21.03.2018 - DOSB | Presse

Paralympics 2018 sind eine Erfolgsgeschichte für die deutsche Mannschaft

Vier Medaillen mehr als in Sotschi 2014 und eine allgemein „ausschließlich positive Präsentation nach außen“: Mit dieser Bilanz ist die Deutsche Paralympische Mannschaft am Montag (19. März) aus PyeongChang zurückgekehrt.

„Müde, aber glücklich und stolz“ wurden die Athletinnen und Athleten und ihre Begleiter auf dem Frankfurter Flughafen von Familien, Freunden und Fans empfangen. „Die Paralympischen Win-terspiele in PyeongChang sind für die Deutsche Paralympische Mannschaft als Erfolgsgeschich-te zu Ende gegangen“, sagte Friedhelm Julius Beucher, Präsident des Deutschen Behindertensportverband (DBS), und zählte noch einmal auf: „Sieben goldene, acht silberne, vier bronzene Medaillen und dazu 23 Platzierungen auf den Rängen vier bis acht – das ist sensationell." Dr. Karl Quade, Chef de Mission in PyeongChang, fügte angesichts von Platz fünf im Medaillenran-king hinzu: „In Relation zu Sotschi ist das sportliche Gesamtergebnis viel ausgeglichener, die Nationen teilen sich auf mehr Nationen in der Spitze auf – und wir gehören dazu.“

Den kleinen, aber herzlichen Empfang in Frankfurt, an dem auch Vertreter des DOSB und Part-ner teilnahmen, nutzte deshalb Gerhard Böhm, Abteilungsleiter Sport im Bundesinnenministeri-um, zu einer besonderen Ankündigung. Er richtete zunächst Grüße des neuen Innenministers Horst Seehofer aus und versprach dann, dass sein Haus im Zuge der Leistungssportreform bei der Förderung des paralympischen Spitzensports „richtig Gas geben" wolle.

Den Rahmen für die erfolgreichen Spiele hatten die Monoskifahrerinnen gesetzt: Direkt am ersten Wettkampftag hatte Anna Schaffelhuber in der Abfahrt Gold gewonnen, die Fünffach-Siegerin von Sotschi ließ am Tag darauf noch Gold im Super G folgen. Im allerletzten Wettbewerb der zehn Tage fuhr dann Anna-Lena Forster im Slalom zu ihrem zweiten Paralympics-Titel, nachdem sie zuvor schon die Super-Kombination etwas überraschend für sich entschieden hatte.

Zwei Mal Gold für Anna, zwei Mal Gold für Anna-Lena, zwei Mal Gold für Andrea: Das A-Team war wie in Sotschi eine beliebte Wortkürzung für die erfolgreichen deutschen Frauen, zumal Andrea Eskau mit zwei Siegen, drei Silber- und einer Bronzemedaille in Biathlon und Langlauf zur erfolgreichsten deutschen Athletin wurde. Sie stand deshalb auch im Mittelpunkt des Medien-interesses beim Empfang in Frankfurt. Komplettiert wurde das A-Team von Andrea Rothfuss, die mit vier Mal Silber und ein Mal Bronze bei jedem ihrer fünf Starts aufs Treppchen fuhr.

Der einzige Nicht-A-Team-Paralympicssieg war gleichzeitig ein historisches Ereignis, als Martin Fleig über die Biathlon-Langdistanz mit null Fehlern bei 20 Schüssen sein ersehntes Gold ge-wann. Nach 29 Medaillen in Folge für die deutschen Frauen beendete Fleig damit die Durststrecke der Männer, die letztmals 2010 im kanadischen Vancouver Medaillen gewinnen konnten. Nachdem Fleig den Bann gebrochen hatte, legten seine nordischen Teamkollegen Alexander Ehler und Steffen Lehmker nach: Zusammen mit Andrea Eskau kämpften sie sich in der Langlauf-Mixed-Staffel zu Bronze – die erste Staffelmedaille seit Nagano 1988.

Die tragischen Geschichten der Spiele gehörten aber ebenfalls wieder dazu: Der Sturz von Monoskifahrer Georg Kreiter, der sich an Schlüsselbein und Schulter verletzte. Sein Kollege Tho-mas Nolte, der im Slalom eine Stange verpasste, sich wieder den Berg hochkämpfte und unter frenetischem Jubel ins Ziel einfuhr. Oder Anna Schaffelhuber, die im Slalom das Verdeck ihres Monoskis verlor und dadurch Bronze um 0,33 Sekunden verpasste.

Abgerundet wurde das gute deutsche Abschneiden von zwei Biathlon-Bronzemedaillen der Paralympics-Debütantin Clara Klug mit ihrem Guide Martin Härtl, die bei der Schlussfeier dann auch die Fahne tragen durften. Die Rollstuhlcurling-Mannschaft um Skip Nane Putzich begeisterte ebenfalls zeitweise und machte beste Werbung für ihren Sport, als sie mit vier Siegen aus fünf Spielen ins Turnier starteten und am Ende punktgleich mit Platz fünf Rang acht belegten. 23 Plätze zwischen Platz vier und acht machten das deutsche Ergebnis auch außerhalb der Medail-lenränge wertvoll.

„Ich bin fröhlich, ich bin glücklich und immer mehr fällt mir auf, dass ich keine Steigerungsform mehr finde, wenn ich die Leistungen der Athleten zu bewerten habe“, sagt Beucher, der auch lobende Worte für die verbindende Wirkung des Sports im Verständigungsprozess zwischen Nord- und Südkorea fand: „Es hat sich gezeigt, dass es kein Einmalküken war, was sich schon während der Olympischen Spiele angedeutet hat. Wer vor drei Monaten noch gesagt hätte, dass Südkoreas Präsident und Kim Jong-Un sich treffen, dem hätte man den Vogel gezeigt.“

Gleichzeitig appellierte er angesichts der Wetterkapriolen vor Ort mit schwierigen Bedingungen für die Athleten an das Internationale Olympische Komitee (IOC), in Zukunft bei der Wahl der Austragungsorte auch an andere Faktoren zu denken: „Nachhaltigkeit muss oben stehen und Umweltschutz darf nicht hinten runterfallen, sonst werden fröhliche Spiele zu Spielen, bei denen Fröhlichkeit und der Wettkampf in den Hintergrund treten.“

Ab dem 1. Januar 2019 wird nun die Förderung in Richtung Peking 2022 starten. Dann könnte auch Snowboard aus deutscher Sicht wieder mit dabei sein, wie Quade in seinem Ausblick sagt: „Wir haben diese Woche einen Snowboard-Trainer berufen, der auch schon mit einer kleinen Gruppe arbeitet, sodass wir die Sportart in Peking hoffentlich gut besetzen werden.“

Im nordischen Bereich ist die Mannschaft mit dem Paralympischen Trainingsstützpunkt in Freiburg, der weiter ausgebaut werden soll, gut aufgestellt, im Alpinen gibt es diesen nicht, weil die zentrale Zusammenkunft von den Bedingungen her in Deutschland nicht verfügbar ist. „Wir wollen Konzentration, beste Rahmenbedingungen kann man nur lokal schaffen. Im Alpinen gibt es das nicht, aber da wird gerade im Bayerischen Landesverband sehr viel passieren, dass junge Sportler den Anschluss schaffen. Das zeigt, dass wir auf der richtigen Seite sind.“




Erster Gradmesser für das deutsche Team bei der Ruder-EM in Varese

08.04.2021 - DRV - Presse
Die diesjährige Ruder-Europameisterschaft in Varese, Italien, (09.-11. April 2021) steht kurz vor der Tür. Für die Athletinnen und Athleten des Deutschen Ruderverbandes ist es der erste internationale Gradmesser in der Vorbereitung auf die Olympischen Spiele im Sommer.

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Canoe Slalom Extreme (CSLX): Der Weltmeister kommt aus Deutschland

26.03.2021 - Kanu-Slalom - Presse
Wie Ende vergangenen Jahres bekannt wurde, wird Boatercross 2024 in das olympische Programm aufgenommen. Der aktuelle Weltmeister kommt aus Deutschland, Stefan Hengst. Die Titelkämpfe 2020 fielen coronabedingt aus. 2017 wurden erstmals Weltmeisterschaften in dieser Sportart ausgetragen. Gold für Deutschland sicherte damals Caroline Trompeter. 2019 sicherte sie sich Bronze. Und auch der diesjährige Olympia-Starter Hannes Aigner aus Augsburg ist begeistert von dieser Sportart und landete schon mehrfach auf dem Weltcup-Treppchen.

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Hürdensprinterin Cindy Roleder im go!d-Magazin der Sporthilfe: „Ich habe nie verstanden, warum Mama-Sein gleichzeitig das Karriereende bedeuten muss“

15.03.2021 - Pressemitteilung Stiftung Deutsche Sporthilfe
Aktuelle Ausgabe von go!d – Das Magazin der Deutschen Sporthilfe beleuchtet u.a. das immer stärker in die Öffentlichkeit drängende Thema „Mütter im Leistungssport“

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Slalom-Kanuten testen Olympia-Strecke 2024: Olympia-Starter trainieren derzeit in Paris

10.03.2021 - Kanu-Slalom - Uta Büttner
Techniktraining - das ist derzeit ganz wichtig, um sich auf die Olympischen Spiele in Tokio vorzubereiten. Optimale Bedingungen dafür finden derzeit die Kajak-Spezialisten Ricarda Funk (Bad Kreuznach) und Hannes Aigner (Augsburg) sowie C1-Paddlerin Andrea Herzog (Leipzig) in Paris, wo in drei Jahren die Sommerspiele stattfinden werden. Ebenso im Trainingslager mit dabei ist die Augsburgerin Elena Apel, die in beiden Disziplinen startet.

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Deutsche Bank und Deutsche Sporthilfe verlängern ihre Partnerschaft bis mindestens 2023

04.03.2021 - Pressemitteilung Stiftung Deutsche Sporthilfe
Frankfurt am Main, 4. März 2021 – Die bereits seit 20 Jahren bestehende Partnerschaft zwischen Deutscher Bank und Deutscher Sporthilfe wird fortgesetzt: Beide Seiten haben ihre erfolgreiche Zusammenarbeit bekräftigt und den Vertrag um weitere drei Jahre verlängert. Schon seit 2001 ist die Deutsche Bank Partner und seit 2008 einer von fünf Nationalen Förderern der Stiftung.

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Landespolizei: Erfolgreicher Abschluss zweier Spitzensportler

01.03.2021 - FH Polizei - Katrin Thilo
Am Freitag erhielten auch zwei Anwärter aus der sogenannten Sportfördergruppe ihre Zeugnisse. PKA Erik Thiele und PMA Argishti Terteryan haben ihr Studium bzw. ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und werden ihren weiteren beruflichen Weg in der PI Halle (Saale) fortsetzen. Die PI darf sich auf zwei erfolgreiche Sportler und zudem sympathische Menschen freuen, die sich für dieses Jahr große sportliche Ziele vorgenommen haben.

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BSSA-Kugelstoßer*innen bei internen Wettkämpfen gut in Form

23.02.2021 - BSSA - Presse
Marie Brämer-Skowronek und Alexander Bartz mit persönlichen Bestleistungen

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Bob-WM: Gold für Team Friedrich im Viererbob in Altenberg – Team Lochner auf Bronze-Rang

15.02.2021 - BSD - Presse
• 11. WM-Titel für Francesco Friedrich

• Silber für Maier (AUT), Lochner gewinnt Bronze

• Team Hafer wird 6ter

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Bob: Francesco Friedrich schnappt sich siebten WM-Titel im Zweier-Schlitten

08.02.2021 - BSD - Presse
• Mit Alexander Schüller Riesen-Vorsprung von 2,05 Sekunden herausgefahren
• Einmal mehr Silber für Hansi Lochner und Eric Franke
• Junioren-Weltmeister Hans-Peter Hannighofer gewinnt mit Christian Röder sensationell Bronze
• Christoph Hafer und Christian Hammers fahren auf Platz 7

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Zum Start in das Olympiajahr: Zukunftsweisende Bildungskooperation zwischen dem Deutschen Olympischen Sportbund, den Olympiastützpunkten und der IUBH Internationalen Hochschule

25.01.2021 - IUBH - Presse
Athlet*innen, Trainer*innen und Mitarbeiter*innen profitieren nun vom flexiblen und digitalen Studienangebot der IUBH

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Erreichbarkeit des Olympiastützpunktes

12.01.2021 - OSP Sachsen-Anhalt
Im Zuge der bundesweiten „COVID-19“ Situation und der dazugehörigen Landesverordnung wurden folgende Maßnahmen des OSP Sachsen-Anhalt ergriffen. Ab sofort erfüllen alle OSP-Mitarbeiter ihre Tätigkeit im Homeoffice. Die Erreichbarkeit aller Mitarbeiter ist über die bekannten Kontaktwege sichergestellt.

Diese Regelung gilt vorerst bis zum 14.02.2021.

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Top-Daten 2021 der „Hall of Fame des deutschen Sports“

08.01.2021 - Stiftung Deutsche Sporthilfe
Historische Jahrestage erinnern an die „Hall of Fame“-Mitglieder und deren Erfolge

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Frohe Weihnachten und ein gesundes und glückliches neues Jahr 2021!!!

20.12.2020 - OSP Sachsen-Anhalt
Das Team des Olympiastützpunktes Sachsen-Anhalt wünscht allen Sportler*innen, Trainer*innen und Kooperationspartnern ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest sowie einen guten Start in ein gesundes, glückliches und erfolgreiches olympisches Jahr 2021.

Für die angenehme Zusammenarbeit für den Leistungssport in Sachsen-Anhalt in diesem für alle nicht einfachen Jahr möchten wir uns an dieser Stelle sehr herzlich bei Ihnen/Euch bedanken.

Wir hoffen Sie/Euch alle gesund im olympischen Jahr wiederzusehen!

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Luise Malzahn gewinnt die EM-Silbermedaille

23.11.2020 - DJB - Erik Gruhn | OSP
Luise Malzahn hat am Abschlusstag der Europameisterschaften in Prag die vierte Medaille für den Deutschen Judo-Bund (DJB) erkämpft. Im Finale der Klasse bis 78 kg unterlag die 30-jährige Kämpferin vom SV Halle nach Bestrafungen gegen Weltmeisterin Madeleine Malonga aus Frankreich und holte damit Silber.

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Drei Neue für die „Hall of Fame des deutschen Sports“: Verena Bentele, Georg Hackl und Thomas Lange

09.11.2020 - Deutsche Sporthilfe - Presse
Jury wählt Para-Biathletin, Rodel-Ikone und Ruder-Olympiasieger in die „Hall of Fame“

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Ruder-EM: 8 Medaillen für das deutsche Team, Deutschland-Achter holt Gold

12.10.2020 - DRV - Presse
Mit acht Medaillen im Gepäck – davon sechs in den olympischen und paralympischen Bootsklassen – fahren die Athletinnen und Athleten des Deutschen Ruderverbandes von der Europameisterschaft in Poznań (Polen) nach Hause. Damit beendet der DRV die „niederländischen Festspiele“ – die Holländer holten insgesamt elf Medaillen, darunter achtmal Gold – auf dem vierten Rang in der Nationenwertung.

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Das deutsche Team ist heiß auf die Ruder-EM in Poznań

07.10.2020 - DRV - Presse
Am kommenden Wochenende (09.-11. Oktober 2020) finden in Poznań, Polen, die Ruder-Europameisterschaften statt. Nach der Absage aller Weltcups und der Verschiebung der Olympischen Spiele in Tokio ist es für die Athletinnen und Athleten des Deutschen Ruderverbandes der einzige internationale Wettkampf in diesem Jahr.

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Kanu-Slalom: Elena Apel und Paulina Pirro sind neue Europameisterinnen

05.10.2020 - DKV | Reichenbach
In den Kajak-Damen Disziplinen hatten die deutschen heute ganz die Nase vorn. Insgesamt standen acht deutsche Boote im Finale.

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DRV geht bei der U23-Heim-EM in Duisburg in allen Bootsklassen an den Start

02.09.2020 - DRV - Presse
Am kommenden Wochenende (05./06. September 2020) findet in Duisburg die U23-Europameisterschaft statt. Der Ausrichter, die International Wedau Regatta e.V., freut sich über ein Rekordmeldeergebnis von 650 Teilnehmenden aus 32 Ländern. Der Deutsche Ruderverband geht in allen Bootsklassen an den Start und stellt damit die größte Mannschaft.

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Boxerin Ornella Wahner fordert Social-Media-Fans im Rahmen der #sporthilfespiele heraus

20.08.2020 - Deutsche Sporthilfe - Presse
Challenge der Boxerin Teil der #sporthilfespiele / Stiftung wirbt mit Kampagne um Unterstützung bei der Förderung deutscher Top-Athleten / Spendenlauf am 5./6. September als Höhepunkt und Abschluss

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