31.08.2016 - DOSB | Presse

Größeres Team reist zu den Paralympics

155 Athletinnen und Athleten werden für die Deutsche Paralympische Mannschaft bei den Spielen in Rio de Janeiro auf Medaillenjagd gehen.

Knapp eine Woche vor dem Abflug der Deutschen Paralympischen Mannschaft am 31. August vom Frankfurter Flughafen nach Rio de Janeiro hat sich die Anzahl der Athletinnen und Athleten noch einmal vergrößert. Insgesamt werden 155 Sportlerinnen und Sportler in Brasilien auf Medaillenjagd gehen. Damit ist das deutsche Team größer als vor vier Jahren in London (151). Das gab der Deutsche Behindertensportverband (DBS) als Nationales Paralympisches Komitee bekannt.
Wir freuen uns, dass weitere Athletinnen und Athleten den Weg nach Rio antreten können und hoffen, dass auch sie ihre sportlichen Ziele in Rio erreichen werden“, sagte Chef de Mission Karl Quade.

Zusätzliche Plätze hat die Deutsche Paralympische Mannschaft in den Sportarten Leichtathletik, Radsport, Fechten, Judo, Kanu, Tischtennis, Rudern und Reiten. Diese resultieren zum einen aus frei gewordenen Plätzen von anderen Nationen, zum anderen aus dem Ausschluss des Nationalen Paralympischen Komitees Russland, der vom Internationalen Sportgerichtshof CAS bestätigt wurde.

Von der Nominierungskommission des DBS bestätigt und neu im deutschen Team sind die Leichtathleten Denis Schmitz (24, Unna/NRW, RSG Bönen) und Léon Schäfer (19, Hannover, Bayer Leverkusen), Radsportler Thomas Schäfer (35, Wernigerode/Sachsen-Anhalt, Nordharzer RSG Bad Harzburg), Fechter Balwinder Cheema (37, Makkabi Rostock), Judoka Oliver Upmann (28, Ibbenbüren/NRW, 1. Mannheimer JC), Tischtennisspielerin Lena Kramm (19, BSV München), Ruderer Johannes Schmidt (34, Offenbach, Offenbacher RG Undine) und Reiterin Carolin Schnarre (24, Osnabrück, Sportfreunde Lotte).

Wenige Tage vor den Paralympischen Spielen in Rio de Janeiro steige die Vorfreude des deutschen Teams immer mehr, heißt es in der Mitteilung des DBS. Im Rahmen der Willkommensfeier der Deutschen Olympiamannschaft vor einer Woche am Frankfurter Römer fand auch die Staffelübergabe zur Deutschen Paralympischen Mannschaft statt. Der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) Alfons Hörmann, Vorstandsvorsitzender und Chef de Mission Michael Vesper sowie unter anderem Doppel-Olympiasieger Sebastian Brendel (Kanu) überreichten die symbolische Fahne an DBS-Präsident Friedhelm Julius Beucher, Chef de Mission Karl Quade, Speerwerfer Mathias Mester sowie die Rollstuhlbasketballerinnen Marina Mohnen und Barbara Groß. „Wir werden selbstbewusst und mit viel Herzblut nach Rio reisen“, sagte Friedhelm Julius Beucher.

 Hintergründe zu den Sportlerinnen und Sportlern der Deutschen Paralympischen Mannschaft finden sich unter diesem Link.




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