22.03.2017 - DOSB | Presse

IAT: 25 Jahre Forschung für den Spitzensport

Das Institut für Angewandte Trainingswissenschaft in Leipzig ist fester Bestandteil im deutschen Leistungssportsystem

Sein Alleinstellungsmerkmal: die komplexe Betrachtung des Entstehens, Entwickelns und Erbringens von Weltspitzenleistungen. Seit der festlichen Gründungsveranstaltung am 16. März 1992 im Gewandhaus Leipzig erarbeitete sich das IAT eine hohe Akzeptanz bei den Spitzensportverbänden. „Dies zeigt sich in der permanent steigenden Nachfrage nach Leistungen des IAT“, sagt IAT-Direktor Dr. Ulf Tippelt. Zentrale Veranstaltung des IAT im Jubiläumsjahr ist das Nachwuchsleistungssport-Symposium vom 8. bis 10. Mai in Leipzig.

Der internationale Wettbewerb um Top-Platzierungen wird zunehmend härter. Deshalb analysiert das IAT permanent übergreifend und sportartspezifisch den Weltstand, um Leistungsreserven aufzudecken und daraus innovative Forschungsprojekte zu initiieren. Eine Errungenschaft des IAT seit 25 Jahren ist das vom ersten Institutsleiter, Prof. Dietrich Martin, definierte Trainer-Berater-System (TBS) – die Schnittstelle zwischen Trainingswissenschaft und Sportpraxis. Unter dem Begriff der prozessbegleitenden Trainings- und Wettkampfforschung ermitteln die IAT-Wissenschaftler aus Wettkampfanalysen, komplexen Leistungsdiagnostiken, Messplatztraining und Trainingsanalysen konkreteHandlungsempfehlungen, die sportartspezifisch, individualisiert und verständlich für Trainer und Sportler aufbereitet werden. Dabei wurden die Trainer-Berater-Systeme in 25 olympischen Sportarten immer weiterentwickelt.

Für die wissenschaftliche Unterstützung in den Sportarten kommen komplexe Mess- und Informationssysteme zum Einsatz wie jene an den Skisprungschanzen in Klingenthal und Oberstdorf oder – als eine der neuesten Entwicklungen des Hauses – ein 3-D-Messdiskus für das Diskuswerfen. Mit Online-Datenbanken und Apps können heute alle Daten schnell und leicht eingegeben oder abgerufen werden. Ein weiteres Beispiel für solche Entwicklungen ist die Gegneranalyse in den Spiel- und Zweikampfsportarten.

Damit kann sich der Sportler heute „am Mattenrand auf den Gegner und dessen Techniken einstellen“, sagt Dr. Jürgen Wick, stellvertretender Institutsdirektor. Voraussetzung für eine erfolgreiche Zusammenarbeit und die Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse sei dabei Vertrauen und langjährige Zusammenarbeit mit den Spitzenverbänden. Diese ist möglich dank der kontinuierlichen finanziellen Unterstützung durch das Bundesministerium des Innern.

Neben der trainingswissenschaftlichen Expertise im Spitzenbereich leistet das IAT aber auch zunehmend im Bereich Nachwuchsleistungssport wissenschaftliche Unterstützung. „Eine große Herausforderung im deutschen Spitzensport ist der erfolgreiche Übergang der Nachwuchssportler in die Weltspitze“, sagt Fachbereichsleiterin Nachwuchsleistungssport, Dr. Antje Hoffmann. Viele erfolgreiche Junioren schaffen diesen Sprung nicht. Zentrale Fragestellung im Nachwuchsleistungssport ist das Identifizieren von Potenzialen und Entwickeln vonspäteren Spitzenleistungen. Dieses Thema wird zum Nachwuchsleistungssport-Symposium diskutiert. Unter anderem werden die Projekte „DELTA – Deutschland entwickelt Talente“ und „Gemeinsam an die Skispitze – ein sächsisches Modellprojekt für den Ski-Nachwuchssport in Deutschland“ vorgestellt. Zudem werden relevante Aspekte aus der „KINGS-Studie – Krafttraining im Nachwuchsleistungssport“ und der Kooperation mit dem Land Brandenburg zur Förderung der Begabungsförderung erörtert. Neben DELTA - eine Zusammenarbeit mit dem Deutschen Schwimm- und Boxsport-Verband und der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft – kooperiert das IAT mit dem Deutschen Leichtathletik-Verband in einem Projekt zur Talentauswahl und -entwicklung für ausgewählte Disziplinen in der Leichtathletik. Erfahrungen und Erkenntnisse aus diesen Projekten werden zum Symposium vorgestellt und deren Nutzung und Umsetzung in anderen Verbänden diskutiert.

Ein weiterer Aspekt der Arbeit des Instituts ist der Wissenstransfer: So gibt es zunehmend Anfragen von Verbänden, wissenschaftliche Erkenntnisse systematisiert und für einen Nichtwissenschaftler verständlich aufbereitet zur Verfügung zu stellen. Hier hat das IAT mit dem Trainer-Digest in Kooperation mit dem DFB sowie sportartspezifischen Wissensportalen innovative Pilot-Lösungen entwickelt. Leistungssport auf Weltniveau braucht die Wissenschaft: „Allein durch Talent und Erfahrung des Trainers kommt heute kein Athlet mehr in der Weltspitze an“, sagt Tippelt.

Die nächsten Herausforderungen

Derzeit arbeitet das IAT an seinem neuen Zukunftskonzept. „Im Dezember dieses Jahres soll es verabschiedet werden“, sagt Tippelt. Darin soll beschrieben werden, wie sich das Institut mit seinem komplexen Ansatz von Forschung, Entwicklung, wissenschaftlichem Service und Wissenstransfer für den Leistungssport weiterentwickeln soll. Ein wichtiger Ansatzpunkt ist dabei die längerfristige Betrachtung von Leistungsentwicklungen hin zur Weltspitze. „Das wissenschaftlich zu begleiten, ist eine Herausforderung“, betont Wick.

Doch auch in naher Zukunft stehen große Herausforderungen an: „Die Erfolge unserer Wintersportler, wie z.B. der Biathleten, Skispringer und Kombinierer bei den Weltmeisterschaften auch nach Pyeongchang zu tragen“, resümiert Wick.




Bob WM: Francesco Friedrich gewinnt WM-Gold im Vierer und schafft WM-Double

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  • Francesco Friedrich siegt vor Oskars Kibermanis und Justin Kripps
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500 Tage vor Tokyo 2020: Sporthilfe und ihr Partner PwC setzen ElitePlus-Förderung fort

12.03.2019 - DSH Presse
Monatlich 1.000 Euro extra für die besten Athleten auf dem Weg zu den Spielen in Japan

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Bob WM: WM-Gold für Francesco Friedrich und Thorsten Margis im Zweierbob

04.03.2019 - BSD - Presse
Francesco Friedrich und Thorsten Margis krönen außergewöhnliche Saison mit WM-Titel;
Nico Walther und Paul Krenz gewinnen WM-Bronze;
Johannes Lochner und Christopher Weber auf Rang acht.

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Bob- und Skeleton WM: Team Deutschland II gewinnt Team-Wettbewerb

04.03.2019 - BSD - Presse
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Abschluss WM Para Ski Nordisch

25.02.2019 - BSSA - Presse
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DJHM U20 + Winterwurf U18/U20 2019 in Sindelfingen - Wurf- und Stoßgilde stark

25.02.2019 - LVSA - M. Schulz
Am 23./24.02.2019 fanden die 51. Deutschen Hallen-Jugendmeisterschaften der U20 Athleten/innen als auch die 25. Deutschen Winterwurfmeisterschaften der U18- und U20-Athleten/innen im sonnigen Sindelfingen statt. Aus Sachsen-Anhalt hatten insgesamt 50 Teilnehmer/innen aus fünf verschiedenen Vereinen ihre Meldungen abgegeben. Hierbei sorgten einmal mehr die wurfaffinen Athleten/innen der Halleschen LA-Freunde (HLF), des SC Magdeburg (SCM), des SV Halle (SVH) sowie des SV 1885 Teutschenthal/WLT im Kugelstoßen, Speer-, Diskus- und Hammerwurf für freudige Trainergesichter.

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Para Ski nordisch-WM: Das Maximale herausgeholt

19.02.2019 - DBS/NPC - Presse
Andrea Eskau schnappt sich im Langlauf-Sprint Silber hinter der überragenden Oksana Masters – Clara Klug holt nach einem kuriosen Fehlstart Bronze – Nico Messinger wird Vierter

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Kein Sport ohne Sportstätten!

07.02.2019 - DOSB-Presse
Zugegeben – diese Überschrift ist so banal wie fundamental. Sportstätten sind Voraussetzung zum Sporttreiben. Sportstätten sind langlebig und sichern uns die kontinuierliche Ausübung von Sportaktivitäten. Sportstätten bedürfen aber auch der kontinuierlichen Pflege. Wenn das nicht ausreichend geschieht, wird am Ende jede Sportstätte zum Sanierungsfall. Wer will das schon?

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NADA und Sportradar vereinbaren Zusammenarbeit

30.01.2019 - DOSB-PRESSE
Die Nationale Anti Doping Agentur Deutschland (NADA) wird zukünftig im Rahmen ihrer Intelligence & Investigations-Arbeit mit der Sportradar AG zusammenarbeiten. Das gab die NADA an diesem Dienstag in der folgenden Meldung bekannt.

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Andreas Bechmann holt sich mit sieben Bestleistungen das Siebenkampf-Gold

28.01.2019 - leichtathletik.de
Der Deutsche Hallenmeister im Siebenkampf heißt Andreas Bechmann. Der Frankfurter sammelte in Halle/Saale in einem spannenden Wettkampf auf dem Weg zum Titel sieben Einzel-Bestleistungen. In der U20 und der U18 setzten sich Maximilian Kluth und Felix Neudeck souverän durch.

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Rennrodeln: WM-Bronze für Deutschland bei der Team-Staffel in Winterberg

28.01.2019 - BSD | Presse

  • Natalie Geisenberger, Felix Loch und Eggert/Benecken gewinnen Team-Bronze bei der WM in Winterberg

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Wieder auf dem Weg an die Spitze

24.01.2019 - DOSB | Presse
Die Mentees des aktuellen DOSB-Mentoring-Programms besuchen das IOC in Lausanne zu einem Studienaufenthalt

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Zwei Lotterien, ein Ziel: Mehr Spitzensportförderung

23.01.2019 - DOSB | Presse
Friederike Sturm, Federführerin der GlücksSpirale-Zusatzlotterie „Die Sieger-Chance“ und Präsidentin von LOTTO Bayern, sowie Dr. Heinz-Georg Sundermann, Geschäftsführer der Deutschen Sportlotterie gGmbH und der LOTTO Hessen GmbH, haben in der vorigen Woche (16. Januar) die Ausweitung der Spitzensportförderung in Deutschland angekündigt.

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Para Ski: Bronze zum Abschluss in Östersund

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Zum Abschluss des Weltcups Para Ski nordisch im schwedischen Östersund stand für Andrea Eskau vom USC Magdeburg das Einzelrennen im Biathlon über 12,5 Kilometer an. Mit einem weiteren dritten Platz erweiterte sie ihre Medaillenausbeute der Wettkämpfe auf vier Bronze- und ein Silbermedaille.

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Das Sportjahr 2019 hält zahlreiche Highlights bereit

09.01.2019 - DOSB | Presse
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Top-Daten 2019 der "Hall of Fame des deutschen Sports"

03.01.2019 - Stiftung Deutsche Sporthilfe
Historische Jahrestage erinnern an die "Hall of Fame"-Mitglieder und deren Erfolge

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Frohe Weihnachten und ein gesundes neues Jahr

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Das Team des Olympiastützpunktes Sachsen-Anhalt wünscht allen Athletinnen und Athleten, Trainerinnen und Trainern, sowie unseren Förderern und Partnern ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start in ein glückliches und erfolgreiches neues Sportjahr!

Wir freuen uns auf ein spannendes vorolympisches Sportjahr 2019 mit Ihnen/Euch!

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BMX Sportlerin Rebecca Berg

21.12.2018 - OSP
Am 12. November 2018 wurde Rebecca Berg neben 34 weiteren Sportlerinnen und Sportlern durch den Ministerpräsidenten des Landes Sachsen-Anhalt, Herrn Dr. Haseloff, in das Team Sachsen-Anhalt für Tokio berufen. Die noch junge und aufstrebende Disziplin BMX Freestyle wird ihre olympische Premiere bei den olympischen Spielen in Tokio 2020 erleben. Nun wurde auf einer Pressekonferenz dieses interessante Projekt vorgestellt.

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Sporthilfe startet #staystrongkristina-Fonds

18.12.2018 - Stiftung Deutsche Sporthilfe
Unterstützungsfonds für verunglückte Bahnrad-Olympiasiegerin Kristina Vogel

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