22.09.2017 - DKV | Presse

Kanu-Slalom: „Zwei Einzelmedaillen wären ein super Ergebnis“

Mit der Eröffnungsfeier beginnen in Pau (Frankreich) morgen die Weltmeisterschaften im Kanu-Slalom. Das Team des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV) geht nach einer erfolgreichen Weltcupsaison mit einigem Selbstvertrauen, aber ohne überzogene Erwartungen in seinen Jahreshöhepunkt.

Auf der Nordseite der Pyrenäen werden erstmals gemeinsam die Titelkämpfe des Weltverbandes im Kanu-Slalom sowie im nichtolympischen Wildwasserrennsport und in der neuen Disziplin Slalom-Cross – hier starten mit Hannes Aigner (Augsburg), Stefan Hengst (Hamm), Caroline Trompeter (Hanau) und Selina Jones (Augsburg) auch etablierte Vertreter der deutschen Kanu-Slalom-Szene – ausgetragen. Das vollgepackte Wettkampfprogramm streckt sich so über fast eine Woche. Den Auftakt bilden diesmal die Entscheidungen in den Teamfinals am kommenden Dienstag. Erst danach werden die Einzel-Qualifikationen ausgetragen, die Entscheidungen fallen am Freitag und Samstag.

Drei Gesamtweltcupsiege und einen zweiten Gesamtrang hatten die Deutschen in diesem Sommer für sich verbuchen können. In Frankreich werden die Karten nun neu gemischt, fokussiert sich alles auf den entscheidenden Finallauf – der aber gegen die komplette Weltelite auch erst einmal erreicht werden will. „Wir haben uns im Jahresverlauf im Training auch hier in Pau sehr gut vorbereiten können, nach dem letzten Weltcup hat das Team die letzten Trainingseinheiten auf der schwierigen WM-Strecke motiviert und konzentriert absolviert“, sagt DKV-Cheftrainer Michael Trummer und deutet hiermit schon eine besondere Herausforderung für seine Athleten, die zum Großteil schon am Dienstag angereist sind, an. „Die Strecke in Pau ist für ihre oft und in kurzen Abständen wechselnden Strömungsverhältnisse bekannt. Auch deswegen wird es sehr schwer werden, sich hier gegen die starken Franzosen und ihren Heimvorteil durchzusetzen. Ich hoffe auf möglichst viele deutsche Athleten in den Finalläufen, die dann angreifen und um die Medaillen mitpaddeln. Zwei Einzelmedaillen wären ein super Ergebnis für uns!

Im Fokus stehen dabei natürlich besonders die drei in der Weltcupsaison erfolgreichen Boote, auch wenn selbstverständlich jederzeit auch weiteren Deutschen der Sprung aufs Podium zuzutrauen ist. Ricarda Funk (Bad Kreuznach), die Zweite der letzten WM in London 2015 und aktuelle Gesamtweltcupsiegerin im Kajak-Einer, ist voller Vorfreude: „Das Training hier in Pau macht auf jeden Fall viel Bock, hier kann man sehr viel üben. Ich freue mich auf jeden Fall auf die WM. Wenn man die Weltcups gut gefahren ist, möchte man natürlich auch jetzt zeigen, was man draufhat. Aber die anderen Mädels sind halt alle auch saustark und die Strecke ist sehr schwer – wir sehen mal, was passiert. Das erste Ziel ist erst einmal ins Finale zu fahren, dann kann man angreifen.

Die gleiche Strategie verfolgt auch Sideris Tasiadis (Augsburg), der Gesamtweltcupsieger im Canadier-Einer der Herren und Olympiazweite von London, dem eine WM-Einzelplakette bislang noch in seiner umfangreichen Trophäensammlung fehlt: „Erst einmal Finale und dann voll angreifen. Das Training läuft gut, ich fühle mich ziemlich vertraut mit der Strecke. Natürlich ist durch den Gesamtweltcupsieg ein bisschen Druck da, viele erwarten dann auch etwas von einem. Das lass ich aber von mir abprallen. Ich will einen guten Wettkampf fahren und dabei Spaß haben, wenn man Spaß hat, kommt auch ein gutes Ergebnis dabei raus.

Auch für Robert Behling und Thomas Becker (Schkopau), die Gesamtweltcupsieger im Canadier-Zweier und Europameister 2015, wäre eine WM-Einzelmedaille ein neuer Eintrag in der Erfolgsbilanz. Aber, sagt Vordermann Robert Behling: „Wir machen uns jetzt nicht mehr Druck als sonst, wir wollen uns einfach genauso gut verkaufen, wie wir das über die Weltcups hinweg gezeigt haben. Die Strecke macht uns bislang viel Spaß, wir sind voller Zuversicht!

Das Team Deutschland für die WM in Pau
Herren, Kajak-Einer: Sebastian Schubert (KR Hamm), Alexander Grimm (KS Augsburg), Fabian Schweikert (KCE Waldkirch).
Canadier-Einer: Sideris Tasiadis (KS Augsburg), Nico Bettge (Leipziger KC), Franz Anton (Leipziger KC).
Canadier-Zweier: Robert Behling/Thomas Becker (MSV Buna Schkopau), Kai Müller/Kevin Müller (BSV Halle/S.), Franz Anton/Jan Benzien (Leipziger KC).
Damen, Kajak-Einer: Ricarda Funk (KSV Bad Kreuznach), Jasmin Schornberg (KR Hamm), Lisa Fritsche (BSV Halle/S.).
Damen, Canadier-Einer: Andrea Herzog (Leipziger KC), Lena Stöcklin (Leipziger KC), Birgit Ohmayer (KS Augsburg).

 Website und Live-Results finden Sie hier.




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Das deutsche Team ist heiß auf die Ruder-EM in Poznań

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Kanu-Slalom: Elena Apel und Paulina Pirro sind neue Europameisterinnen

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DRV geht bei der U23-Heim-EM in Duisburg in allen Bootsklassen an den Start

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