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19.04.2021

Para-Kanu: Zwei Internationale Tickets

Nationale Sichtung Para Kanu

Para Kanu Nationale Sichtung Duisburg: stehend v. .li.: Mathias Neubert, Ivo Kilian, Trainer Matthias König (HKC 54), Maik Polte, Trainerin Ognyana Dusheva (SV Halle); vorn sitzend v. li.: Ramona Hoppe, Johanna Pflügner (HKC 54), Anas Al Khalifa, Anja Adl
© Bildnachweis: Marco Bösener (li.)/Oliver Strobel (re.)

(DKV/BSSA, 18.04.2021) Zwei internationale Startplätze stehen für die Athlet*innen des Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Sachsen-Anhalt e. V. (BSSA) nach den gestrigen Rennen im Para Kanu um die internationale Qualifikation in Duisburg fest. Anja Adler (SV Halle) und Ivo Kilian (HKC54), beide starteten in der Kajakklasse KL2; werden Sachsen-Anhalt 2021 international in Para Kanu-Wettkämpfen vertreten. Adler und Kilian freuen sich sehr über diesen wichtigen Schritt zum Saisonauftakt und werden darauf aufbauen.

Kühle Temperaturen und teils Gegenwind machten die Rennen nicht einfach, besonders da im Vorfeld wichtige Trainingslager nicht stattfinden konnten. Und wenngleich im Verlauf des Nachmittages die für Juni avisierte EM in Duisburg abgesagt wurde, bleiben die BSSA-Aktiven optimistisch und kämpfen weiter.
Ramona Hoppe (KL1, HKC 54) will weiterhin national ein Wörtchen mitreden. Jüngste Para Kanutin im gleichen Verein, die hallesche Abiturientin Johanna Pflügner (KL1), legte einen tollen Einstand hin. Sowohl Sportkamerad*innen als auch Tainer*innen bescheinigen ihr hohes Zukunftspotential. Die beiden männlichen Starter des SV Halle, Maik Polte (VL3) und Anas Al Khalifa (KL1, VL2) präsentierten sich ebenfalls gut. Polte überzeugte nach langem krankheitsbedingten Trainingsausfall mit sehr ansprechenden Zeiten. Al Khalifa zeigte eine tolle Zeitsteigerung im Kajak und traute sich zudem den Start im Auslegerboot (VL2) zu. Er kämpft um die Aufnahme ins Refugee Team der International Canoe Federation (ICF). In Duisburg lieferte er erste Zeiten ab, um die Chance zu erhalten, nach Szeged zum Paralympic Qualifier fahren zu können.

Alle Athlet*innen hoffen sehr, dass nach der EM-Absage für Duisburg im Frühsommer die gesundheitlichen Voraussetzungen für die Durchführung des Weltcups in Szeged (Ungarn) im Mai auf grün stehen bleiben.


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