10.11.2017 - DOSB | Presse

Handball: DHB-Bundestag bestätigt Präsident Andreas Michelmann

Andreas Michelmann ist und bleibt Präsident des Deutschen Handballbundes (DHB): 104 von 115 Stimmberechtigten des Bundestages stimmten am vorigen Samstag (28. Oktober) in Berlin für den Oberbürgermeister der Stadt Aschersleben. Der 58-Jährige tritt nach seiner Wahl im September 2015 zu seiner zweiten Amtszeit an. Das teilte der DHB mit.

Michelmann war von 2007 bis 2010 Mitglied im Präsidium des Handballverbandes Sachsen-Anhalt, übernahm 2010 für drei Jahre die Präsidentschaft des Landesverbandes. 2013 wechselte er in das Präsidium des Deutschen Handballbundes und übernahm bis zum Bundestag im Jahr 2015 die Verantwortung für das Ressort Amateur- und Breitensport.

Das Präsidium des DHB setzt sich neben dem Präsidenten, dem Präsidenten des Ligaverbandes der Männer, Uwe Schwenker, und dem Präsidenten des Ligaverbandes der Frauen, Berndt Du-gall, zukünftig aus sieben weiteren Mitgliedern zusammen. Auf Vorschlag des Bundesjugendtages entsandten die Delegierten Georg Clarke (bisher Vizepräsident Jugend, Schule und Bildung des DHB) in das zukünftige Präsidium. Auf Vorschlag der Ligaverbände wählten sie Bob Hanning (bisher DHB-Vizepräsident Leistungssport) sowie auf Vorschlag der Landesverbände Monika Wöhler (Präsidentin Bremer Handballverband), Hans Artschwager (Präsident Handball-Verband Württemberg), Stefan Hüdepohl (Präsident Handball-Verband Niedersachsen), Carsten Korte (bisher Vizepräsident Amateur- und Breitensport) sowie Uwe Vetterlein (Präsident Handball-Verband Sachsen).

Vor den Wahlen hatten die Delegierten des Bundestages mit 108 von 124 möglichen Stimmen eine Modifizierung der Verbandssatzung beschlossen. Hauptziel der Novelle sei die klare Trennung zwischen Gesamtverantwortung, strategischer und operativer Verantwortung der einzelnen Organe, heißt es in der DHB-Mitteilung.
Während die Gesamtverantwortung weiter Bundestag und Bundesrat obliegt, geht die strategische Verantwortung auf das zukünftig zehnköpfige Präsidium über. Die operative Verantwortung übernimmt der neu installierte Vorstand, in dem neben dem hauptamtlichen Vorstandsvorsitzen-den die hauptamtlichen Vorstände Sport, Finanzen und Recht, Marketing/Kommunikation sowie Mitglieder eingesetzt werden. Heinz Winden, Vizepräsident Recht, sprach von der „bedeutendsten Änderung der Satzung seit Bestehen des DHB“.

Der Bundestag wählt zukünftig alle vier Jahre neben dem Präsidenten fünf Präsidiumsmitglieder auf Vorschlag der Vertreter der Landesverbände, ein Präsidiumsmitglied auf Vorschlag des Bundesjugendtages und ein Präsidiumsmitglied auf Vorschlag der Vertreter der Ligaverbände. Der Präsident des Ligaverbandes der Männer und der Präsident des Ligaverbandes der Frauen komplettieren das Präsidium, deren Mitglieder den Deutschen Handballbund repräsentieren und gemeinsam die Kontrollpflichten in der Form eines Aufsichtsratsorgans wahrnehmen. Die Mitglieder des Präsidiums bestimmen über die Zusammensetzung des Vorstandes.

„Perspektive 2020+“ – DHB-Bundestag bringt Umgestaltungsplan auf den Weg

Die Delegierten des Bundestages des Deutschen Handballbundes brachten am Sonnabend in Berlin mit großer Mehrheit das Maßnahmenpaket „Perspektive 2020+“ auf den Weg – und defi-nierten damit für Spitzenverband, Regional- und Landes- sowie Ligaverbände die Handlungsziele auch über das Ende dieses Jahrzehntes hinaus.

DHB-Präsident Andreas Michelmann während der Vorstellung der Planungen: „Größte Baustelle des DHB ist die Mitgliederentwicklung. Das bedarf größter Anstrengungen – nicht nur durch den Spitzenverband, sondern auch durch die Regional- und die Landesverbände, aber auch die Vereine. Wir alle sind DHB.
Neben der Fortschreibung der Professionalisierung des Verbandes strebt das Präsidium mit dem Maßnahmenpaket eine klare Zuordnung der Aufgaben und der Verantwortung für einzelne Hand-lungsziele zu Spitzenverband, Landes- beziehungsweise Regional- und Ligaverbänden an.

Nach dem von den Delegierten verabschiedeten Paket gehört die Weiterentwicklung der Natio-nalmannschaften in der Halle und im Sand zu den Kernaufgaben des Spitzenverbandes; genau-so die Trainerausbildung und die Nachwuchsförderung im Leistungsbereich. Der DHB bleibt ver-antwortlich für den Spielbetrieb der 3. Liga, die Jugendbundesligen und – gemeinsam mit den Ligen – für die DHB-Pokalwettbewerbe.
Schwerpunktaufgabe der Ligen ist nach der „Perspektive 2020+“ die Stabilisierung des Frauen- und Männerhandballs im In- und europäischen Ausland als Top-Marken.

Die Mitgliedergewinnung und der Mitgliedererhalt sind laut Umgestaltungsplan Primär-Aufgaben der Regional- und Landesverbände: „Die Anzahl der Mitglieder wächst bis zum Jahr 2020 auf 800.000 und stabilisiert damit auch die Mannschaftszahlen.“ Zu Mitgliederentwicklung und -erhalt zählen laut „Perspektive 2020+“ die Intensivierung der Kooperationen mit Schulen und Kinder-tagesstätten, die Entwicklung von Breitensportangeboten und Angeboten für Menschen mit Inte-grationshintergrund beziehungsweise für Menschen mit körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen.

Festvortrag 100 Jahre Handball

„Zukunft braucht Tradition“: Detlef Kuhlmann, Sportpädagoge und Professor am Institut für Sportwissenschaft an der Leibniz Universität Hannover, Autor des Buches „100 Jahre Handball: 50 handverlesene Texte“, übernahm den Festvortrag des Jubiläums-Bundestages. „100 Jahre Handball in Deutschland – darauf können wir alle ein wenig stolz sein“, sagte Detlef Kuhlmann.
Der Niedersachse nahm die Zuhörer mit auf eine Zeitreise, verzichtete dabei darauf, jedes historische Detail akribisch zu würdigen. „Wir müssen uns auch der Zukunftsfähigkeit des Handballs für das nächste Jahrhundert vergewissern.

Die Basis der Fortentwicklung „unseres Sports“ könne besser kaum sein. Der Jubilar strotze vor Gesundheit und jugendlicher Frische. „Geht das jetzt automatisch die nächsten 100 Jahre so weiter? Wir können heute schon einige Meilensteine auf dem Weg in das nächste Jahrhundert setzen, um die Zukunft des Handballspiels sicherer zu machen.




Bob WM: Francesco Friedrich gewinnt WM-Gold im Vierer und schafft WM-Double

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500 Tage vor Tokyo 2020: Sporthilfe und ihr Partner PwC setzen ElitePlus-Förderung fort

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Monatlich 1.000 Euro extra für die besten Athleten auf dem Weg zu den Spielen in Japan

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Bob WM: WM-Gold für Francesco Friedrich und Thorsten Margis im Zweierbob

04.03.2019 - BSD - Presse
Francesco Friedrich und Thorsten Margis krönen außergewöhnliche Saison mit WM-Titel;
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Bob- und Skeleton WM: Team Deutschland II gewinnt Team-Wettbewerb

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Abschluss WM Para Ski Nordisch

25.02.2019 - BSSA - Presse
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DJHM U20 + Winterwurf U18/U20 2019 in Sindelfingen - Wurf- und Stoßgilde stark

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Am 23./24.02.2019 fanden die 51. Deutschen Hallen-Jugendmeisterschaften der U20 Athleten/innen als auch die 25. Deutschen Winterwurfmeisterschaften der U18- und U20-Athleten/innen im sonnigen Sindelfingen statt. Aus Sachsen-Anhalt hatten insgesamt 50 Teilnehmer/innen aus fünf verschiedenen Vereinen ihre Meldungen abgegeben. Hierbei sorgten einmal mehr die wurfaffinen Athleten/innen der Halleschen LA-Freunde (HLF), des SC Magdeburg (SCM), des SV Halle (SVH) sowie des SV 1885 Teutschenthal/WLT im Kugelstoßen, Speer-, Diskus- und Hammerwurf für freudige Trainergesichter.

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Die Nationale Anti Doping Agentur Deutschland (NADA) wird zukünftig im Rahmen ihrer Intelligence & Investigations-Arbeit mit der Sportradar AG zusammenarbeiten. Das gab die NADA an diesem Dienstag in der folgenden Meldung bekannt.

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Der Deutsche Hallenmeister im Siebenkampf heißt Andreas Bechmann. Der Frankfurter sammelte in Halle/Saale in einem spannenden Wettkampf auf dem Weg zum Titel sieben Einzel-Bestleistungen. In der U20 und der U18 setzten sich Maximilian Kluth und Felix Neudeck souverän durch.

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Wieder auf dem Weg an die Spitze

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Die Mentees des aktuellen DOSB-Mentoring-Programms besuchen das IOC in Lausanne zu einem Studienaufenthalt

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Zwei Lotterien, ein Ziel: Mehr Spitzensportförderung

23.01.2019 - DOSB | Presse
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Para Ski: Bronze zum Abschluss in Östersund

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Zum Abschluss des Weltcups Para Ski nordisch im schwedischen Östersund stand für Andrea Eskau vom USC Magdeburg das Einzelrennen im Biathlon über 12,5 Kilometer an. Mit einem weiteren dritten Platz erweiterte sie ihre Medaillenausbeute der Wettkämpfe auf vier Bronze- und ein Silbermedaille.

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Top-Daten 2019 der "Hall of Fame des deutschen Sports"

03.01.2019 - Stiftung Deutsche Sporthilfe
Historische Jahrestage erinnern an die "Hall of Fame"-Mitglieder und deren Erfolge

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Frohe Weihnachten und ein gesundes neues Jahr

22.12.2018 - OSP
Das Team des Olympiastützpunktes Sachsen-Anhalt wünscht allen Athletinnen und Athleten, Trainerinnen und Trainern, sowie unseren Förderern und Partnern ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start in ein glückliches und erfolgreiches neues Sportjahr!

Wir freuen uns auf ein spannendes vorolympisches Sportjahr 2019 mit Ihnen/Euch!

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BMX Sportlerin Rebecca Berg

21.12.2018 - OSP
Am 12. November 2018 wurde Rebecca Berg neben 34 weiteren Sportlerinnen und Sportlern durch den Ministerpräsidenten des Landes Sachsen-Anhalt, Herrn Dr. Haseloff, in das Team Sachsen-Anhalt für Tokio berufen. Die noch junge und aufstrebende Disziplin BMX Freestyle wird ihre olympische Premiere bei den olympischen Spielen in Tokio 2020 erleben. Nun wurde auf einer Pressekonferenz dieses interessante Projekt vorgestellt.

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Sporthilfe startet #staystrongkristina-Fonds

18.12.2018 - Stiftung Deutsche Sporthilfe
Unterstützungsfonds für verunglückte Bahnrad-Olympiasiegerin Kristina Vogel

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