06.12.2016 - DOSB | Presse

Sportausschuss zieht durchwachsene Olympiabilanz

Der Sportausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner Sitzung am 30. November mit Vertretern einzelner Sportverbände über die Gründe für Erfolg und Misserfolg bei den Olympischen Sommerspielen 2016 in Rio de Janeiro diskutiert. Darunter waren mit dem Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) und dem Deutschen Fechter-Bund (DFB) zwei Verbände, die, so heißt es einer Meldung von "Heute im Bundestag" (hib), in Rio unter den Erwartungen geblieben seien. Deutlich erfolgreicher abgeschnitten bei den Olympischen Spielen hätten der Deutsche Hockey-Bund (DHB) und der Deutsche Schützenbund (DSB). In der hib-Meldung heißt es weiter:

DFB-Sportdirektor Sven Ressel räumte ein, dass sein Verband „derzeit nicht so erfolgreich ist“. Ohne Medaille von den Olympischen Spielen zurückkehren zu müssen sei ein Novum für die Fechter, sagte er. Zu tun habe dies auch damit, dass die Disziplinen Herren Säbel und Damen Florett, in denen deutsche Fechter sehr stark seien, in Rio nicht auf dem Programm gestanden hätten. Pech sei auch gewesen, dass die Medaillenhoffnung Britta Heidemann aufgrund von Verletzungen nicht habe starten können. Gleichwohl habe sich die Entwicklung abgezeichnet, so Ressel. In den vergangenen Jahren seien die Ergebnisse im Nachwuchsbereich nicht gut gewesen. Das sehe heute anders aus und lasse optimistisch in die Zukunft blicken. „Wir haben jetzt wieder im Nachwuchsbereich Weltmeister und Weltcup Führende“, sagte der Sportdirektor.

Nur drei von möglichen 133 Medaillen gewannen deutsche Leichtathleten. Für DLV-Cheftrainer Idriss Gonschinska hat dies auch mit der Tagesform zu tun, da der Wettbewerb in vielen Bereichen der Leichtathletik sehr eng sei. Man sei mit dem gleichen Team in Rio gewesen, welches im Jahr 2015 sehr erfolgreich gewesen sei, sagte Gonschinska und machte deutlich: „Podiumsplätze kann man nicht linear planen.“ Den Medaillenspiegel nannte er ein Relikt aus der Vergangenheit. Weltklasse, so der DLV-Cheftrainer, müsse breiter gefasst werden. Zugleich kritisierte er, dass schon im Nachwuchsbereich zu zeitig nur nach Ergebnissen bewertet werde, statt etwa nach den technischen Fähigkeiten. Erfolge im Nachwuchsbereich garantierten schließlich noch lange keinen Erfolg im Erwachsenenbereich, sagte Gonschinska.

Nach den schwachen Leistungen der Schützen bei den Olympischen Spielen 2012 in London habe man im DSB Reformen umgesetzt, sagte Oliver Haidn, A- und B-Kader-Trainer der Bogenschützen beim DSB. Es seien zum einen mehr Trainer angestellt und externe Expertisen genutzt worden. Außerdem habe man das Training intensiviert. Das, so Haidn, sei jedoch nur möglich gewesen, da die Kaderathleten bei Bundeswehr, Bundespolizei oder Feuerwehr angestellte Profisportler seien. Entscheidend für die Erfolge von Rio waren aber nach Ansicht Haidns die vertrauensvollen Trainer-Athleten Beziehungen.

Bronzemedaillen bei Damen und Herren lautet die erfolgreiche Bilanz des DHB. Bundestrainer Valentin Altenburg sagte, eine wichtige Voraussetzung um bei Olympia mit den Hockeymannschaften erfolgreich zu sein, sei die Teilnahme an möglichst vielen international besetzen Turnieren, um die nötige Wettkampfhärte und -erfahrung zu erlangen. Die Mehrzahl der deutschen Nationalspieler, so Altenburg weiter, studiere derzeit. Anders sei die große zeitliche Belastung gerade in Olympiajahren nicht zu bewerkstelligen. Folge davon sei, dass beispielsweise das Männerteam sehr jung sei – im Durchschnitt fünf Jahre jünger als Olympiasieger Argentinien. Das wiederum bedeute, dass schon die Juniorenteams an internationalen Turnieren teilnehmen müssten, forderte Altenburg.

Beim Deutschen Schwimm-Verband (DSV) fällt die Bilanz von Rio unterschiedlich aus. Die Wasserspringer, so der Direktor Leistungssport beim DSV Lutz Buschkow, hätten bei den Spielen ihre Leistungen abgerufen. Zu tun habe dies mit dem gut funktionierenden Bundesstützpunktsystem sowie den ebenfalls gut funktionierenden Eliteschulen des Sports. Schwimm-Bundestrainer Henning Lambertz, dessen Schützlinge in Rio ohne Medaille geblieben sind, stellte fest, dass es trotz siebenmal erreichter Bestzeiten lediglich zu fünf Finalteilnahmen gereicht habe. Das Grundniveau der Schwimmer sei zu schwach, urteilte der Bundestrainer. Gebraucht würden künftig härtete Normen, eine verstärkte Zentralisierung und mehr Geld, um Spitzentrainer verpflichten zu können.




DRV geht bei der U23-Heim-EM in Duisburg in allen Bootsklassen an den Start

02.09.2020 - DRV - Presse
Am kommenden Wochenende (05./06. September 2020) findet in Duisburg die U23-Europameisterschaft statt. Der Ausrichter, die International Wedau Regatta e.V., freut sich über ein Rekordmeldeergebnis von 650 Teilnehmenden aus 32 Ländern. Der Deutsche Ruderverband geht in allen Bootsklassen an den Start und stellt damit die größte Mannschaft.

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Boxerin Ornella Wahner fordert Social-Media-Fans im Rahmen der #sporthilfespiele heraus

20.08.2020 - Deutsche Sporthilfe - Presse
Challenge der Boxerin Teil der #sporthilfespiele / Stiftung wirbt mit Kampagne um Unterstützung bei der Förderung deutscher Top-Athleten / Spendenlauf am 5./6. September als Höhepunkt und Abschluss

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BMI und Sporthilfe starten Altersvorsorge für Spitzenathletinnen und -athleten

17.08.2020 - Deutsche Sporthilfe - Presse
BMI unterstützt Spitzensportlerinnen und -sportler mit Zuschüssen zu Basis-Rentenverträgen / Nachteilsausgleich für verzögerten Berufseinstieg

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Qualifikation für Para-Kanu-Nationalmannschaft

10.08.2020 - BSSA
Anja Adler und Ivo Kilian für Nationalmannschaft qualifiziert

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Planungssicherheit für Olympia-Medaillenkandidaten: PwC Deutschland und Mercedes-Benz verlängern Elite-Programme

13.07.2020 - Deutsche Sporthilfe - Presse
Dank Verlängerungen der Mercedes-Benz Elite-Förderung und der ElitePlus-Förderung, finanziert von PwC Deutschland, werden Medaillenkandidaten für Tokio weiter gefördert / Mercedes-Benz Elite-Förderung sichert rund 150 Medaillenaspiranten 400 Euro zusätzlich bis Sommer 2021 / PwC Deutschland unterstützt weiterhin 75 ElitePlus-Spitzenathleten mit 1.000 Euro zusätzlich im Monat

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Neue Laufbahnberaterin am OSP Sachsen-Anhalt

01.07.2020 - OSP Sachsen-Anhalt
Mit Dr. Anne Schmidt nimmt am heutigen Tag die neue Laufbahnberaterin am OSP Sachsen-Anhalt für den Standort Magdeburg ihre Arbeit auf. Nach mehr als 38 Jahren hat sich der langjährige und verdienstvolle Laufbahnberater Harald Broschat gestern in den Ruhestand verabschiedet.

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Harald Broschat, der Arbeitskreis schließt sich

30.06.2020 - OSP Sachsen-Anhalt
Heute hat unser langjähriger und verdienstvoller Mitarbeiter, Harald Broschat, seinen letzten Arbeitstag. Wir wünschen ihm nun für den neuen Lebensabschnitt alles Gute und möchten uns an dieser Stelle für seinen langjährigen aktiven Einsatz für den Leistungssport in Sachsen-Anhalt, ganz besonders am Standort Magdeburg, bedanken.

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Schlüsselübergabe am Ruder-Kanal in Halle

22.06.2020 - OSP Sachsen-Anhalt
Am heutigen Tag wurde der Ersatzneubau, des bei dem Saalehochwasser 2013 stark beschädigten Gebäudes am Ruder-Kanal, durch den Oberbürgermeister der Stadt Halle, Dr. Bernd Wiegand, übergeben. Die Maßnahme wurde vollständig über den Fluthilfefonds des Landes Sachsen-Anhalt finanziert.
Somit somit können sich die Ruderer des Leistungsstützpunktes über die nun sehr guten Rahmenbedingungen freuen.

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Übergabe Opel Corsa an Jasmin Fritz

19.06.2020 - BSP Kanu
Am Dienstag erfolgte die Übergabe eines Autos durch den Sponsor Peter Netzeband an unsere Kanutin Jasmin Fritz. Die Firma Netze Bau unterstützt, mit der zur Verfügungstellung eines Opel Corsas Jasmins Vorbereitung auf die Olympischen Spiele in Tokio. Firmeninhaber Peter Netzband will damit deutlich signalisieren, dass die Unterstützung von Jasmin wichtig und eine Investition in die Zukunft ist. Auch wenn es im letzten Jahr bei den Weltmeisterschaften für Jasmin Fritz im Kajakzweier nur zum 10. Platz gereicht hat, kann sie zukünftig wieder zur absoluten Weltspitze gehören.

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Bundesförderprogramme für Sportstätten und Sporträume

02.06.2020 - DOSB - Presse
Welche Finanzierungsmöglichkeiten gibt es 2020?

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Abschied und Aufbruch!

29.05.2020 - OSP
Heute hat unsere verdienstvolle und langjährige Mitarbeiterin, Margot Barnikol, ihren letzten Arbeitstag. Wir wünschen Ihr nun für den neuen Lebensabschnitt alles Gute und möchten uns an dieser Stelle für Ihren langjährigen aktiven Einsatz für den Leistungssport in Sachsen-Anhalt, ganz besonders am Standort Magdeburg, bedanken.

Wem Sie in dieser Zeit mit Rat und Tat kompetent zur Seite stand und wer Ihr hier am Olympiastützpunkt begegnet ist, würde sich wie ein Who-is-Who des Magdeburger, wenn nicht gar des deutschen Sports lesen und mit Sicherheit den Rahmen sprengen.

Wir sagen ganz herzlich DANKE und wünschen Ihr, neben viel Gesundheit, alles Gute für die nun anbrechende neue Lebensetappe und freuen uns jederzeit auf einen Besuch von Ihr an alter Wirkungsstätte.

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Videobotschaft an die Mitglieder des Teams Sachsen-Anhalt für Tokio

01.04.2020 - OSP | LSB Sachsen-Anhalt
Liebe Sportlerinnen und Sportler,
Liebe Trainerinnen und Trainer,

Nach der Entscheidung des IOC zur Verlegung der Olympischen Sommerspiele und der Paralympics in Tokio auf den Sommer 2021 wenden sich die Präsidentin des LSB Sachsen-Anhalt, Silke Renk-Lange, und der Leiter des OSP Sachsen-Anhalt, Helmut Kurrat, heute mit folgender Videobotschaft an die Mitglieder des Teams Sachsen-Anhalt für Tokio sowie an ihre Trainerinnen und Trainer.

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Rundbrief des OSP zur aktuellen Situation

30.03.2020 - OSP Sachsen-Anhalt
Liebe Sportler*innen,
Liebe Trainer*innen,

die Olympischen Spiele 2020 in Tokio sind um ein Jahr verschoben. Damit verbunden waren für euch Ziele, Hoffnungen und Planungen, die es nun gilt, neu zu sortieren und den Raum von etwaigen verständlichen Enttäuschungen für neue Vorhaben weichen zu lassen. Der weltweite Sport und auch der Sport hier in eurer Heimat hält inne und atmet im Moment tief durch, aber lässt vielleicht auch Platz für eine Regenerationspause.

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Statement des BSSA zur Verlegung der Spiele Tokio 2020

26.03.2020 - BSSA
Der Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Sachsen-Anhalt e. V. (BSSA) begrüßt, ebenso wie der Deutsche Behindertensportverband und leistungssporttragende Vereine in Sachsen-Anhalt, die klare Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) und des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC), die Spiele von Tokio 2020 zu verschieben.

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Corona-Virus: Aktuelle Empfehlung des LSB Sachsen-Anhalt

13.03.2020 - Frank Löper
Die Ausbreitung des Corona-Virus hat neben den Auswirkungen auf unseren Alltag und die Wirtschaft inzwischen auch gravierende Auswirkungen auf den Sport und das Sporttreiben in Deutschland. Auch zahlreiche Sportvereine und -verbände in Sachsen-Anhalt sind bereits direkt von den Maßnahmen zur Eindämmung der Corona- Virusinfektion bei Punktspielen, Wettkämpfen oder Trainingslagern betroffen. Der Vorstand des LSB Sachsen-Anhalt steht diesbezüglich in ständigem Kontakt mit den zuständigen Ministerien und Behörden. Aktuell gibt er folgende Empfehlungen.

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Bob-WM: Deutscher Dreifacherfolg im Viererbob – Friedrich kürt sich zum Doppel-Weltmeister von Altenberg

02.03.2020 - BSD - Presse
• Gold für Francesco Friedrich

• Silber für Johannes Lochner

• Bronze für Nico Walther

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Thomas Berlemann neuer Vorstandsvorsitzender der Sporthilfe

25.02.2020 - Stiftung Deutsche Sporthilfe
Ex-Telekom-Manager folgt auf Michael Ilgner / „Eigengewächs“ Thomas Gutekunst wird zum Vorstand Athletenförderung berufen / Vorstandsmandat von Oliver Rau verlängert

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Zweierbob: Francesco Friedrich zum sechsten Mal in Folge Weltmeister im kleinen Schlitten!

24.02.2020 - BSD - Presse
• Überlegener Sieg auf der Heimbahn in Altenberg
• Silber geht an Hansi Lochner und Christopher Weber
• Nico Walter/Eric Franke werfen Medaille noch weg – Vierter
• Junioren-Weltmeister Richard Oelsner mit Malte Schwenzfeier Fünfter

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Aktuelle Einschätzung in Bezug auf die Coronavirus Epidemie

19.02.2020 - DOSB - Presse
Zum Umgang mit Athlet*innen, die sich zuletzt in China/Asien aufgehalten haben

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Sarah Köhler, Laura Riedemann und Florian Wellbrock erfüllen Olympia-Norm

12.02.2020 - DSV | LSB
Beim MWG Swim-Cup in Magdeburg (07. - 09. Februar) konnten sich Sarah Köhler, Laura Riedemann und Florian Wellbrock erfolgreich einen Startplatz im Olympia-Team des Deutschen Schwimmverbandes sichern.

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