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23.07.2013

Im Portrait: Bundestrainer Klaus Schneider

Der Magdeburger Klaus Schneider ist erfolgreicher deutscher Bundestrainer der Frauen im Kugelstoßen.

Geboren wurde Schneider am 16. September 1950. Er ist verheiratet und hat drei Söhne. Seit seinem zehnten Lebensjahr besuchte er die Kinder- und Jugendsportschule (KJS) in Magdeburg. Die KJS beendete Schneider 1970 mit Abitur. Als Jugendlicher und Junior war er aktiver Leichtathlet in den Disziplinen Wurf und Mehrkampf. Seine Bestleistung im Zehnkampf stellte er mit 7033 Punkten 1970 in Erfurt auf. Im gleichen Jahr hatte er auch einen Einsatz in der DDR-Nationalmannschaft. Verletzungsbedingt musste er früh mit dem Leistungssport aufhören. Nach Beendigung der aktiven sportlichen Laufbahn nahme er 1971 ein  Diplomsportstudium an der Deutschen Hochschule für Körperkultur (DHfK), Außenstelle Magdeburg auf und begann eine Übungsleitertätigkeit beim SC Magdeburg im Wurf/Stoßbereich mit gemeinsamen Erfolgen von Armin Lemme und Ute Reckenbeil. 

Nach seinem Studium der Sportwissenschaft wurde Schneider 1975 Trainer beim SC Magdeburg im Bereich Wurf/Stoß, Disziplin Kugel und Diskus. Seitdem haben sich seine Athleten/-innen im internationalen und nationalen Bereich wie folgt platziert:
 

  • Armin Lemme (Diskus) - Teilnahme OS 1980
  • G. Minstedt (Diskus) - 3. Platz Jun-EM
  • Kathrin Neimke (Kugel) - 2. Platz WM 1987, 2. Platz OS 1988, 3. Platz OS 1992
  • Nadine Kleinert (Kugel) - 2. Platz WM 1999, 2001, 2009, 2. Platz OS 2004, OS 2008, OS 2012 Teilnahme, 1. Platz EM 2012,
  • Josephine Terlecki (Kugel) - Teilnahme OS 2012 
 

Seit 2012 widmet sich Klaus Schneider auch dem Behindertensport und konnte zu den OS 2012 mit Ali Ghardooni einen Starter entwickeln. Ziel von Klaus Schneider ist es, über die Welt- und Europameisterschaften 2013, 2014 und 2015 weitere Starter für die Olympischen Spiele 2016 in Rio vorzubereiten.


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