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30.09.2013

LSB erhält Zuständigkeit für die Verteilung von Zuschüssen zurück

Sportminister Holger Stahlknecht hat dem LandesSportBund Sachsen-Anhalt am 27. September in Halle die Zuständigkeit für die Verteilung der Fördermittel an die Vereine, Kreis- und Stadtsportbünde und die Landesfachverbände nach gesetzlichen Vorgaben zurückerteilt. Der LSB erhält damit weite Teile der 2008 verloren gegangenen Eigenständigkeit zurück.

„Ich freue mich, den Landessportbund auf einem guten Weg zu sehen. Gemeinsam haben wir ein effizientes Sportfördergesetz erarbeitet, das die Förderung erfolgsorientiert gestaltet und von Bürokratie befreit. Die Übertragung wesentlicher Aufgaben aus dem Sportfördergesetz ist ein gutes Signal für den Sport in Sachsen-Anhalt. Der LSB verfolgt streng die Pflichten aus der Konsolidierungsvereinbarung, wodurch die Entscheidung zur Übertragung zum jetzigen Zeitpunkt möglich wird“, so Sportminister Holger Stahlknecht.

„Mit dem heutigen Tag erhalten wir ein großes Stück Eigenständigkeit zurück. Das ist ein echter Meilenstein in der noch jungen Geschichte unseres LandesSportBundes. Zusammen mit dem Ministerium für Inneres und Sport haben wir in den letzten zwei Jahren viel für den Sport auf den Weg gebracht und so verlorengegangenes Vertrauen zurückgewonnen“, freut sich LSB-Präsident Andreas Silbersack. Symbolisch überreichte er dem Minister in Halle ein Paddel mit der Aufschrift "Im Gleichschlag in die Autonomie".

Andreas Silbersack ist im neu geschaffenen Gremium „Sportkuratorium“ Mitglied, um gemeinsam mit Vertretern aus Politik, den Landesministerien und Sportorganisationen die Belange des Sports zu diskutieren und weiterzuentwickeln.

Das Ministerium für Inneres und Sport und der LSB Sachsen-Anhalt haben seit Beginn der Zusammenarbeit viel für den Sport in Sachsen-Anhalt erreicht. Mit der im August unterzeichneten Vereinbarung zur Talentsichtung und Talentförderung sollen beispielsweise ab dem Schuljahr 2014/15 junge Sporttalente in den Grundschulen entdeckt und gezielt gefördert werden. Im Kampf gegen Rechtsextremismus im Sport engagieren sich beide Partner im Projekt „Menschlichkeit und Toleranz im Sport (MuT)“.


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