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27.03.2023

Starke Medizinpartner für den Olympiastützpunkt Sachsen-Anhalt

Das Städtische Klinikum Magdeburg, die Helios Kliniken im Cluster Magdeburg, und die MVZ „ Im Altstadtquartier“ GmbH bilden ab sofort ein starkes Gesundheitsnetzwerk für den Olympiastützpunkt Sachsen-Anhalt. Zusammen mit vielen weiteren niedergelassenen Partnern wird hierüber künftig die medizinische Versorgung des Spitzen- und Nachwuchsleistungssports am Olympiastützpunkt in Magdeburg sichergestellt.

Netzwerk Medizin am OSP.
© Bildnachweis: OSP

Sachsen-Anhalt ist ein traditionsreiches und erfolgreiches Sportland. Allein 66 Medaillen konnten Athletinnen und Athleten aus Sachsen-Anhalt in den vergangenen 30 Jahren bei Olympischen Spielen und Paralympics gewinnen. An dieser Leistung hat die Arbeit des Olympiastützpunktes Sachsen-Anhalt (OSP) einen großen Anteil. Als moderne Betreuungseinrichtung des Leistungssports bietet der OSP einen vielfältigen Service für die Entwicklung von internationalen Spitzenleistungen der Bundeskaderathleten und perspektivreicher Nachwuchssportler. Wesentliche Aufgaben des Olympiastützpunktes Sachsen-Anhalt ist die Sicherstellung einer qualitativ hochwertigen trainings- und bewegungswissenschaftlichen, leistungsdiagnostischen, sportmedizinischen, sportphysio-therapeutischen, sozialen sowie psychologischen und ernährungswissenschaftlichen Betreuung der zugeordneten Bundeskader. Um eine professionelle medizinische Betreuung seiner Athlet:innen zu sichern, hat sich der OSP starke medizinische Partner an die Seite geholt. In einem Gesundheitsnetzwerk sorgen das Städtische Klinikum Magdeburg, die Helios Kliniken im Cluster Magdeburg und die MVZ „Im Altstadtquartier“ GmbH sowie weitere niedergelassene Ärzte für die optimale medizinische Versorgung der Spitzen- und Nachwuchsleistungssportler:innen. Im Fokus stehen dabei die Prävention und Gesundheitsförderung sowie der Erhalt und die Unterstützung der Leistungsfähigkeit der Athlet*innen.

„Ich bin sehr glücklich über das erreichte Ziel und die große Bereitschaft aller Mediziner unser regionales Medizinnetzwerk zu unterstützen. Es war wahrlich kein einfacher Weg, ein so umfangreiches Netzwerk zu gestalten. Umso mehr freue ich mich, dass wir es gemeinsam geschafft haben, ein System zu gestalten, welches die Gesundheit und die sportliche Leistungsfähigkeit unserer Athleten:innen in den Mittelpunkt stellt. Wir freuen uns auf eine enge, sportlerorientierte Zusammenarbeit mit starken regionalen Medizinpartnern.“ (Helmut Kurrat, Leiter des Olympiastützpunktes Sachsen-Anhalt)

Mit dem Städtischen Klinikum Magdeburg sorgt ein großer Partner im Verbundnetz Medizin für das Wohlergehen der Spitzen- und Nachwuchssportler:innen. Das Städtische Klinikum Magdeburg, welches seit 2023 DOSB-lizensiertes Untersuchungszentrum ist, betont:
„Aus Sicht der internistisch fokussierten Sportmedizin ist die geplante effektive Zusammenarbeit im Gesundheitsnetzwerk die Voraussetzung für eine schnelle und adäquate Betreuung der Leistungssportler:innen. Es ist aus unserer Sicht herausragend, wie in dieser kurzen Zeit von nur zwei Monaten durch die sehr gute persönliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit aller Mitglieder des Netzwerkes solch eine im Norden Sachsen-Anhalts einmalige Struktur entstand ist. Wir sind überzeugt, dass sich die Kooperationen zukünftig noch weiter entwickeln werden. So dass die vom OSP betreuten Leistungssportler:innen immer eine optimale medizinische Betreuung in allen Trainings- und Wettkampfphasen erhalten werden,“ ist Prof. Dr. med. Hendrik Schmidt, Leiter des Zentrums für Innere Medizin am Klinikum Magdeburg, überzeugt.

Ein weiterer großer Partner im Medizinverbund sind die Helios Kliniken im Cluster Magdeburg, bestehend aus vier Kliniken in Vogelsang-Gommern, Burg, Oschersleben und Zerbst/Anhalt und sowie mehreren medizinischen Versorgungseinrichtungen (MVZ). „Bereits seit Jahrzehnten unterstützen wir insbesondere am Standort Vogelsang-Gommern den Breiten- und Spitzensport in Sachsen-Anhalt. Zahlreiche Athleten finden in unserer Fachklinik nach trainings- oder wettkampfbedingten Verletzungen kompetente medizinische Hilfe zur Wiederherstellung ihrer Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Dabei zählen seit jeher Hobbyathleten aus der Umgebung ebenso zu unseren Patient:innen wie nationale und internationale Spitzensportler“, berichtet Michael Lange, Klinikgeschäftsführer im Helios Cluster Magdeburg.
„Wir freuen uns sehr, dass wir mit unserer orthopädischen und sportmedizinischen Expertise nun auch den Athlet:innen am Olympiastützpunkt in Magdeburg als Gesundheitspartner zur Seite stehen. Wir stehen hierfür mit unserem klinik- und sektorenübergreifenden Netzwerk in Sachsen-Anhalt an der Seite der Sportler:innen.“

Auch die MVZ „Im Altstadtquartier“ GmbH mit seinem Hausarzt- und Facharztzentrum, sowie dem ambulanten Operationszentrum gehört zu den Unterstützern des Olympiastützpunktes. Seit vielen Jahren betreut bereits der Ernährungsmediziner und Chirurg, Dr. med. Carl Meißner, den Olympiastützpunkt in Magdeburg. Als einer der Geschäftsführer im MVZ „Im Altstadtquartier“ GmbH freut er sich nun über das neu gegründete Netzwerk Medizin: „Ich freue mich sehr, dass die gute Zusammenarbeit über die letzten Jahre im Bereich der Ernährung im Spitzensport, nun auch auf die medizinische Grundversorgung in unserem MVZ möglich ist.“

Im Bereich des Netzwerks ist im MVZ die Basisuntersuchung der Talente des Landessports möglich. Durch die enge Kooperation mit den Spezialkliniken im Klinikum Magdeburg und der Helios Fachklinik Vogelsang-Gommern ist die optimale Versorgung in der Region möglich. Dr. med. Carl Meißner berichtet weiterhin: „Die Zusammenarbeit mit den Trainingswissenschaften am OSP Magdeburg macht es erst möglich, die Sportler:innen ganzheitlich zu betreuen. Das uns entgegengebrachte Vertrauen, freut uns außerordentlich“, betont der Mediziner.

Erst durch die Gesamtheit aller Expertisen unserer ambulanten Ärzte kann das medizinische Verbundnetz die volle Wirksamkeit bis ins Detail entfalten, damit bei den Olympischen Sommerspielen 2024 in Paris die Chance auf eine erhöhte Medaillenausbeute für Sachsen-Anhalt gewahrt bleibt.


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