04.05.2017 - DOSB | Presse

Hörmann: „Es darf keine Kompromisse im Anti-Doping-Kampf geben“

Anhörung im Sportausschuss zu Konsequenzen aus dem McLaren-Report: Autor McLaren zeigt sich enttäuscht über Reaktionen auf seinen Bericht

Der Sportausschuss des Deutschen Bundestages hat sich in der vorigen Woche (26. April) in einer öffentlichen Anhörung mit möglichen Konsequenzen aus dem soge-nannten McLaren-Report beschäftigt. Der vom kanadischen Sportrechtler Prof. Richard McLaren im Auftrag der Welt-Antidoping-Agentur (Wada) erstellte Untersuchungsbericht zeigt das System des Staatsdopings in Russland von 2011 bis 2016 auf. Laut dem McLaren-Report wurden unter Einflussnahme staatlicher Stellen systematisch Dopingproben russischer Athleten zum Schutz vor positiven Tests manipuliert. Das teilte der Parlamentsnachrichten-Dienst „Heute im Bundes-tag“ (hib) mit.

Richard McLaren, Autor der Untersuchung, betonte vor dem Ausschuss, er halte an den von ihm dargestellten Ergebnissen fest. Danach hat das Moskauer Anti-Doping Labor zum Schutz ge-dopter russischer Athleten innerhalb eines staatlich verordneten, ausfallsicheren Systems gear-beitet. Außerdem habe sich das Labor in Sotchi einer raffinierten Probenaustauschmethode bedient, um gedopten russischen Athleten die Teilnahme an den Olympischen Spielen zu ermög-lichen. Dies alles sei vom russischen Sportministerium geleitet, gesteuert und überwacht worden, sagte McLaren. Was die Reaktionen auf seinen Bericht angeht, so zeigte sich der Kanadier enttäuscht. Es stelle sich für ihn die Frage, ob im internationalen Sport überhaupt der Wille zu Änderungen beim Anti-Doping-Kampf besteht.

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) habe viele Vorschläge zur Reform des Anti-Doping Systems gemacht, entgegnete IOC-Generaldirektor Christophe de Kepper und verwies unter an-deren auf die geplante Schaffung einer unabhängigen Dopingtestbehörde. Die Anregungen aus dem McLaren-Report nehme das IOC dabei sehr positiv auf, sagte de Kepper. „Wir nehmen die Dopingbekämpfung sehr ernst“, betonte er. Gefragt, ob er eine Bewusstseinsänderung im russi-schen Sportsystem erkennen könne, sagte der IOC-Vertreter, der russische Staat gebe inzwi-schen zu, dass es ein Problem gibt. Der benötigte Kulturwandel werde jedoch eine gewisse Zeit brauchen.

Der Kritik am Verzicht des IOC, das russische Nationale Olympische Komitee (NOK) – und damit sämtliche russische Sportler – bei den Olympischen Sommerspielen 2016 komplett zu sperren, begegnete de Kepper mit dem Hinweis, dass ein Drittel des russischen Teams habe zuhause bleiben müssen. Mit weiteren Sanktionen sei zu rechnen, wenn die beiden vom IOC eingesetzten Kommissionen (Oswald-Kommission, Schmid-Kommission), die die Dopingproben aller russi-schen Sportler bei den letzten drei Olympischen Spielen nachanalysieren, ihre Berichte vorlegen würden.

Mehr finanzielle Mittel für die Wada forderte deren Europadirektor Benjamin Cohen. Nur mit einem ausreichenden Budget könne die Wada ihre wachsenden Aufgaben erfüllen. Zugleich wies er den Verdacht zurück, es gebe Einflussnahmen von außen auf die Arbeit der Wada. Es gebe keinen Druck, Dinge zu verschleiern, betonte Cohen.

Kritik am Anti-Doping Kampf des IOC übte der Fernsehjournalist Hajo Seppelt, der mit seinen Recherchen maßgeblich zur Aufdeckung des Dopingskandals in Russland beigetragen hat. Es sei eine Mogelpackung, wenn das IOC sage, es wolle die Wada stärken. Meine man das ernst, müssten die Befugnisse der Wada derart erweitert werden, dass sie nicht nur die Regeln überwachen, sondern auch Sanktionen beschließen und durchsetzen dürfe – bis hin zur Sperrung einzelner Nationaler Olympischer Komitees (NOK).

Seppelt zeigte sich – ebenso wie die Vorsitzende der Nationalen Anti-Doping Agentur in Deutsch-land (Nada), Andrea Gotzmann – skeptisch, was den Bewusstseinswandel im russischen Sport angeht. Russische Funktionäre und Verbände zeigten noch immer keine Einsicht, befand der Journalist.

Auch Nada-Chefin Gotzmann sah – anders als der IOC-Vertreter – „keine Eingeständnisse, dass es ein Problem in Russland gibt“. Enttäuscht zeigte sie sich auch vom IOC, das trotz Beweisen für den staatlich organisierten Betrug in Russland keine Konsequenzen gezogen habe. Die sau-beren Sportler seien die Verlierer dieses Nachthandelns, sagte Gotzmann. Zugleich forderte sie eine Reform und Stärkung der Wada. Derzeit fehle es dort an Professionalität, urteilte sie.

Vor dem Hintergrund, dass die NOKs verantwortlich für die Einhaltung des Wada-Codes sind, „ist es für den Deutschen Olympischen Sportbund unvorstellbar, mit welcher Mannschaftsstärke Russland in Rio präsent war“, sagte DOSB-Präsident Alfons Hörmann, der gemeinsam mit dem DOSB-Vorstandsvorsitzenden Michael Vesper an der Anhörung teilnahm. Mit Blick auf die nächs-ten Olympischen Winterspiele 2018 warnte Hörmann: „Was in Rio passiert ist, darf sich nicht wiederholen. Pyeongchang darf kein zweites Rio werden.“ Es dürfe „keine Kompromisse im Anti-Doping Kampf“ geben, sagte der DOSB-Präsident.




Ruder-EM: 8 Medaillen für das deutsche Team, Deutschland-Achter holt Gold

12.10.2020 - DRV - Presse
Mit acht Medaillen im Gepäck – davon sechs in den olympischen und paralympischen Bootsklassen – fahren die Athletinnen und Athleten des Deutschen Ruderverbandes von der Europameisterschaft in Poznań (Polen) nach Hause. Damit beendet der DRV die „niederländischen Festspiele“ – die Holländer holten insgesamt elf Medaillen, darunter achtmal Gold – auf dem vierten Rang in der Nationenwertung.

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Das deutsche Team ist heiß auf die Ruder-EM in Poznań

07.10.2020 - DRV - Presse
Am kommenden Wochenende (09.-11. Oktober 2020) finden in Poznań, Polen, die Ruder-Europameisterschaften statt. Nach der Absage aller Weltcups und der Verschiebung der Olympischen Spiele in Tokio ist es für die Athletinnen und Athleten des Deutschen Ruderverbandes der einzige internationale Wettkampf in diesem Jahr.

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Kanu-Slalom: Elena Apel und Paulina Pirro sind neue Europameisterinnen

05.10.2020 - DKV | Reichenbach
In den Kajak-Damen Disziplinen hatten die deutschen heute ganz die Nase vorn. Insgesamt standen acht deutsche Boote im Finale.

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DRV geht bei der U23-Heim-EM in Duisburg in allen Bootsklassen an den Start

02.09.2020 - DRV - Presse
Am kommenden Wochenende (05./06. September 2020) findet in Duisburg die U23-Europameisterschaft statt. Der Ausrichter, die International Wedau Regatta e.V., freut sich über ein Rekordmeldeergebnis von 650 Teilnehmenden aus 32 Ländern. Der Deutsche Ruderverband geht in allen Bootsklassen an den Start und stellt damit die größte Mannschaft.

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Boxerin Ornella Wahner fordert Social-Media-Fans im Rahmen der #sporthilfespiele heraus

20.08.2020 - Deutsche Sporthilfe - Presse
Challenge der Boxerin Teil der #sporthilfespiele / Stiftung wirbt mit Kampagne um Unterstützung bei der Förderung deutscher Top-Athleten / Spendenlauf am 5./6. September als Höhepunkt und Abschluss

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BMI und Sporthilfe starten Altersvorsorge für Spitzenathletinnen und -athleten

17.08.2020 - Deutsche Sporthilfe - Presse
BMI unterstützt Spitzensportlerinnen und -sportler mit Zuschüssen zu Basis-Rentenverträgen / Nachteilsausgleich für verzögerten Berufseinstieg

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Qualifikation für Para-Kanu-Nationalmannschaft

10.08.2020 - BSSA
Anja Adler und Ivo Kilian für Nationalmannschaft qualifiziert

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Planungssicherheit für Olympia-Medaillenkandidaten: PwC Deutschland und Mercedes-Benz verlängern Elite-Programme

13.07.2020 - Deutsche Sporthilfe - Presse
Dank Verlängerungen der Mercedes-Benz Elite-Förderung und der ElitePlus-Förderung, finanziert von PwC Deutschland, werden Medaillenkandidaten für Tokio weiter gefördert / Mercedes-Benz Elite-Förderung sichert rund 150 Medaillenaspiranten 400 Euro zusätzlich bis Sommer 2021 / PwC Deutschland unterstützt weiterhin 75 ElitePlus-Spitzenathleten mit 1.000 Euro zusätzlich im Monat

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Neue Laufbahnberaterin am OSP Sachsen-Anhalt

01.07.2020 - OSP Sachsen-Anhalt
Mit Dr. Anne Schmidt nimmt am heutigen Tag die neue Laufbahnberaterin am OSP Sachsen-Anhalt für den Standort Magdeburg ihre Arbeit auf. Nach mehr als 38 Jahren hat sich der langjährige und verdienstvolle Laufbahnberater Harald Broschat gestern in den Ruhestand verabschiedet.

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Harald Broschat, der Arbeitskreis schließt sich

30.06.2020 - OSP Sachsen-Anhalt
Heute hat unser langjähriger und verdienstvoller Mitarbeiter, Harald Broschat, seinen letzten Arbeitstag. Wir wünschen ihm nun für den neuen Lebensabschnitt alles Gute und möchten uns an dieser Stelle für seinen langjährigen aktiven Einsatz für den Leistungssport in Sachsen-Anhalt, ganz besonders am Standort Magdeburg, bedanken.

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Schlüsselübergabe am Ruder-Kanal in Halle

22.06.2020 - OSP Sachsen-Anhalt
Am heutigen Tag wurde der Ersatzneubau, des bei dem Saalehochwasser 2013 stark beschädigten Gebäudes am Ruder-Kanal, durch den Oberbürgermeister der Stadt Halle, Dr. Bernd Wiegand, übergeben. Die Maßnahme wurde vollständig über den Fluthilfefonds des Landes Sachsen-Anhalt finanziert.
Somit somit können sich die Ruderer des Leistungsstützpunktes über die nun sehr guten Rahmenbedingungen freuen.

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Übergabe Opel Corsa an Jasmin Fritz

19.06.2020 - BSP Kanu
Am Dienstag erfolgte die Übergabe eines Autos durch den Sponsor Peter Netzeband an unsere Kanutin Jasmin Fritz. Die Firma Netze Bau unterstützt, mit der zur Verfügungstellung eines Opel Corsas Jasmins Vorbereitung auf die Olympischen Spiele in Tokio. Firmeninhaber Peter Netzband will damit deutlich signalisieren, dass die Unterstützung von Jasmin wichtig und eine Investition in die Zukunft ist. Auch wenn es im letzten Jahr bei den Weltmeisterschaften für Jasmin Fritz im Kajakzweier nur zum 10. Platz gereicht hat, kann sie zukünftig wieder zur absoluten Weltspitze gehören.

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Bundesförderprogramme für Sportstätten und Sporträume

02.06.2020 - DOSB - Presse
Welche Finanzierungsmöglichkeiten gibt es 2020?

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Abschied und Aufbruch!

29.05.2020 - OSP
Heute hat unsere verdienstvolle und langjährige Mitarbeiterin, Margot Barnikol, ihren letzten Arbeitstag. Wir wünschen Ihr nun für den neuen Lebensabschnitt alles Gute und möchten uns an dieser Stelle für Ihren langjährigen aktiven Einsatz für den Leistungssport in Sachsen-Anhalt, ganz besonders am Standort Magdeburg, bedanken.

Wem Sie in dieser Zeit mit Rat und Tat kompetent zur Seite stand und wer Ihr hier am Olympiastützpunkt begegnet ist, würde sich wie ein Who-is-Who des Magdeburger, wenn nicht gar des deutschen Sports lesen und mit Sicherheit den Rahmen sprengen.

Wir sagen ganz herzlich DANKE und wünschen Ihr, neben viel Gesundheit, alles Gute für die nun anbrechende neue Lebensetappe und freuen uns jederzeit auf einen Besuch von Ihr an alter Wirkungsstätte.

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Videobotschaft an die Mitglieder des Teams Sachsen-Anhalt für Tokio

01.04.2020 - OSP | LSB Sachsen-Anhalt
Liebe Sportlerinnen und Sportler,
Liebe Trainerinnen und Trainer,

Nach der Entscheidung des IOC zur Verlegung der Olympischen Sommerspiele und der Paralympics in Tokio auf den Sommer 2021 wenden sich die Präsidentin des LSB Sachsen-Anhalt, Silke Renk-Lange, und der Leiter des OSP Sachsen-Anhalt, Helmut Kurrat, heute mit folgender Videobotschaft an die Mitglieder des Teams Sachsen-Anhalt für Tokio sowie an ihre Trainerinnen und Trainer.

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Rundbrief des OSP zur aktuellen Situation

30.03.2020 - OSP Sachsen-Anhalt
Liebe Sportler*innen,
Liebe Trainer*innen,

die Olympischen Spiele 2020 in Tokio sind um ein Jahr verschoben. Damit verbunden waren für euch Ziele, Hoffnungen und Planungen, die es nun gilt, neu zu sortieren und den Raum von etwaigen verständlichen Enttäuschungen für neue Vorhaben weichen zu lassen. Der weltweite Sport und auch der Sport hier in eurer Heimat hält inne und atmet im Moment tief durch, aber lässt vielleicht auch Platz für eine Regenerationspause.

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Statement des BSSA zur Verlegung der Spiele Tokio 2020

26.03.2020 - BSSA
Der Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Sachsen-Anhalt e. V. (BSSA) begrüßt, ebenso wie der Deutsche Behindertensportverband und leistungssporttragende Vereine in Sachsen-Anhalt, die klare Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) und des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC), die Spiele von Tokio 2020 zu verschieben.

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Corona-Virus: Aktuelle Empfehlung des LSB Sachsen-Anhalt

13.03.2020 - Frank Löper
Die Ausbreitung des Corona-Virus hat neben den Auswirkungen auf unseren Alltag und die Wirtschaft inzwischen auch gravierende Auswirkungen auf den Sport und das Sporttreiben in Deutschland. Auch zahlreiche Sportvereine und -verbände in Sachsen-Anhalt sind bereits direkt von den Maßnahmen zur Eindämmung der Corona- Virusinfektion bei Punktspielen, Wettkämpfen oder Trainingslagern betroffen. Der Vorstand des LSB Sachsen-Anhalt steht diesbezüglich in ständigem Kontakt mit den zuständigen Ministerien und Behörden. Aktuell gibt er folgende Empfehlungen.

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Bob-WM: Deutscher Dreifacherfolg im Viererbob – Friedrich kürt sich zum Doppel-Weltmeister von Altenberg

02.03.2020 - BSD - Presse
• Gold für Francesco Friedrich

• Silber für Johannes Lochner

• Bronze für Nico Walther

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Thomas Berlemann neuer Vorstandsvorsitzender der Sporthilfe

25.02.2020 - Stiftung Deutsche Sporthilfe
Ex-Telekom-Manager folgt auf Michael Ilgner / „Eigengewächs“ Thomas Gutekunst wird zum Vorstand Athletenförderung berufen / Vorstandsmandat von Oliver Rau verlängert

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