21.08.2017 - DKV | Presse

Vier deutsche Parakanuten zur Weltmeisterschaft in Racice

Ivo Kilian im Va´a
Ivo Kilian im Va´a
Ab Mittwoch, dem 23.August, beginnt die Parakanu-Weltmeisterschaft in Racice/ CZ. 134 Parakanuten aus 30 Ländern werden in 12 Rennen an den Start gehen.

Für den Kanu-Weltverband ICF war es besonders wichtig, die Anzahl der Starter im Va´a Boot, dem Canadier der Parakanuten, zu erhöhen. Dies ist gelungen. Alle sechs Rennen der Parakanuten, drei bei den Frauen und drei bei den Männern, können auf Grund der hohen Starterzahl als Meisterschaftsrennen ausgetragen werden. Denn von einer sichtbaren Steigerung der Va´a Athleten-Anzahl hängt auch die Aufnahme dieser Kanusport-Disziplin bei den nächsten Paralympischen Spielen in Tokyo 2020 ab.

Aus Deutschland wird Anja Adler erstmals im Va´a an den Start gehen. Ihre ersten internationalen und nationalen Rennen fuhr die 28-jährige Hallenserin im Kajak der Startklasse Kl 3 in diesem Jahr. Die Rollstuhlfahrerin vom Halleschen KC 54 traut sich nun auch einen Start im Va´a zu. Sie selbst, und auch der Stützpunkt-Trainer Nico Malcher sehen eine Finalteilnahme in beiden Disziplinen als realistisch an. „Dies ist im ersten internationalen Jahr eine sehr gute Leistung, für die Anja konsequent und hart trainiert hat.“ sagt Nico Malcher dazu. Die Geologin Anja Adler ergänzt: „Ziel wäre natürlich, dass ich auf den Punkt die beste Leistung dieses Jahr abrufen kann. Wenn es damit noch zu einer Finalteilnahme reichen würde, wäre ich extrem happy.

Ein zweiter Hallenser wird ebenfalls sowohl im Kajak als auch im Va´a starten. Ivo Kilian tut dies bereits seit mehreren Jahren. Sein Lieblingsboot war und ist der Va´a. Er ist einzig vor zwei Jahren auf den Kajak umgestiegen, weil nur diese Disziplin in Rio 2016 paralympisch war. Er wurde dort Achter im Endlauf. Im Va´a ist der 40-jährige IT-Techniker in diesem Jahr bereits Zweiter der Europameisterschaften geworden. Ivo Kilian meint selbst zu seiner Vorbereitung: „Die Vorbereitungen sind gut gelaufen vor der WM, obwohl ich sagen kann, daß ich es im Nacholympischen Jahr etwas ruhiger angegangen bin.“ Sowohl sein Trainer Nico Malcher als auch er selbst erwarten sich im Kajak einen Platz im Finale und im Va´a „mit viel Glück“ einen Platz auf dem Podium. Seine stärksten Konkurrenten werden da der mehrmalige Weltmeister Markus Mandy Swoboda aus Österreich und der Goldmedaillen-Gewinner von Rio, Curtis McGrath, Australien, sein. Auch beide sind Doppelstarter im Kajak und im Va´a.

Die beiden deutschen Silbermedaillen-Gewinner von Rio, Tom Kierey vom KC Borussia Berlin, und Edina Müller, Hamburger KC, hatten bei den Vorbereitungen für die Weltmeisterschaften mit Krankheit und Verletzungen zu kämpfen. So kommt die Aussage des Bundestrainers Arne Bandholz nicht von Ungefähr, die Chancen der beiden Top-Athleten bei der WM betreffend: “Edina Müller konnte sich auch wieder steigern, die Zeiten im Training sind deutlich stabiler, Ziel ist ganz klar das Podest. Bei Tom Kierey hoffe ich auf ein gutes Rennen, leider musste er durch eine Verletzung ein paar Tage im Vorbereitungs-Trainingslager aussetzten, weiterhin rückt das Feld bei der KL3 sehr eng zusammen.“ Der 22-jährige gebürtige Dresdner, der sich auch beruflich neu orientieren muss, gibt sich kämpferisch, was seine Aussichten für die Weltmeisterschaften betreffen: „Von der WM erhoffe ich mir für diese Saison meine beste Leistung abrufen zu können, trotz Schwierigkeiten im Laufe des Jahres. Ich glaube, daß wir jetzt eine super Vorbereitung hatten und will in Racice nochmal alles geben, um mich so gut wie möglich zu präsentieren.“ In Kierey´s Startklasse Kl 3 rückt das Feld immer dichter zusammen, schon Kleinigkeiten machen da den Unterschied aus zwischen Endlaufteilnahme und gar Podestplatz, wie Co-Trainer der Nationalmannschaft und Kiereys Heimtrainer Jürgen „Atze“ Hausmann ausführte.

Seit ihrem ersten Start im Parakanu der Startklasse Kl 1 ist die Hamburger Rollstuhlfahrerin Edina Müller ein Medaillengarant. Die 33-jährige Sporttherapeutin stand seit dem bei jeder internationalen Meisterschaft auf dem Podest, zuletzt als Dritte der Europameisterschaft. Sie selbst sieht ihre Aussichten so: „Das Trainingslager in Kienbaum hat sicher nochmal einen Schub gegeben, aber für mich kommt die WM ein paar Wochen zu früh. Ich bin aber sehr gespannt wie sich die internationale Konkurrenz nach Rio entwickelt hat und werde natürlich alles geben.“ Ihre stärkste Konkurrentin wird wie in den letzten Jahren die Goldmedaillengewinnerin von Rio, Jeanette Chippington aus Großbritannien sein. Daneben ist sicherlich die Zweite der Europameisterschaften, Dupik aus Russland, zu beachten.

Zwei weitere deutsche Nationalmannschaftsfahrer, Maik Polte aus Halle und Anke Molkenthin vom KRV München mussten bereits im Vorfeld Verletzungs-bedingt ihre Teilnahme an der Weltmeisterschaft absagen.

Die Finalrennen der Parakanuten finden am Mittwoch, 23.8. ab 15:30 Uhr, am Donnerstag, 24.8. ab 14:00 Uhr, am Freitag, 25.8. ab 14:35 Uhr und am Samstag, 26.8., ab 14:12 Uhr statt.

Die Finalrennen werden auf youtube gezeigt.

Weitere Informationen zu den Rennen gibt es auf http://www.canoeracice.com und https://www.canoeicf.com/canoe-sprint-world-championships/racice-2017.

 Mehr Hinbtergrundinformationen und diesen Artikel finden Sie auf den Seiten des DKV.




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Neue Laufbahnberaterin am OSP Sachsen-Anhalt

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Schlüsselübergabe am Ruder-Kanal in Halle

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Übergabe Opel Corsa an Jasmin Fritz

19.06.2020 - BSP Kanu
Am Dienstag erfolgte die Übergabe eines Autos durch den Sponsor Peter Netzeband an unsere Kanutin Jasmin Fritz. Die Firma Netze Bau unterstützt, mit der zur Verfügungstellung eines Opel Corsas Jasmins Vorbereitung auf die Olympischen Spiele in Tokio. Firmeninhaber Peter Netzband will damit deutlich signalisieren, dass die Unterstützung von Jasmin wichtig und eine Investition in die Zukunft ist. Auch wenn es im letzten Jahr bei den Weltmeisterschaften für Jasmin Fritz im Kajakzweier nur zum 10. Platz gereicht hat, kann sie zukünftig wieder zur absoluten Weltspitze gehören.

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Bundesförderprogramme für Sportstätten und Sporträume

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Heute hat unsere verdienstvolle und langjährige Mitarbeiterin, Margot Barnikol, ihren letzten Arbeitstag. Wir wünschen Ihr nun für den neuen Lebensabschnitt alles Gute und möchten uns an dieser Stelle für Ihren langjährigen aktiven Einsatz für den Leistungssport in Sachsen-Anhalt, ganz besonders am Standort Magdeburg, bedanken.

Wem Sie in dieser Zeit mit Rat und Tat kompetent zur Seite stand und wer Ihr hier am Olympiastützpunkt begegnet ist, würde sich wie ein Who-is-Who des Magdeburger, wenn nicht gar des deutschen Sports lesen und mit Sicherheit den Rahmen sprengen.

Wir sagen ganz herzlich DANKE und wünschen Ihr, neben viel Gesundheit, alles Gute für die nun anbrechende neue Lebensetappe und freuen uns jederzeit auf einen Besuch von Ihr an alter Wirkungsstätte.

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Videobotschaft an die Mitglieder des Teams Sachsen-Anhalt für Tokio

01.04.2020 - OSP | LSB Sachsen-Anhalt
Liebe Sportlerinnen und Sportler,
Liebe Trainerinnen und Trainer,

Nach der Entscheidung des IOC zur Verlegung der Olympischen Sommerspiele und der Paralympics in Tokio auf den Sommer 2021 wenden sich die Präsidentin des LSB Sachsen-Anhalt, Silke Renk-Lange, und der Leiter des OSP Sachsen-Anhalt, Helmut Kurrat, heute mit folgender Videobotschaft an die Mitglieder des Teams Sachsen-Anhalt für Tokio sowie an ihre Trainerinnen und Trainer.

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Rundbrief des OSP zur aktuellen Situation

30.03.2020 - OSP Sachsen-Anhalt
Liebe Sportler*innen,
Liebe Trainer*innen,

die Olympischen Spiele 2020 in Tokio sind um ein Jahr verschoben. Damit verbunden waren für euch Ziele, Hoffnungen und Planungen, die es nun gilt, neu zu sortieren und den Raum von etwaigen verständlichen Enttäuschungen für neue Vorhaben weichen zu lassen. Der weltweite Sport und auch der Sport hier in eurer Heimat hält inne und atmet im Moment tief durch, aber lässt vielleicht auch Platz für eine Regenerationspause.

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Statement des BSSA zur Verlegung der Spiele Tokio 2020

26.03.2020 - BSSA
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Corona-Virus: Aktuelle Empfehlung des LSB Sachsen-Anhalt

13.03.2020 - Frank Löper
Die Ausbreitung des Corona-Virus hat neben den Auswirkungen auf unseren Alltag und die Wirtschaft inzwischen auch gravierende Auswirkungen auf den Sport und das Sporttreiben in Deutschland. Auch zahlreiche Sportvereine und -verbände in Sachsen-Anhalt sind bereits direkt von den Maßnahmen zur Eindämmung der Corona- Virusinfektion bei Punktspielen, Wettkämpfen oder Trainingslagern betroffen. Der Vorstand des LSB Sachsen-Anhalt steht diesbezüglich in ständigem Kontakt mit den zuständigen Ministerien und Behörden. Aktuell gibt er folgende Empfehlungen.

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• Gold für Francesco Friedrich

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Thomas Berlemann neuer Vorstandsvorsitzender der Sporthilfe

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Ex-Telekom-Manager folgt auf Michael Ilgner / „Eigengewächs“ Thomas Gutekunst wird zum Vorstand Athletenförderung berufen / Vorstandsmandat von Oliver Rau verlängert

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