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05.04.2017

Kanu-Slalom: Kentern gehörte zum Geschäft.

Bei wunderschönem Frühlingswetter reiste am 1. April 2017 der größere Teil der Hallenser Slalomkanuten in Jena zur Mitteldeutschen Meisterschaft an. Wasser war mehr als genug da, die Strecke sehr anspruchsvoll – nicht alle kamen damit zurecht. Trotzdem war der Lohn 5 mal Gold, 2 mal Silber und 3 mal Bronze.

Steven Heid mit Pfefferkuchenmedaille
© Bildnachweis: BSV Halle

Der Jenaer Kanu Verein richtete nun ein weiteres Mal den Wettkampf am Rasenmühlenwehr aus. Das Zuschusswasser aus der Hohenwartetalsperre war wohl mehr als erwartet, wodurch die relativ kompakte Strecke mit ihren 19 Toren strömungstechnisch für viele Kanuten zur erheblichen Herausforderung wurde. Am schwersten hatten es die Schüler und weniger erfahreneren Sportler – Kentern gehört zwar zum „Geschäft“, zu oft wird es aber zur Charakterprobe. Trotz dann entschärfter Strecke für die B- und A-Schüler waren bei denen der Rettungsdienst oft zugange. Alle überstanden ihre „Notwasserungen“ gut – also diesen Teil hatte man gut geübt. Beim fehlerfreien Torefahren muss dann aber noch geübt werden. Rolf Herrmann machte es als einer der ersten vor, dass es gelingen konnte, diese Strecke mit „Null“ Fehlern zu befahren. Das machten dann auch John Franke sowie Benny Kies nach – und alle Drei konnten sich über überlegene Siege in ihren Klassen (AK, LK und Schüler A im K1) freuen. Benny Kies gelang dann noch das Husarenstück auch im C1 – ebenfalls mit „Null“ Fehlern das Rennen für sich zu entscheiden. Mehr als zwei Hände voll fehlerfreie Läufe gab es nicht – das ist schon ein Markenzeichen, das Insider gut deuten können, welche Schwierigkeiten heute zu überwinden waren.

Freuen durften sich auch Steven Heid, der als Dritter im K1 der Jugend mal wieder aufs Podium fuhr. Balsam für seine eifrige Seele. Gleiches gilt auch für Louis Paaschen ebenso als Dritter im SchülerA-C1 sowie für Ben Borrmann nach toller Leistung im zweiten Lauf. Zweite Plätze gingen an Florian Töpfer (Jugend C1) und Jenny Esbach (Schülerinnen B K1).

Dem Chronisten bleibt abschließend nur zu sagen, dass alle Starter seinen hohen Respekt genießen, denn das Rennen in Jena war hart – selbst die Erwachsenen ließen Tore aus oder durften "Baden" gehen, aber am Ende des Tages sah man dann doch nur fröhliche Gesichter, denn die Mutprobe vor allem bei den Jüngeren war gut überstanden. Denen, die schließlich auf dem Podest standen haben die Pfefferkuchenmedaillen sicher gut gemundet – eine feine Idee der Veranstalter.


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