10.05.2017 - BSV Halle | Presse

Kanu-Slalom: Qualifikation geschafft. Vier BSV – Boote für Deutschland.

(v.l.n.r): Stella Mehlhorn, Eric Borrmann und Lisa Fritsche.
(v.l.n.r): Stella Mehlhorn, Eric Borrmann und Lisa Fritsche.
Nach extrem spannenden vier Wettkampftagen in Markleeberg und Augsburg haben Lisa Fritsche, Stella Mehlhorn und Eric Borrmann die DKV Qualifikation zur Nationalmannschaft 2017 / 2018 in Augsburg erfolgreich abgeschlossen. Zusammen mit Kai Müller und Kevin Müller im C2 stellt der BSV Halle für diese Saison vier Boote für die das deutsche Team Kanuslalom.

Gewonnen und verloren, ….

… beides gehört im Sport zusammen. Bei den Qualifikationswettbewerben im Kanuslalom zu den nationalen Auswahlmannschaften galt das insbesondere. Denn wenn sich in den Disziplinen mehr als eine Handvoll Athleten Hoffnungen auf die Qualifikation machen, dann werden nicht alle ihre Hoffnungen erfüllt sehen. Freuen können sich Lisa Fritsche (K1W Leistungsklasse), Stella Mehlhorn (K1W Junioren) und Eric Borrmann (C1 Junioren).

Starker Auftritt der Damen

Lisa Fritsche jedenfalls war gut drauf, denn als Gesamtdritte der Qualifikation konnte Sie mit stabilen Fahrten ihre Position im Nationalteam deutlich stärken und war nach der Siegerehrung auch sehr aus dem Häuschen. Denn mit der wiederum sehr gut fahrenden Ricarda Funk (Bad Kreuznach) konnte sie gut mithalten. „Mit den Erfolgen kommt auch die Sicherheit“, meinte dann zufrieden Heimtrainer Sebastian Winter. Angesprochen auf Stella Mehlhorn ihre schwierige Ausgangslange war er sich aber sicher, dass sie die Herausforderung nach dem Missgeschick der „50 Strafsekunden“ in Markkleeberg gut bewältigen werde. Und so kam es in der Tat in Augsburg: nach Platz 3 im dritten Rennen konnte sie in einem Finale furioso am Sonntag mit sage und schreibe 5 Sekunden Vorsprung gewinnen und die Qualifikation mit dem dritten Platz in der Gesamtwertung beenden. Was für eine Nervenstärke! Eine Aufholjagd par excellence – von einem zwischenzeitlich 23. Platz nach dem zweiten von 4 Rennen.

Dramatik bei den Canadiern

Bei den Herren im C1 konnte die Situation aber auch dramatischer nicht sein. Leo Braune verpasste nach einem Fahrfehler mit Platz 11 das Finale. Bruder Willi Braune verpasste als zwölfter ebenfalls das Finale, womit die U23-Qualifikation für ihn extrem schwierig wurde. Eric Borrmann haderte nach einer fragwürdigen Entscheidung der Wettkampfleitung mit seiner Zurückstufung von Platz 3 auf den Fünften. Alles war nun auf Tag 4 gerichtet. Und der hatte es in sich. Leo hatte wieder mit Platz 11 das Finale verpasst – schade. Trösten ging nicht, er verschwand erst mal in der Einsamkeit des eigenen Haderns. Willi dagegen fegte mit dem Willen und dem Mute des „Jetzt will ich es aber wissen“ mit einem „Null-Fehler-Lauf“ den Augsburger Eiskanal herunter und hätte das letzte Rennen fast gewonnen, wenn nicht der 37 jährige Nico Bettge gewesen wäre. Sonst wäre Willis U 23-Qualifikation doch noch wahr geworden. So blieb aber das Wissen, dass er es wirklich GUT kann. Blieb noch Eric Borrmann. Wer bekommt den Platz in der Juniorennationalmanschaft? Die Seumel-Geschwistern aus Zeitz oder er? Mit einer wahren Energieleistung kam Eric auf dem dritten Platz im Rennen ein, nach Lennard Tuchscherer (Leipzig) und Hannes Seumel. Damit war das sein persönliches Ziel erreicht und hat damit bewiesen, dass man erfolgreich vom C2 in den C1 umsteigend kann. Immerhin sind nun zwei der drei Junioren-Nationalmannschaftsmitglieder ehemalige „C2-er“. Trainer Martin Trummer sah man die Freude über den Erfolg der Mühen des letzten Wintertrainings deutlich an.

Jeder gab sein Bestes.

Die anderen Starter des BSV Halle verdienen mehr als nur eine lobende Erwähnung: Marc Harlak zeigte mit seine TOP 10 Platzierungen, zweimal Rang 6 und einmal Rang 7, sein ausbaufähiges Potential bei den Junioren. Constanze Feine bewies im Kajak der Juniorinnen am Sonntag als Siebente, dass sie eigentlich in die Top 10 gehört. Unser Start-„Küken“ Claire Harlak im C1 der Juniorinnen machte mit einer fast-Finalplatzierung im dritten Rennen gegen deutlich erfahrenere Konkurrentinnen nachdrücklich auf sich aufmerksam. Bleiben noch John und David Franke – die Brüder hatten nicht das Glück auf ihrer Seite. Für die Top 10 fehlte immer nicht mehr viel. Beständig um Platz 15 der nationalen Rangliste pendelnd soll der Mut für den Sprung unter die besten 10 der nationalen Elite zukünftig nicht fehlen. Beste Genesung an unserer Erkrankten: Sarah Tauer und Paul Grunwald. Wir wollen Euch bald wieder im wilden Wasser sehen.

Auf zu EM und WM

Lisa Fritsche, Kai und Kevin Müller starten gleich Anfang Juni 1.-4.6.2017, in Tacen (SLO) bei der Europameisterschaft. Für Stella Mehlhorn und Eric Borrmann wird es vom 18. - 23.7.2017 in Bratislava (SVK) bei der Junioren-Weltmeisterschaft ernst.




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