22.03.2018 - DOSB | Presse

Die Potenzialanalyse-Kommission stellt ihr Attributesystem vor

In der vorigen Woche (12. März) hat die Potenzialanalyse-Kommission (PotAS-Kommission) mit ihrem Vorsitzenden Prof. Dr. Urs Granacher das Attributesystem der Öffentlichkeit vorgestellt. Die PotAS-Kommission als Teil des Prozesses der Spitzensportförderung, einem wichtigen Handlungsfeld der Leistungssportreform, entwickelte das Attributesystem unter Einbeziehung verschiedener Perspektiven. Dazu zählten u. a. Rückmeldungen der Bundessportfachverbände, eine Athleten- und Trainerbefragung sowie die ständige Rückkopplung mit den Auftraggebern, dem Bundesministerium des Innern (BMI) und dem Deutschen Olympi-schen Sportbund (DOSB).

Mehr als 80 Gäste, darunter Verbands- und Pressevertreter sowie Mitglieder des Sportausschus-ses im Deutschen Bundestag, waren der Einladung der Kommission zur Pressekonferenz gefolgt. Im barocken Ambiente des Auditorium Maximum der Universität Potsdam nutzten die Teil-nehmer die Gelegenheit, sich über die aktuellen Entwicklungen und Ergebnisse der Arbeit der PotAS-Kommission zu informieren. Nach der Begrüßung durch Prof. Dr. Robert Seckler, Vizepräsident der Universität Potsdam, erläuterte Prof. Dr. Urs Granacher im Rahmen seines Eröffnungsvortrags die Ergebnisse der Kom-missions-Arbeit und dabei insbesondere die Entstehung des Attributesystems.

Im Anschluss stellten die Beteiligten des Prozesses ihre Positionen zu PotAS dar und beantworteten grundlegende Fragen zum System und dem weiteren Vorgehen. Dazu nahmen – neben Prof. Dr. Granacher – auch die beiden stellvertretenden Vorsitzenden der Kommission, Dr. Mir-jam Rebel und Reinhard Wendt, auf dem Podium Platz. Ebenso waren die Auftraggeber in Per-son von Ralf Göbel, ständige Vertretung der Abteilungsleitung Sport im BMI, sowie Dirk Schim-melpfennig, Vorstand Leistungssport im DOSB, vertreten. Die Gäste nutzten anschließend zahl-reich die Möglichkeit, den genannten Personen noch offen gebliebene Fragen zu stellen und Unklarheiten zu beseitigen.

Aufgabe der PotAS-Kommission ist es, Leistungselemente (sogenannte Attribute) in den jeweiligen Sportdisziplinen und Sportdisziplingruppen nach objektiven, transparenten, sportfachlichen und sportwissenschaftlichen Kriterien zu bewerten, die für eine perspektivische Leistungserbringung („4-8 Jahre zum Podium“) relevant sind. Die PotAS-Kommission hat dazu das sogenannte Attributesystem entwickelt. Es enthält 16 Hauptattribute, 53 Unterattribute und 151 Fragen. Darin berücksichtigt wurden Fragen zu Erfolgs-, Struktur und Leistungspotenzialkriterien. Mit dem PotAS-Bewertungssystem werden keine Medaillen oder individuellen Karriereverläufe prognostiziert. Der Grundgedanke ist nicht die Vorhersage sportlicher Erfolge, sondern im Wesentlichen die Betrachtung und die Bewertung der Rahmenbedingungen, die eine wichtige Voraussetzung für leistungssportliche Entwicklungen und Erfolge darstellen.

Im Zeitraum vom 15. März bis zum 22. Mai sind zunächst die Wintersportverbände aufgefordert, ihre Daten in ein speziell entwickeltes Online-Datenmanagement-System einzugeben. Vor der finalen Bewertung der Ergebnisse durch die Kommission erhalten die Verbände in den Anhörungsgesprächen die Möglichkeit eines persönlichen Informationsaustauschs. Die Resultate aus der Dateneingabe und den Gesprächen münden in einer Zuordnung der Disziplinen/Disziplin-gruppen in drei Qualitätscluster (Exzellenzcluster, Potenzialcluster oder Entwicklungscluster, d. h. Cluster mit wenig oder keinem Potenzial).

Die PotAS-Kommission liefert damit Entscheidungshilfen für die Vergabe von Finanzmitteln an die Bundessportfachverbände, die Grundlage für die nachfolgenden Strukturgespräche und Entscheidungen der Förderkommission sind. Die PotAS-Kommission trifft damit selbst keine Förderentscheidungen.

Weiterführende Informationen zur PotAS-Kommission und zum Attributesystem sowie dem zugehörigen Anforderungs- und Bewertungsleitfaden finden sich zum Download unter www.potas.de.




Investitionsoffensive zur Sanierung kommunaler Sportstätten

13.04.2021 - DOSB -Presse
DOSB schätzt den Bedarf auf mindestens 31 Milliarden Euro

Lesen


Erster Gradmesser für das deutsche Team bei der Ruder-EM in Varese

08.04.2021 - DRV - Presse
Die diesjährige Ruder-Europameisterschaft in Varese, Italien, (09.-11. April 2021) steht kurz vor der Tür. Für die Athletinnen und Athleten des Deutschen Ruderverbandes ist es der erste internationale Gradmesser in der Vorbereitung auf die Olympischen Spiele im Sommer.

Lesen


Canoe Slalom Extreme (CSLX): Der Weltmeister kommt aus Deutschland

26.03.2021 - Kanu-Slalom - Presse
Wie Ende vergangenen Jahres bekannt wurde, wird Boatercross 2024 in das olympische Programm aufgenommen. Der aktuelle Weltmeister kommt aus Deutschland, Stefan Hengst. Die Titelkämpfe 2020 fielen coronabedingt aus. 2017 wurden erstmals Weltmeisterschaften in dieser Sportart ausgetragen. Gold für Deutschland sicherte damals Caroline Trompeter. 2019 sicherte sie sich Bronze. Und auch der diesjährige Olympia-Starter Hannes Aigner aus Augsburg ist begeistert von dieser Sportart und landete schon mehrfach auf dem Weltcup-Treppchen.

Lesen


Hürdensprinterin Cindy Roleder im go!d-Magazin der Sporthilfe: „Ich habe nie verstanden, warum Mama-Sein gleichzeitig das Karriereende bedeuten muss“

15.03.2021 - Pressemitteilung Stiftung Deutsche Sporthilfe
Aktuelle Ausgabe von go!d – Das Magazin der Deutschen Sporthilfe beleuchtet u.a. das immer stärker in die Öffentlichkeit drängende Thema „Mütter im Leistungssport“

Lesen


Slalom-Kanuten testen Olympia-Strecke 2024: Olympia-Starter trainieren derzeit in Paris

10.03.2021 - Kanu-Slalom - Uta Büttner
Techniktraining - das ist derzeit ganz wichtig, um sich auf die Olympischen Spiele in Tokio vorzubereiten. Optimale Bedingungen dafür finden derzeit die Kajak-Spezialisten Ricarda Funk (Bad Kreuznach) und Hannes Aigner (Augsburg) sowie C1-Paddlerin Andrea Herzog (Leipzig) in Paris, wo in drei Jahren die Sommerspiele stattfinden werden. Ebenso im Trainingslager mit dabei ist die Augsburgerin Elena Apel, die in beiden Disziplinen startet.

Lesen


Deutsche Bank und Deutsche Sporthilfe verlängern ihre Partnerschaft bis mindestens 2023

04.03.2021 - Pressemitteilung Stiftung Deutsche Sporthilfe
Frankfurt am Main, 4. März 2021 – Die bereits seit 20 Jahren bestehende Partnerschaft zwischen Deutscher Bank und Deutscher Sporthilfe wird fortgesetzt: Beide Seiten haben ihre erfolgreiche Zusammenarbeit bekräftigt und den Vertrag um weitere drei Jahre verlängert. Schon seit 2001 ist die Deutsche Bank Partner und seit 2008 einer von fünf Nationalen Förderern der Stiftung.

Lesen


Landespolizei: Erfolgreicher Abschluss zweier Spitzensportler

01.03.2021 - FH Polizei - Katrin Thilo
Am Freitag erhielten auch zwei Anwärter aus der sogenannten Sportfördergruppe ihre Zeugnisse. PKA Erik Thiele und PMA Argishti Terteryan haben ihr Studium bzw. ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und werden ihren weiteren beruflichen Weg in der PI Halle (Saale) fortsetzen. Die PI darf sich auf zwei erfolgreiche Sportler und zudem sympathische Menschen freuen, die sich für dieses Jahr große sportliche Ziele vorgenommen haben.

Lesen


BSSA-Kugelstoßer*innen bei internen Wettkämpfen gut in Form

23.02.2021 - BSSA - Presse
Marie Brämer-Skowronek und Alexander Bartz mit persönlichen Bestleistungen

Lesen


Bob-WM: Gold für Team Friedrich im Viererbob in Altenberg – Team Lochner auf Bronze-Rang

15.02.2021 - BSD - Presse
• 11. WM-Titel für Francesco Friedrich

• Silber für Maier (AUT), Lochner gewinnt Bronze

• Team Hafer wird 6ter

Lesen


Bob: Francesco Friedrich schnappt sich siebten WM-Titel im Zweier-Schlitten

08.02.2021 - BSD - Presse
• Mit Alexander Schüller Riesen-Vorsprung von 2,05 Sekunden herausgefahren
• Einmal mehr Silber für Hansi Lochner und Eric Franke
• Junioren-Weltmeister Hans-Peter Hannighofer gewinnt mit Christian Röder sensationell Bronze
• Christoph Hafer und Christian Hammers fahren auf Platz 7

Lesen


Zum Start in das Olympiajahr: Zukunftsweisende Bildungskooperation zwischen dem Deutschen Olympischen Sportbund, den Olympiastützpunkten und der IUBH Internationalen Hochschule

25.01.2021 - IUBH - Presse
Athlet*innen, Trainer*innen und Mitarbeiter*innen profitieren nun vom flexiblen und digitalen Studienangebot der IUBH

Lesen


Erreichbarkeit des Olympiastützpunktes

12.01.2021 - OSP Sachsen-Anhalt
Im Zuge der bundesweiten „COVID-19“ Situation und der dazugehörigen Landesverordnung wurden folgende Maßnahmen des OSP Sachsen-Anhalt ergriffen. Ab sofort erfüllen alle OSP-Mitarbeiter ihre Tätigkeit im Homeoffice. Die Erreichbarkeit aller Mitarbeiter ist über die bekannten Kontaktwege sichergestellt.

Diese Regelung gilt vorerst bis zum 14.02.2021.

Lesen


Top-Daten 2021 der „Hall of Fame des deutschen Sports“

08.01.2021 - Stiftung Deutsche Sporthilfe
Historische Jahrestage erinnern an die „Hall of Fame“-Mitglieder und deren Erfolge

Lesen


Frohe Weihnachten und ein gesundes und glückliches neues Jahr 2021!!!

20.12.2020 - OSP Sachsen-Anhalt
Das Team des Olympiastützpunktes Sachsen-Anhalt wünscht allen Sportler*innen, Trainer*innen und Kooperationspartnern ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest sowie einen guten Start in ein gesundes, glückliches und erfolgreiches olympisches Jahr 2021.

Für die angenehme Zusammenarbeit für den Leistungssport in Sachsen-Anhalt in diesem für alle nicht einfachen Jahr möchten wir uns an dieser Stelle sehr herzlich bei Ihnen/Euch bedanken.

Wir hoffen Sie/Euch alle gesund im olympischen Jahr wiederzusehen!

Lesen


Luise Malzahn gewinnt die EM-Silbermedaille

23.11.2020 - DJB - Erik Gruhn | OSP
Luise Malzahn hat am Abschlusstag der Europameisterschaften in Prag die vierte Medaille für den Deutschen Judo-Bund (DJB) erkämpft. Im Finale der Klasse bis 78 kg unterlag die 30-jährige Kämpferin vom SV Halle nach Bestrafungen gegen Weltmeisterin Madeleine Malonga aus Frankreich und holte damit Silber.

Lesen


Drei Neue für die „Hall of Fame des deutschen Sports“: Verena Bentele, Georg Hackl und Thomas Lange

09.11.2020 - Deutsche Sporthilfe - Presse
Jury wählt Para-Biathletin, Rodel-Ikone und Ruder-Olympiasieger in die „Hall of Fame“

Lesen


Ruder-EM: 8 Medaillen für das deutsche Team, Deutschland-Achter holt Gold

12.10.2020 - DRV - Presse
Mit acht Medaillen im Gepäck – davon sechs in den olympischen und paralympischen Bootsklassen – fahren die Athletinnen und Athleten des Deutschen Ruderverbandes von der Europameisterschaft in Poznań (Polen) nach Hause. Damit beendet der DRV die „niederländischen Festspiele“ – die Holländer holten insgesamt elf Medaillen, darunter achtmal Gold – auf dem vierten Rang in der Nationenwertung.

Lesen


Das deutsche Team ist heiß auf die Ruder-EM in Poznań

07.10.2020 - DRV - Presse
Am kommenden Wochenende (09.-11. Oktober 2020) finden in Poznań, Polen, die Ruder-Europameisterschaften statt. Nach der Absage aller Weltcups und der Verschiebung der Olympischen Spiele in Tokio ist es für die Athletinnen und Athleten des Deutschen Ruderverbandes der einzige internationale Wettkampf in diesem Jahr.

Lesen


Kanu-Slalom: Elena Apel und Paulina Pirro sind neue Europameisterinnen

05.10.2020 - DKV | Reichenbach
In den Kajak-Damen Disziplinen hatten die deutschen heute ganz die Nase vorn. Insgesamt standen acht deutsche Boote im Finale.

Lesen


DRV geht bei der U23-Heim-EM in Duisburg in allen Bootsklassen an den Start

02.09.2020 - DRV - Presse
Am kommenden Wochenende (05./06. September 2020) findet in Duisburg die U23-Europameisterschaft statt. Der Ausrichter, die International Wedau Regatta e.V., freut sich über ein Rekordmeldeergebnis von 650 Teilnehmenden aus 32 Ländern. Der Deutsche Ruderverband geht in allen Bootsklassen an den Start und stellt damit die größte Mannschaft.

Lesen

Gefördert von: