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12.09.2008

Asthma-Attacke machte Medaillenhoffnungen zu Nichte

Drückende, schwüle Hitze mit 40 Grad Celsius, Smog über Peking, das waren die Wetterbedingungen für das Zeitfahren der Handbiker am 12. September. Top-Favoritin und Sachsen-Anhalts Medaillenhoffnung Nr. 1, Andrea Eskau vom USC Magdeburg erreicht erst als Fünfte das Ziel.

Schwere Atemnot machte ihr über die Distance von 12,7 km Zeitfahren  zu schaffen. Im Ziel erlitt sie einen schweren Asthma-Anfall und musste sich unmittelbar in ärztliche Betreuung begeben. Ein bitterer Schlag für die Athletin, die in ihrer Spezialdisziplin die Goldmedaille angepeilt hatte. Über den gesamten Vorbereitungs- und Wettkampfzeitraum diesen Jahres, hatte sie unter hiesigen Bedingungen und unter ärztlicher Betreuung im Vorfeld keine Probleme. Von speziellen Asthmasprays hatte man aus Vorsicht und im Hinblick auf die allgemeine Dopingproblematik verzichtet.
Eskau kam mit einer Zeit von 24:06.03 reichlich drei Minuten nach der Siegerin Rachel Morris (20:57,09 min) aus Großbritannien ins Ziel, Zweite wurde in 23:40.64 min die Niederländerin Monique van der Vorst. Die Bronzemedaille ging an Deutschland. Dorothee Vieth, die beim bisherigen Kräftemessen der deutschen Handbikerinnen immer Andrea Eskau den Vortritt lassen musste, erkämpfte das Paralympisches Edelmetall in 23:41.95.
Ob Eskau morgen im Straßenrennen an den Start gehen kann, ist derzeit offen.


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