-Fans im Rahmen der #sporthilfespiele heraus

20.08.2020 - Deutsche Sporthilfe - Presse
Challenge der Boxerin Teil der #sporthilfespiele / Stiftung wirbt mit Kampagne um Unterstützung bei der Förderung deutscher Top-Athleten / Spendenlauf am 5./6. September als Höhepunkt und Abschluss

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